1. Männermannschaft

                Kreisliga Altmark Ost 2011 / 2012

     

hinten von links: Edgar Brehmer, Björn Lukowsky, Andreas Schmidt, Erik Lukowsky, Stephan Albrecht, Christoph Schmack, Ronny Hastedt, Marcus Block, Robert Vorlop 

vorn von links: Robert Grünwald, Marcel Neumann, Maik Iglodan, Johannes Schmack, Kai Mertens, Robert Engelmann, Andreas Schmidt(i)

es fehlen: Sebastian Stamm, Trainer Volker Rebitzer

aktueller Spielerkader: Klicke hier

NEWS: 

Eintracht-Männer in der Endrunde der Hallenkreismeisterschaft

Am Sonnabend, 21. Januar, steigt um 17 Uhr in der Stendaler Sporthalle an der Schillerstraße die Endrunde der Hallen-Kreismeisterschaft der Herren des Kreisfachverbandes (KFV) Fußball Altmark-Ost. Am Sonntag wurde im Rahmen des Sparkassen-Cups in Goldbeck die Auslosung der beiden Fünfergruppen vorgenommen:

Gruppe A: SSV Havelwinkel Warnau, Germania Klietz, FSV Havelberg, SV Preußen Dobberkau, VfB Elbe Uetz.
Gruppe B: Empor Kamern (Titelverteidiger), SV Eintracht Walsleben, Blau-Weiß Krüden, Kickers Seehausen, SV Medizin Uchtspringe.

Rahmenprogramm
ab 16.15 Uhr Einlass der Zuschauer
16.50 Uhr Eröffnung mit Einlaufen der Mannschaften
17 Uhr Beginn Vorrundenspiele (20 Partien a 10 Minuten)
17.30 bis 20 Uhr Unterhaltung im Foyer
19 Uhr Ziehung des ersten Vereins mit Jugendmannschaft, dem der Tombolaerlös zukommt; nach jedem zweiten Spiel erfolgt die nächste Ziehung
21 Uhr 9m-Schießen um Preise
21.15 Uhr Halbfinalspiele (2 Partien a 15 Minuten)
21.50 Uhr Auslosung Halbfinalspiele um den Krombacher Kreis- und Altmarkpokal
21.55 Uhr 9m-Schießen um Platz 3
22 Uhr Finale
22.25 Uhr Ehrung Hallenkreismeister 2012

Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft in Goldbeck

Am Dreikönigstag haben in der Goldbecker Sporthalle zwei weitere Vorrundenturniere zur Hallenkreismeisterschaft stattgefunden. Dabei gaben sich die favorisierten Teams keine Blöße und zogen sicher in die Finalrunde ein.
Den Anfang machten am frühen Nachmittag die in Staffel 1 gelosten Vereine. In der Gruppe A kam es zu einem spannenden Dreikampf zwischen Seehausen, Krüden und der Arneburger Reserve, mit dem besseren Ende für die beiden Nordaltmärker. Arneburg, bei dem Norman Horak sein Comeback gab, kam zwar in einem hochkarätigen Spiel gegen Krüden zu einem 2:2, patzte aber gegen Seehausen, sodass nach der Vorrunde schon Schluss war. Gänzlich abgeschlagen landete ein chancenloses Groß Garz auf dem letzten Platz. Die Gruppe B wurde von der zweiten Mannschaft des Kreveser SV um einen bärenstarken Philipp Kiebach dominiert und souverän mit drei Siegen gewonnen. Dahinter gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Rossau, Werben und Goldbeck II, welches Rossau aufgrund der besseren Tordifferenz für sich entschied. In den Entscheidungsspielen setzten sich dann mit Krüden (8:1 gegen Krevese II) und Seehausen (5:4 gegen Rossau) die beiden spielstärksten Mannschaften durch.
Spielerisch überzeugen konnten dann am Abend in Staffel 2 auch die Spieler des VfB "Elbe" Uetz, die in ihrer "Derby-Gruppe" lediglich gegen Grieben Punkte liegen ließen (5:5). Da der SVG aber den überraschend guten Lüderitzern unterlegen war, zog die Eintracht in die K.O.-Spiele ein. Keinen guten Tag erwischte die Tangerhütter Kreisliga-Mannschaft, die ohne Punkte ausschied. Während es in dieser Gruppe sehr faire und gut anzusehende Spiele gab, kam es in Gruppe B zu zahlreichen unschönen Szenen. Zwar konnte die Walslebener Eintracht mit zwei Siegen sicher weiterkommen, doch die anderen Mannschaften zeichneten sich eher dadurch aus, dass sie die Bande lieber zum Foulen als zum Spielen benutzten. Der Tiefpunkt war die Partie des BSC Stendal gegen Heide Klein Schwechten mit gleich drei Platzverweisen.
In den Entscheidungsspielen ging es dann wieder gesitteter zu. Zuerst fertigte Uetz Klein Schwechten deutlich mit 7:3 ab und anschließend war Walsleben für Eintracht Lüderitz eine Nummer zu groß. Durch ein sicheres 4:1 löste die Rebitzer-Mannschaft um Neuzugang Benjamin Prigge ihr Ticket für die Kreismeisterschaft in der Stendaler Schillerstraße.

Spielberichte:

19.11.2011, SV E Walsleben - Rot-Weiß Werben  4 : 0            Eintracht-Männer fahren sicheren Heimsieg ein

Bevor es am Samstag in das wichtige Punktspiel gegen Rot-Weiß Werben ging, wurde am Freitagabend nach dem Abschlusstraining ein kleiner Arbeitseinsatz durchgeführt, das viele Laub musste beseitigt und der Platz fürs Spiel vorbereitet werden. Trainer Rebitzer war sehr erfreut, denn ALLE zeigten Einsatz und arbeiteten kollektiv gut zusammen. Sollte dies auch im folgenden Spiel so sein, dann würde ja nichts mehr anbrennen.
Für seine Aufstellung hatte er fast alle an Bord und er konnte das Optimale raus holen, der einzige kleine Schönheitsfehler war das Fehlen von Björn Lukowsky. Aber durch eine geschlossene Teamleistung wurde dies kompensiert. Alles andere als ein Sieg wäre für Rebitzer und seine Schützlinge eine Katastrophe, denn der Aufstiegsgedanke wandert immer noch in den Köpfen der Eintracht.
Die Eintracht begann gleich nach dem Spielanpfiff mit einem Sturmlauf. Sie entfachte ein Feuerwerk und übernahm das Kommando auf dem Platz, der Gegner wurde gleich unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen. Unsere Eintracht war bemüht das Beste aus sich herauszuholen und versuchte spielerisch Akzente zu setzen. Sie waren zwar gefährlich, wenn es in Richtung gegnerisches Tor ging, jedoch konnten sie sich zunächst keine sehenswerten Torchancen erarbeiten, die Angriffe verpufften meist an der Strafraumgrenze. Es dauerte etwa 25 Spielminuten ehe sich unsere Eintracht-Männer richtige gute Torchancen erarbeiteten. Die beiden Außenstürmer J. Schmack und Schmidt(i) wirbelten vorn was das Zeug hält und spielten die Werbener-Defensive nackig, unterstütz vom offensiven Mittelfeld. So hatte zunächst J. Schmack die Chance zum Torerfolg zu gelangen, der Torhüter konnte jedoch zur Ecke leiten und anschließend war es E. Brehmer der leider nur den Pfosten traf. Unsere Eintracht zeigte klaren Siegeswillen und knüpfte mit ihrer Leistung an die letzten 15 Minuten vom Krevesespiel an. Es war eine kämpferisch und spielerische Steigung zu den letzten Spielen zu erkennen, doch das Ergebnis war bis jetzt noch nicht zufriedenstellend. Bis zur Halbzeitpause blieb es beim Stand von 0:0. Die Eintracht hatte bis dahin das Spiel weitestgehend im Griff, bis auf sehr wenige Situationen. Der Gast aus Werben hatte in der ersten Hälfte nur eine Torchance, welche durch Unstimmigkeiten in der Hintermannschaft resultierte. Doch auch Werben konnte diese Chance nicht nutzen. So ging es in die Halbzeitpause, Trainer Rebitzer hatte mal NICHTS zu meckern, ein zwei kleine Hinweise und gut war.
In der zweiten Hälfte wollte die Eintracht weiter das Heft in die Hand nehmen und vor allem den Ball und Gegner laufen lassen um so schon frühzeitig den ersehnten Sieg klar zu machen. Gesagt, getan! In der 52. Spielminute klingelte es zum ersten Mal im Werbener Kasten. J. Schmack setzte sich mal wieder mit einer affenartigen Geschwindigkeit auf der rechten Seite durch und seinen guten Pass verwandelte Brehmer mit der Außenmauke. In den Dreiangel beförderte er den Ball zum 1:0. Dieses brachte Sicherheit ins Spiel der Eintracht und nahm ihnen den Druck von den Schultern. Sie konnten von nun an lockerer aufspielen, hatten jedoch immer noch die Schmach vom letzten Spiel gegen Werben (3:3) im Hinterkopf. Sie waren brennig und wollten unbedingt siegen, es sollten noch mehr Tore fallen. Von nun an gaben sie den Ton auf dem Platz an und ließen nicht viel vom Gegner zu, sie zwangen sie eher zu vielen Fehlern. Der Gast aus Werben hatte meist keine Antwort parat und waren mehr oder weniger damit beschäftigt den Ball ins Aus zuschlagen, um den Spielfluss der Eintracht zu stören. Unsere Eintracht ließ sich davon aber nicht beeindrucken und spielte weiter munter auf. In der 57. Spielminute folgte dann symptomatisch das 2:0. Nach einer Ecke von Chr. Schmack kam Block von hinten angelaufen und köpfte den scharfen Ball in die Maschen. Der Jubel kannte keine Grenzen, der Drops war gelutscht. Es war nur eine Frage der Zeit, wann das nächste Tor fällt. Nur drei Minuten später folgte das 3:0 für die Eintracht. Nach gutem Zuspiel von J. Schmack nahm Brehmer den Ball an und schoss ihn platziert in die Ecke. Fünf Spielminuten später hätte der Ball wieder im Werbener Kasten liegen können. Nach einem Foul an Schmidt(i) gab es Strafstoß und da die Eintracht an diesem Tag ja sehr kollektiv war, sprachen sie diesen E. Brehmer zu, welcher vor kurzem Geburtstag hatte und sich nun selbst ein Geschenk machen könnte. Doch daraus wurde nichts, der Ball landete am Pfosten, passiert, Kopf hoch, es geht weiter. Beruhigt kann er sein, denn er ist nicht der Erste der verschießt. Die Eintracht sollte diesbezüglich bei der Tradition bleiben und den Kapitän schießen lassen. In der 78. Spielminute wurde dann mit einem Freistoß der Schlusspunkt gesetzt. Trainer Rebitzer verlangte von seinen Schützlingen immer mal mehr Kreativität, was sie hier auch zeigten, vielleicht etwas ungewollt und nicht gerade spielerisch gut aber sehr sehenswert, außergewöhnlich und vor allem erfolgreich. Nutznießer vom getretenen Freistoß war E. Lukowsky, welcher den Ball über die Linie drückte. Bei dem Stand von 4:0 blieb es dann auch bis zum Ende der Spielzeit. Trainer Rebitzer war mit seiner Mannschaft zufrieden, sie sind geschlossen aufgetreten, haben stets Einsatz, Laufbereitschaft und Siegeswillen gezeigt, wollten bis ans Ende gehen und bei der Spielanlage war ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen, worauf sich aber noch nicht ausgeruht werden darf. Nicht so erfreut war er über die gelbe Karte von Torhüter Iglodan, welcher einen Gegenspieler mit Penner bezeichnete und ihn darauf hinwies, dass er Land gewinnen solle, auch wenn es Mannschaftskassen-freundlich war. Mensch Maik, reiß dich doch mal zusammen ;-). 

So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Hastedt, Albrecht, E. Lukowsky, Mertens - Block, Vorlop, Chr. Schmack (85. Schmidt) - J. Schmack, Brehmer, Schmidt(i) (79. Grünwald)

12.11.2011, Kreveser SV II - SV E Walsleben  0 : 4        Eintracht holt auswärts beim Tabellennachbarn 3 Punkte

Am letzten Samstag waren unsere Eintracht-Männer zu Gast bei der Reserve des Kreveser SV. Nach zwei Niederlagen in Folge der Eintracht und dem Anspruchsdenkens der Mannschaft (Aufstieg) waren sie nun beim Tabellennachbarn (8.Rang) unbedingt in der Pflicht. Das Wochenende begann bereits sehr positiv, personell hatte Trainer Rebitzer fast alle an Board, die Verletzungen waren bei allen so gut wie überstanden, außer bei B. Lukowsky, und die Querelen der letzten Wochen waren erstmal überstanden. Nur so kann es vorwärts gehen und nur so konnten sie siegeswillig und motiviert ins Spiel gehen!!!

Trainer Rebitzer ließ von Beginn an mit zwei Außenstürmern und einem aggressiven offensiven Mittelfeldmann spielen. Dahinter spielte wie gewohnt Kapitän Vorlop, welcher die Fäden knüpfen und das Spiel aufbauen sollte. Die Eintracht versuchte auch von Beginn an den Ton anzugeben, die personell geschwächten Kreveser hielten aber gut dagegen und machten es der Eintracht schwer. Spielerisch war es noch keine Klasse, aber auf jeden Fall kann hier angeknüpft werden. Die Eintracht war entschlossen, motiviert und zu hundertprozent siegeswillig, der Einsatz stimmte und sie versuchten stets den Druck zu erhöhen, um das Spiel an sich zu reißen. In der 32. Spielminute konnte die Eintracht dann ihr erstes Tor erzielen. Nach einem Freistoß von Chr. Schmack konnte der Kreveser Torhüter den Ball nicht festhalten, ließ ihn abprallen und Nutznießer war E. Brehmer, welcher den Ball irgendwie über die Torlinie beförderte. 1:0 für die Eintracht, so kann es weitergehen. Die Eintracht war im Allgemeinen gefährlich über Standards, besonders die von beiden Schmack-Brüdern. Sie setzen oftmals die Hintermannschaft des Gastgebers unter Druck und machten ihre Eintracht im Strafraum gefährlich. Die getretenen Freistöße vom Kapitän sind noch ausbaufähig. Krevese versuchte über lange Bälle zum Torerfolg zu kommen, was ihr jedoch nicht wirklich gelang. Gefährlich wurde es nur im Eintracht-Strafraum wenn das Zusammenspiel von Defensive und Torhüter nicht funktionierte, es fehlt die nötige Harmonie und so machten sie sich das Leben selbst schwer. Dies, dem Eintracht-Torhüter mitspielende Fähigkeiten beizubringen, wird eine weitere Aufgabe von Trainer Rebitzer werden. Bis zur Halbzeitpause blieb es beim Stand von 1:0 für die Eintracht, da weitere Torchancen der Eintracht ungenutzt blieben.

Zu Beginn der zweiten Hälfte übernahm Krevese das Kommando auf dem Platz und wurde ziemlich torgefährlich. Die Eintracht hatte hier eine kurze Angstphase zu überstehen, denn in der Defensive taten sie sich schwer, den Ball aus der Gefahrenzone zu bekommen. Die Druckphase des Gastgebers hielt jedoch nicht lange an, die Kräfte schwanden und so plätscherte das Spiel so vor sich hin. In der 67. und 77. Spielminute wechselte Rebitzer, er brachte zwei Offensivkräfte, die quirligen A. Schmidt(i) und R. Engelmann. Dieses brachte sofort einen Schub in die Eintracht und das Spiel war wieder belebt. Die Eintracht erhöhte den Druck nach vorn und wurde im gegnerischen Strafraum sofort wieder gefährlich. Beide Einwechsler zehrten ungemein auf den Außenbahnen und hatten großen Anteil an der nun drückenden Überlegenheit der Eintracht. Von Krevese kam ab diesem Zeitpunkt keine Gegenwehr mehr, sie waren mit ihren Kräften am Ende und so konnte die Eintracht das Spiel bestimmen. Die Tore fielen nun im 5 Minutentakt und die Eintracht erhöhte auf 4:0. In der 78. Spielminute war es Chr. Schmack, in der 82. Minute, M. Block und in der 85. Spielminute setzte J. Schmack noch einen oben drauf. Das 2:0 durch Chr. Schmack war für die Eintracht ein ganz wichtiges taktisches Tor, denn mit dem 1:0 stand die Führung noch nicht sicher zu Buche und die Eintracht wurde so im Spielverlauf lockerer und war dementsprechend nicht übermotiviert. So konnten gelassen die weiteren beiden Treffer fallen. Das dritte Tor durch M. Block war das schönste, nach schnellem Kurzpassspiel über mehrere Stationen kam der Ball zu M. Block, welcher den Ball unhaltbar flach in die Ecke schoss. Das war mal Fußball auf einem Schachbrett, sehr sehr sehenswert!!! Das letzte Tor durch J. Schmack war dann noch der krönende Abschluss für den verdienten Sieg beim Kreveser SV II. Neben einigen ansprechenden Kombinationen zeigte die Eintracht in diesem Spiel auch mal wieder Siegeswille und gute Disziplin, es gab z.B. keine gelbe Karte. Die Eintracht war stets bemüht und trat als geschlossenes Team auf. Nun hofft Trainer Rebitzer, dass sich seine Spieler nicht auf den letzten 15 Spielminuten dieses Spiels ausruhen, sondern der Trend weitergeht und er beim kommenden Spiel (Walsleben-Werben) kein Déjà-vu erlebt.

So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Hastedt, Albrecht (77. Engelmann), E. Lukowsky, Mertens – Block, Vorlop, Chr. Schmack, Stamm (67. Schmidt(i)), Brehmer, J. Schmack

05.11.2011, SV E Walsleben - G/W Staffelde 0 : 1       Eintracht verliert gegen Tabellenvorletzten und rutscht auf den 7. Platz zurück

An diesem Samstag empfingen unsere Eintracht-Männer den Tabellen vorletzten Grün-Weiß Staffelde. Auch wenn es wie schon so oft personell sehr eng bei der Eintracht aussah, so gingen Trainer Rebitzer und auch die Spieler von einem Sieg aus. Staffelde hatte schließlich nur 3 Punkte auf dem Konto und noch keinen Sieg eingefahren. Aber irgendwie sollte es nicht sein und unsere Eintracht kassierte ihre dritte Niederlage in dieser Saison. Wurde es mal wieder alles zu locker genommen, stimmte die Einstellung nicht oder liegt es nur an den Trainingsdefiziten? Wir würden mal sagen „von Jedem etwas“.....Es beginnt mit der An- und Abmeldung, Pünktlichkeit und Vorbereitung auf das Spiel, Trainer Rebitzer und Spieler haben hier jedoch verschiedene Meinungen und Ansichten. Es war schon vor Spielbeginn die zu gelassene Einstellung erkennbar, so dass die Niederlage am Ende völlig gerechtfertigt war, so Rebitzer.
Das Spiel begann stockend und beide Parteien versuchten es an sich zu reißen. Staffelde hatte aber auf Grund technischer Defizite nicht wirklich die Möglichkeit das Spiel zu machen, sie konzentrierten sich so in der zweite Hälfte nur noch auf die Defensive. Walsleben wäre über das gesamte Spiel am Zuge gewesen und hätte alle mal die Möglichkeit die Oberhand über dieses Spiel zu besitzen und so am Ende auch zu Punkten. Aber die Eintracht präsentierte sich schwach und nicht als Team, sie blieben sich so einiges schuldig.
Von der Eintracht wurde mal wieder nur sinnlos nach vorn gebolzt, die Laufwege mit dem Ball waren schlecht, die einfachsten Pässe kamen nicht an und von dem fehlenden Flachpassspiel reden wir erst gar nicht. Auch wenn die Eintracht über das gesamte Spiel 70 Prozent im Ballbesitz war, so konnten sie am Ende daraus nichts machen. Sie waren bemüht, konnten dies jedoch nicht umsetzen. Die richtige Verbindung vom Kopf zum Fuß fehlt, ein Sieg ist schon in Gedanken, die Füße brennen jedoch überhaupt nicht. Für die Zuschauer war es kein schönes Spiel, über 90 Minuten sah es so aus, als ob die Eintracht sich quälte und überhaupt keinen Spaß am Fußballspielen hat. „Das Spiel war ohne Witz, es war ein Witz“, es fehlte die Leidenschaft, die Kreativität und der Kampfgeist. Staffelde im Gegensatz brachte dies mit an den Tag und konnte so trotz ihrer technischen Unterlegenheit mithalten. In der ersten Spielhälfte hielten sie gut dagegen und versuchten auch in der Offensive Akzente zu setzen, dadurch hatte das Eintracht-Mittelfeld relativ viel Platz und hätte auch das Spiel bestimmen können. Es fehlte aber die ordnende Hand von Kapitän Vorlop, welcher als Libero agieren musste. So bekam die Eintracht-Offensive nicht viel gebacken, unterm Strich kam mehr Grütze heraus als alles andere. Unsere Eintracht konnte sich zwar auch einige Torchancen erarbeiten, die blieben jedoch stets ungenutzt, oftmals machten sie sich diese selber kaputt. Die beste Torchance in Hälfte eins war ein Freistoß von Kapitän Vorlop in der 30. Spielminute, er ging leider nur an den linken Innenpfosten und flog dann wieder raus.
In der zweiten Hälfte standen die Staffelder gut in der Abwehr und so war für unsere ideenlose Eintracht kaum ein Durchkommen mehr möglich. Die wenigen Torchancen blieben wie in Hälfte eins ungenutzt. Selbst die Auswechslung in der 54. Spielminute brachte keine positive Auswirkung auf das Spiel. Robert Grünwald musste gehen, schade für ihn, es hätte jedoch auch jeden anderen aus der Offensive treffen können, St. Albrecht kam und so konnte Kapitän Vorlop ins Mittelfeld vorrücken. Aber auch dies brachte für die Eintracht nichts mehr, der Drops war gelutscht, es blieb beim Schlafwagenfußball. Sie hätten noch bis in den späten Abend spielen können, ein Tor wäre ihnen aber wohl nicht mehr gelungen. Die defensiv stehenden Staffelder machten es besser und konnten ganz unerwartet in der 68. Spielminute das erste und letzte Tor in diesem Spiel erzielen. Torwart Iglodan zeigte zuvor schon eine gute Parade und hielt den Kasten sauber, hier jedoch hatte er keine Chance. Bei diesem 0:1 blieb es dann, die dritte Saisonniederlage war besiegelt, mit hängenden Köpfen verließen die Spieler zurecht den Platz. Es ist eine Schmach, gegen eine solche mit spielerischen Mitteln begrenzte Mannschaft zu verlieren und auch erkennbar gewesen, dass gewisse Stammkräfte, z.B. die Lukowsky-Brüder, an allen Ecken und Enden fehlten. Trainer Rebitzer fand nicht viele gute Worte zum Spiel, zufrieden war er allerdings mit seinen beiden Manndeckern. Es wird keine einfache Aufgabe, die Spieler und den Trainer in den nächsten Wochen aufzubauen, zu ermutigen und zu motivieren.

So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Hastedt, Vorlop, Falk, Mertens – Stamm, Block, Chr. Schmack – Engelmann, Grünwald (54. Albrecht), J. Schmack

29.10.2011, TuS Wahrburg - SV E Walsleben 1 : 0               Eintracht verliert nach guter Mannschaftsleistung in der Schlussminute

An diesem Wochenende mussten unsere Eintrachtspieler zum Tabellenfünften TuS Wahrburg reisen. Personell arg gebeutelt war das Ziel nicht zu verlieren und erst einmal kleine Brötchen backen um dann vielleicht dem Gegner doch noch ein Bein zu stellen. Der Eintracht fehlten so einige Spieler, wie Johannes Schmack (Sperre 5. Gelbe Karten), Björn Lukowsky, Kai Mertens (beide verletzt), Sebastian Stamm, Andreas Schmidt(i) (beide aus persönlichen Gründen) und Stephan Albrecht (Studium) und so sollte dennoch ein Punkt vom Gegners Platz mit nach Walsleben genommen werden. Trainer Rebitzer musste die Abwehr umstellen und unter anderem Oldi Lars Möhring als Libero und Christian Hoffmann als Vorstopper einsetzen.
Der schon mal höherklassig pfeifende Schiedsrichter Bock begann die Partie pünktlich und machte seine Aufgabe über die gesamte Spielzeit gut. Unsere Abwehrreihe hatte zu Beginn der Partie noch so seine Probleme, spielte sich aber nach und nach ein. Beide Mannschaften waren bemüht das Spielgeschehen von Beginn an zu bestimmen, wobei unsere Einracht vom spielerischen nur den einfachen Fußball zeigen konnte. Sie waren jedoch immer bemüht und kämpften was das Zeug hält. Unsere Offensivabteilung machte stets Druck nach vorn, Kapitän Robert Vorlop, der sich so langsam wieder an seine Form heran gearbeitet hat, hatte großen Anteil daran. Er setzte gute Akzente im Spielaufbau und unterstützte die Defensive bei Angriffen vom Gegner. Wahrburg hatte mit den stürmerischen Angriffen der Eintracht arge Probleme, konnte trotz dessen aber ohne Gegentor in die Halbzeitpause gehen. Dies resultierte aber auch daraus, dass die Eintracht in letzter Konsequenz bei den Abschlüssen zu mangelhaft aufspielte. Gerade bei beiden Außenstürmern fehlt noch so das i-Pünktchen, einer ist zu fair und friedlich, der andere zu überhastet und mit technischen Defiziten. Aber immer schön Kopf hoch, man wächst mit seinen Aufgaben. Zur richtigen Torgefährlichkeit kam die Eintracht also meist nur über Standards. Zwei von Kapitän Vorlop getretene Freistöße (8.,15. Min.) hätten eigentlich ein Tor verdient gehabt. Der erste Freistoß konnte der Wahrburger-Keeper noch gut halten, der zweite knallte an die Latte. Im Gegensatz zum einfachen Eintracht-Fußball wollte Wahrburg spielerisch eine Klasse zeigen, welches allerdings voll in die Hose ging. Von ihrem komplizierten Fußball, mit diagonal, kreuzen und verschieben konnten sie nur reden, ausführen jedoch nicht. Sie hatten vergessen, dass unsere Eintracht auch noch auf dem Platz steht. So wie unsere Eintracht konnte sich auch der Gastgeber einige Torchancen erarbeiten, diese jedoch nicht nutzen. Meist wurde Gegners Angriff schon an der Strafraumgrenze abgewehrt oder sie vergaben kläglich. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause, Trainer Rebitzer war bis dahin mit seiner Mannschaft zufrieden. Sie hielten gut dagegen und gaben teils auch den Ton an. Wichtig für die zweite Hälfte war, weiter offensive nach vorn arbeiten und Freistöße herausholen, um so über Standards vielleicht doch noch zum Torerfolg zu kommen und den Gegner damit zu ärgern. Die zweite Halbzeit begann jedoch mit einer Schrecksekunde für die Eintracht-Fans und einem Wachrüttler für die Spieler. Kaum hatte das Spiel wieder begonnen, wurde Wahrburg gefährlich. Ein langer Ball auf der rechten Außenseite konnte sich Christoph Schmack erkämpfen, schoss diesen aber nicht ins Aus sondern zu Libero Möhring, dieser vertendelte den Ball, ein Wahrburger kam heran, legte für einen anderen auf, welcher nur noch abziehen brauchte. Tor, nee nee – zum Glück der Eintracht verschießt er. Nun waren alle wieder wach und die zweite Hälfte konnte nun endlich losgehen. Zu Beginn konnte sich die Eintracht noch die ein oder andere Torchance erarbeiten, sie war sogar dominanter auf dem Platz als der Gastgeber. Die Torchancen nutzen konnten sie aber nicht, meist scheiterten sie am guten Kepper, welcher für Wahrburg am Ende die Null hinten hielt. Nachdem Walsleben mehrere Chancen nicht nutze, Wahrburg hatte gar keine mehr, plätscherte das Spiel so vor sich hin. Es war ein Spiel zwischen den Strafräumen, wobei beide Abwehrreihen dominanter als die gegnerischen Offensiven waren. Es sah schon frühzeitig nach einem 0:0-Spiel aus und mit diesem wäre Trainer Rebitzer auch sehr zufrieden gewesen. Doch dann, eine Minute vor Spielschluss, der Schock für die Eintracht. Wahrburg machte nach nur lächerlichen zwei Torchancen in der zweiten Halbzeit das erste und letzte Tor in diesem Spiel und das auch nur auf Grund von Unstimmigkeiten und fehlender Konsequenz in der Abwehr der Eintracht. Wahrburg war bei diesem Tor reiner Nutznießer und die Eintracht stand nun nach einer guten Mannschaftsleistung mit leeren Händen da. Eine bittere Niederlage, bei so viel Einsatz. Selbst die Wahrburger wussten, dass sie an diesem Tag nur das nötige Glück hatten, mehr nicht!!! Ob der Trainer und einige Spieler den Rückweg über Uchtspringe (mit dortigen Zwischenstop) zum Abreagieren angetreten sind, wird sich in der kommenden Woche zeigen.

So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Hastedt, Möhring, Hoffmann, Lukowsky – Schmack, Vorlop, Brehmer, Block – Grünwald, Engelmann

22.10.2011, SV E Walsleben – Blau-Weiß Gladigau 3 : 1
Walslebener Eintracht erkämpft sich mit einem Sieg den dritten Tabellenplatz

An diesem Wochenende hatten unsere Männer Blau-Weiß Gladigau zu Gast im heimischen Eichengrund. Das Tagesziel waren 3 Punkte und Null Gegentreffer, auch wenn Trainer Rebitzer auf so einige Stammspieler verzichten musste, welche aus verschiedensten Gründen fehlten. Auf der Auswechselbank hatte er nur Robert Grünwald, Felix Henning und Eric Hoffmann, welche alle drei zuvor schon 90 Minuten bei der Zweiten spielten.

Die Sonne schien und nun konnte es los gehen, aber irgendwie war von Beginn an Sand im Getriebe der Eintrachtspieler. Unsere Eintracht versuchte von Anfang an das Spiel an sich zu reißen, es gelang ihnen jedoch nicht wie gewünscht. Der Gast aus Gladigau hielt gut mit, kämpfte dagegen und konnte sogar aktiv am Spielgeschehen teilhaben. Die Walslebener Defensive ließ auf Grund von individuellen Fehlern so mehrere Torchancen der Gäste zu. Es sah nach einem schwer zu erkämpfenden Sieg aus. Walsleben hatte zwar in den ersten 30 Spielminuten leichte Feldvorteile, konnte diese aber nicht nutzen, so blieben die erarbeiteten Chancen ungenutzt. Die Eintracht ließ außerdem den Gegner zu viel spielen, es wurde oftmals zu weit weggestanden vom Gegenspieler. Gladigau ackerte und wollte ebenfalls unbedingt zu Beginn ein Tor schießen. Schnell schwanden aber die Kräfte bei den Gästen und so konnte unsere Eintracht ab der 30. Minute das Heft in die Hand nehmen. Walsleben kam besser ins Spiel und erarbeitete sich viele Torchancen. Ein Tor bis zur Halbzeit gelang ihnen aber nicht. Obwohl, eigentlich schossen sie ja zwei Tore, welche aber leider vom Schiedsrichter nicht gegeben wurden. Diese Entscheidungen auf Abseits waren aber sehr fragwürdig, selbst die Gladigauer gaben an, dass das zweite Tor regulär war. Nun ja, dann mussten sie es halt in der zweiten Hälfte noch besser machen.

Die zweite Halbzeit begannen unsere Männer, wie sie Erste beendeten. Mit viel Tempo, spielbestimmend und hochmotiviert gaben sie den Ton auf dem Platz an. Sie erarbeiteten sich wieder unzählige Torchancen, sie sie jedoch oftmals sehr unlogisch vergaben. In der Chancenverwertung hapert es noch ganz schön bei der Eintracht. Trotz der schlechten Verwertung konnte bereits in der 48. Spielminute Edgar Brehmer nach einer Ecke von Christoph Schmack zum 1:0 einköpfen. Und nur fünf Spielminuten später war es Robert Engelmann, der nach einem langen Ball aus der Abwehr sich gegen 2 Gladigauer durchsetzte und den Ball zum 2:0 ins Tor spitzelte. Auf Grund der guten vielen Torchancen und des Spielstandes von 2:0 dachte man, dass der Drops für Gladigau gelutscht war und Walsleben die Partie sicher herunterspielen konnte und noch das eine oder andere Tor nachlegt. Aber so war es nicht. Gladigau war mit den Kräften am Ende, spielerisch konnten sie nicht viel vorweisen und so versuchten sie oftmals durch Foulspiel unsere Eintracht zu stoppen. Bei diesen Foulspiels ließen sich unsere Eintrachtspieler zu vielen Meckereien hinziehen und so kam es, dass Johannes Schmack wegen Meckerns seine 5. gelbe Karte abholte. Hinzu kam auch noch, dass er anschließend gelb-rot gefährdet war und Trainer Rebitzer ihn in der 77. Spielminute auswechseln musste. Und das war der Knackpunkt im Spiel der Eintracht. Die Gladigauer schnupperten Morgenluft und bemühten sich, das Spiel mit zu bestimmen. Sie erarbeiteten sich einige Torchancen, die sie jedoch noch kläglicher vergaben als die Eintracht ihre. Dafür bewegte sich unser Torhüter aber mal mehr als sonst, denn er hatte relativ viel zu tun, er musste ständig den Ball aus dem Grundlinienaus holen. Trotz des Einbruchs im Spiel der Eintracht konnten sie noch ein drittes Tor nachlegen. Marcus Block erzielte in der 80. Spielminute das 3:0. Wenn jetzt alle dachten, das Spiel ist vorbei hatten sie sich getäuscht. In der Schlussphase, sozusagen 10 Sekunden vor Abpfiff konnten die Gäste noch den Ehrentreffer erzielen. Er resultierte aus einem zu offensivem Mittelfeld und einer Uneinigkeit zwischen Torhüter und Kapitän, Nutznießer war in diesem Fall der Gegner. Anschließend war sofort der Abpfiff zu hören, schade. Mit dem Ergebnis(außer dem Gegentor) und dem Wetter war Rebitzer zufrieden, spielerisch fehlt da aber noch jede Menge, wenn man bedenkt, welch Potenzial in jedem Spieler steckt. Der Kampfgeist geht in Ordnung, es wird aber einfach zu unlogisch gespielt. Oftmals wird der Ball planlos nach vorn gebolzt, ohne Sinn und Verstand und an der Disziplin müssen auch noch einige arbeiten. Rebitzer würde sich wünschen wenn seine Spieler den Fußball nicht nur als Laufsport erkennen würden, sondern auch als Denksport, Spielwitz ist erlaubt!

So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Hastedt, Albrecht, E. Lukowsky, Schmidt – Block, Vorlop, Chr. Schmack – J. Schmack (77. Grünwald), Brehmer, Engelmann

08.10.2011, SV E Walsleben - Heide Kl.Schwechten  1:0      Walsleben mit knappen Sieg

Am letzten Samstag war der Liga-Konkurrent Heide Klein Schwechten zu Gast im Eichengrund. Für Walsleben sollte ein sicherer Sieg eingefahren werden, denn die Heide-Adler standen mit nur einem Punkt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Einige unserer Eintracht-Kicker spielten vor nicht all zu langer Zeit noch für den Gast und das sollte doch an Motivation reichen um einen Sieg zu erkämpfen.

Jedoch sah es schon zu Spielbeginn anders aus. Die Eintracht war zwar motiviert, aber davon wohl ein bisschen zu viel. Unsere Eintracht putschte sich von Beginn an zu hoch, wollte Klein Schwechten umlaufen, brachte jedoch nichts Richtiges zustande. Eine passende Antwort auf das Derby hatten sie nun wahrlich nicht. Spielerisch sah unsere Eintracht in der ersten Halbzeit ziemlich schlecht aus, wobei die Heide-Adler auch nicht besser spielten. Man könnte auch sagen Schlecht gegen ganz Schlecht. Die Heide-Adler konnten ihre Motivation aber in Kampf umsetzen und gaben alles in der Defensive. Mit aller Macht kämpften sie dagegen und ließen kaum ansehbare Spielzüge der Eintracht zu. Heide kam sogar in der ersten Halbzeit noch zu einigen hochkarätigen Torchancen, welche aus individuellen Fehlern in der Abwehr resultierten. Zum Glück der Eintracht nutzen sie diese Chancen nicht und vergaben kläglich. Es war ein zerfahrenes Spiel mit viel Chaos auf dem Platz, so liefen sich z.B. die Eintrachtspieler gegenseitig um und luden Heide regelrecht zum Toreschießen ein. Torchancen gab es für Walsleben in der ersten Halbzeit keine. Da die Heide-Kickers in der ersten Halbzeit alles gaben und gut kämpften waren sie natürlich frühzeitig platt und ausgelaugt. Nun stand in der zweiten Halbzeit eine nicht nur spielerisch schwache sondern auch eine ausgelaugte konditionsarme Mannschaft der Eintracht gegenüber. Das sollte doch jetzt wohl reichen um einen Sieg einzufahren. Walsleben bestimmte nun das Spielgeschehen auf dem Platz, konnte jedoch immer noch keinen ansehnlichen Fußball zeigen. Trotzdem erarbeiteten sie sich so einige Torchancen, Johannes Schmack hatte zweimal die Chance den Führungstreffer zu erzielen, die Latte rettete aber. Individuelle Fehler traten weiterhin auf und langsam sah es nach einem 0:0 aus. In der 82. Spielminute konnte der in letzter Zeit in guter Form stehende Johannes Schmack dann aber doch noch zum lang ersehnten Siegestreffer einnetzen. Auch wenn es aus dem Gewühl heraus war, Tor ist Tor und er hat es sich wahrlich verdient. Die Freude kannte natürlich keine Grenzen. Das sollte es wohl gewesen sein. Da die Heide-Adler in der zweiten Hälfte eh nichts dagegen zusetzen hatten, war auch nicht mehr mit einem Tor von ihnen zu rechnen. Und so war es dann auch, für Walslebens Brehmer gab es zwar noch in der 88. Spielminute die gelb-rote Karte (Handspiel), dies waren dann aber auch schon alle Highlights dieses Spiels. Für die Zuschauer war es kein schönes Spiel zumal der Schiedsrichter noch so einiges dazu beitrug. Auch er zeigte nicht wirklich eine gute Leistung, er kann sich also mit seiner Leistung bei den Schlechten und ganz Schlechten mit einreihen. Hoffen wir für die bevorstehenden Spiele auf bessere Schiedsrichter und natürlich darauf, dass bei den Eintrachtspielern endlich mal der Knoten platz, gerade bei den Spielen, bei denen schon vor dem Anpfiff von drei Punkten gesprochen wird.

So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Hastedt, Möhring (46. Block), E.Lukowsky, Schmidt – Albrecht, Brehmer, Chr. Schmack – Grünwald (46. Engelmann), R. Vorlop, J. Schmack


17.09.2011, SV E Walsleben - TuS Sch/W Bismark  2 : 2         Wieder nur ein Unentschieden, Rebitzer enttäuscht

Nach der desolaten Leistung am vorigen Wochenende in Schollene sollte es an diesem Samstag besser gemacht werden. Gegen die Reserve vom TuS Schwarz/Weiß Bismark musste im heimischen Eichengrund unbedingt eine Leistungssteigerung her, um so einen Sieg einfahren zu können. Aber der Samstagnachmittag begann schon mit einem schlechten Omen.

Vor dem Spiel der ersten Männermannschaft bestritt unsere Eintracht-Reserve ebenfalls im Eichengrund ein Punktspiel. Und zu diesem Spiel waren leider nur wenige Spieler aus der Reserve da und so musste unsere Erste kurzer Hand aushelfen. Grünwald musste über ganze 90 Spielminuten ran, Brehmer etwa 60 Spielminuten und Torhüter Iglodan agierte bei der Reserve in der zweiten Halbzeit als Stürmer. Während des Spiels der Reserve trafen dann noch bei Trainer Rebitzer Absagen von Spielern der ersten Vertretung ein und so standen ihm drei große Fragezeichen auf der Stirn geschrieben. Was macht er hier eigentlich? Nun gut, er versuchte das Beste daraus zu machen. Alle drei oben genannten Spieler mussten/durften auf alle Fälle von Beginn an in der Ersten spielen und um auch mit elf Spielern auf den Platz zu laufen, musste Vorlop von Beginn an mit ran, welchen er eigentlich noch schonen wollte, bis die alte Verletzung komplett auskuriert ist und er wieder voll fit ist. Auf der Auswechselbank hatte er noch zwei ausgepowerte Spieler der Reserve. Die Reserve von Bismark kam leider Gottes mit voller Kapelle. Und so kam es wie es kommen musste….

Nachdem jeder Eintracht-Spieler konkrete Spielanweisungen vom Trainer bekam, ging es mit der Rumpfelf dann in die Partie. Doch schon gleich zu Beginn war zu erkennen, dass es schwer wird. Bismark war spielerisch klar überlegen und Walsleben zeigte viele vermeidbare Fehler. Läuferisch und kämpferisch hatte Walsleben nicht viel dagegen zusetzen. Bereits in der 17. Spielminute musste die Eintracht ihr erstes Gegentor hinnehmen. Dies ging noch in Ordnung, denn es war noch genug Zeit die Partie und vor allem die Leistung zu drehen. Aber auch nach dem 0:1 spielte Bismark weiter munter auf und Walsleben zeigte nicht gerade Kampfes- und Siegeswillen. Durch einen eigenen Fehler in der Eintracht konnte der Gast dann schließlich in der 28. Spielminute auf 2:0 erhöhen. Ach her je, was soll das noch werden. Und Bismark hätte noch mehr Tore schießen können, nutze aber die Chancen nicht aus. Für die Zuschauer bis dahin kein ansehnliches Spiel, zumindest nicht das von der Eintracht. Zehn Spielminuten später zeigte unsere Eintracht dann aber doch, dass sie auch Tore schießen können. Einen Freistoß von J. Schmack leitete B. Lukowsky per Kopf weiter, direkt in den Bismarker Kasten. Walsleben bekam hier kurzzeitig Oberwasser und merkte, dass noch mehr drin ist. Bis zur Halbzeitpause machten sie mal etwas mehr Ballet, ein weitere Treffer sollte jedoch nicht sein. So ging es mit einem 1:2 in die Halbzeitpause. Durch das schnelle Kurzpassspiel der Gäste in Hälfte eins, ließen diese Kräfte, die Kondition und Kraft fehlte und so wurde unsere Eintracht in der zweiten Halbzeit etwas stärker und hielt dagegen. Sie waren aber nicht wirklich bemüht das Spiel an sich zu reißen, es sah zumindest nicht danach aus. Das Pressing, die Laufbereitschaft einiger und vor allem der Kampfgeist fehlten. Walsleben hatte zwar leichte Feldvorteile, nutze diese aber nicht aus. In der 75. Spielminute kamen sie dann überraschender Weise zum 2:2 Ausgleichstreffer. Eine Flanke von J. Schmack ins Niemandsland, bei der sich der Gästetorhüter und dessen Mitspieler / Verteider nicht einig waren, wer diese abwehrt, ging an beide völlig überraschend vorbei. R. Grünwald fasste sich ein Herz und konnte als erster den Ball erreichen und schob ihn als Nutznießer in den gegnerischen Kasten. Für Grünwald mehr als verdient, denn er war einer der wenigen, der trotz der schon vorher gespielten 90 Minuten noch stets Laufbereitschaft zeigte, soweit es sein Körper zuließ. Andere versuchten lieber mit ihren Kräften zu haushalten und riefen keine 100 % von sich ab. Gerade in den letzten Spielminuten, wo Bismark eher platt war und für die Eintracht sicher noch der Sieg drin gewesen wäre, da fehlte es an der Bereitschaft. Oder fehlt da einigen etwa wirklich das Training? Am Ende blieb es dann beim Unentschieden, Walsleben ist weiter ungeschlagen aber mit nur 6 Punkten von möglichen 12. Trainer Rebitzer ist mal wieder enttäuscht von der Leistung seiner Spieler, vor allem von einigen Leistungsträgern, nur wenige zeigten Normalform. Erfreut war er darüber, dass die alte Verletzung von R. Vorlop nicht wieder aufgebrochen ist und er schmerzfrei spielen konnte, da fehlt jetzt nur noch etwas Training und bald ist er hoffentlich wieder fit. Ausfallen wird vermutlich auf Grund einer Knieverletzung vorerst B. Lukowsky. Routinier L. Möhring durfte so mal wieder als Libero ran und seine Aufgabe machte er gut. Ich persönlich würde mich freuen, wenn ab jetzt die Eintracht einen Zahn zulegt und zeigt, was sie eigentlich kann, denn so wie es jetzt ist, da macht auch das Schreiben keinen Spaß!!! 

So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Hastedt, J. Schmack, E. Lukowsky, Chr. Schmack, Grünwald, B. Lukowsky, R. Vorlop - Schmidt, Brehmer, Engelmann

10.09.2011, 15 Uhr B/W Schollene – SV E Walsleben 1 : 1
Eintracht-Männer mehr schlecht als recht, Schiri aber noch schlechter

Im dritten Saisonspiel mussten unsere Männer über die Elbe nach Schollene reisen. Drei Punkte sollten hier Pflicht sein, denn für Rebitzer war es wichtig gegen die vermeintlich schwächeren Gegner, wo auch Schollene dazugehört, unbedingt alle Punkte zu holen. Und dass das Spiel kein Selbstläufer wird, davor mahnte er und war für alle mitgereisten Zuschauer leider Gottes mit anzusehen.

Mit fast allen Spielern an Bord ging die Eintracht mit breiter Brust ins Spiel und versuchte das Spiel an sich zu reißen, Schollene hielt jedoch dagegen und machte es der Eintracht schwer.

Bereits nach einer viertel Stunde konnten man sagen, dass es hier nicht einfach wird. Aber nicht weil Schollene dagegen hielt, sondern sich die Eintracht immer mehr anstellte wie der erste Mensch. Sie ließen so einiges vermissen, was man im Fußball braucht, um erfolgreich zu sein. Die Spielweise, die Stärken und Schwächen des Gegners wurden schon zu Beginn nicht erkannt und dementsprechend ging die Analyse voll in die Hose. So zum Beispiel war der Platz in Schollene sehr kurz, die Abschläge von Torhüter Iglodan landeten fast immer am Strafraum des Gegners, oft hatte sogar der Schollener Torhüter den Ball gleich weg. Und mit den hohen Bällen konnten unsere kleinen flinken Außenstürmer nicht viel anfangen, nach vorn lief nicht viel. Aber nicht nur unser Torhüter, alle anderen Einrachtspieler bolzten den Ball genauso immer schön hoch nach vorn. Der Gegner konnte sein dominantes Kopfballspiel als Waffe gegen den Eintracht-Angriff einsetzen und dass immer erfolgreich. Es wurde einfach nicht erkannt, dass die Bälle flach nach vorn gebracht werden müssen. Und dies zog sich wie ein roten Faden durchs Spiel. Die Abstöße, die immer wiederkehrenden Freistöße und die Pässe nach vorn waren miserabel und wurden nicht ein kleines bisschen im Verlauf des Spieles verbessert. Aber nicht nur dies, auch andere Dinge zogen sich wie ein roter Faden durchs Spiel. So stand unsere sonst gute Abwehr schlecht, an diesem Tag ein großer Schwachpunkt in der Eintracht. Entweder sie standen falsch oder konnten den Ball nicht unter Kontrolle bringen und vernünftig nach vorn schlagen. So kam es, dass es im Eintracht-Strafraum immer wieder gefährlich wurde und ein Tor der Schollener nur eine Frage der Zeit war. Der Gastgeber wurde immer mehr spielbestimmender, weil die Eintracht nichts dafür tat. Der Spielaufbau ließ ebenso zu wünschen übrig wie alles andere. Schlechte Ballannahme, ungenaue Pässe bzw. sinnloses nach vorne Bolzen machte den Gegner aus Schollene stark. Die Eintracht spielte ohne Verstand und Spielwitz, mit keinerlei Ballsicherheit. Und so wie es kommen musste, stand es in der 25. Spielminute 1:0 für den Gastgeber Schollene. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause. Mit vielen Hinweisen und Anmerkungen gingen sie in die zweite Halbzeit. Die zweite Hälfte beginn auf Augenhöhe, wobei die Fehler der Eintracht in keiner Weise abgestellt wurden. Trainer Rebitzer fragte sich, mit wem er in der Pause geredet hatte. Schollene kam so wieder zu einigen Torchancen, die sie aber selbst vereitelten bzw. unsere Eintracht viel Dusel hatte. In den letzten Spielminuten bekam unsere Eintracht es dann doch mit der Angst zu tun und versuchte nun das Spiel an sich zu reißen um den Spielstand zum Positiven zu ändern. Mit den selben Fehlern waren sie nun aber am Drücker und konnten etwa fünf Minuten vor Schluss den Ausgleichstreffer erzielen. Doch der Schiedsrichter Baumann, welcher während des gesamten Spiels schon eine schlechte Leistung zeigte, pfiff aus unerklärlichen Gründen ab. Ab hier schaukelten sich die Emotionen hoch, aber nicht nur bei den Spielern, auch die Zuschauer konnten nicht mehr ruhig halten. Im gesamten Spiel zeigte er nicht nachvollziehbare Entscheidungen. Ab diesem Zeitpunkt hatte es der Schiri nicht leicht und die schnell vom Bierstand her geholten Ordner durften sich mit den Eintracht-Fans „freudig“ unterhalten. Selbst Trainer Rebitzer konnte sich nicht mehr zusammenreißen und brachte den indiskutablen Schiri nach dem Spiel zum weinen. Aber mal ehrlich gesagt, er hat es verdient und beim Burgfest konnte er ja wieder große Klappe haben. Trotz des nicht gegebenen Tores konnte die Eintracht zu guter Letzt noch den Ausgleich in der Schlussminute erzielen. Trotz alle dem war die Eintracht an diesem Tag ganz schlecht drauf, selbst der Siegeswille war nicht wirklich zu sehen. Statt den Ball vom Aus zu holen wurde lieber mit dem Schiri rumgehadert. So blieb es am Ende bei dem 1:1, was für die Eintrachtspieler sicherlich Straftraining auf Grund der schlechten Leistung bedeutet. Aber nicht nur Straftraining folgt, ein Sonderbericht des Schiedsrichters wird ebenso folgen und die Eintracht wird dem mit entsprechender Auflistung aller seiner Fehlentscheidungen und seinem Fehlverhalten, oft nicht gerade unparteiischem, entgegenstehen / - wirken. Und ob da eine A4 Seite ausreichen wird, das ist noch in Frage gestellt.

So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Mertens, Albrecht, E. Lukowsky, Hastedt (55. Schmidt) – Chr. Schmack (75. Grünwald), B. Lukowsky, J. Schmack - Schmidt(i), Brehmer (65. Block), Engelmann

03.09.2011, SV E Walsleben – Blau-Gelb Goldbeck 0 : 2 Eintracht scheidet frühzeitig aus dem Pokal aus


Am Wochenende mussten unsere Eintracht-Männer, nachdem sie in der ersten Runde ein Freilos zugesprochen bekamen, zum ersten Mal im Pokal ran. Gast war die erste Mannschaft von Blau-Gelb Goldbeck, welche derzeit zwei Klassen höher, in der Landesklasse, spielt.
Dies bedeutete natürlich für unsere Eintracht-Männer, die Taktik umzustellen, wenn sie nicht überrannt und zur Schießbude werden wollen.
Trainer Rebitzer gab seinen Schützlingen eine klare Defensivtaktik an. Und diese Taktik setzen sie in der ersten Halbzeit super um. Goldbeck war zwar spielerisch klar überlegen, bekam aber nicht wirklich viel Zustande, was das Tore schießen anbetraf. Unsere Abwehr stand mal wieder taktisch super, vor allem beide Außenverteidiger, Hastedt und Mertens, hatten hinten alles im Griff. Demzufolge konnte Goldbeck machen was sie wollten, zu mehr als einer Torchance kamen sie nicht und diese entstand auch nur rein zufällig. Selbst aus den vielen Ecken konnten sie nichts Brauchbares machen. Der Kampfgeist unserer Eintracht war in der ersten Hälfte schon sehr ansehnlich. Auf Grund der defensiven Spielweise litt natürlich auch der Eintracht-Angriff, die gewünschten Nadelstiche durch Konter zu setzen blieben aus. Das schnelle Umschalten von der Defensivarbeit auf einen vernünftigen und zielgerichteten Gegenangriff fehlte und so konnte unsere Eintracht keinerlei Gefahr im gegnerischen Kasten ausstrahlen. Auch so einige überhastete Fehlpässe und misslungene Abschläge und das schwache Zweikampfverhalten der Stürmer ließen den Traum einiger Torchancen platzen.
Der Respekt vor der Landesklasse-Mannschaft war einigen Eintracht-Spielern anzusehen, unterkriegen ließen sie sich jedoch nicht. Und so konnten sie nicht unverdient mit einem 0:0 und erhobenen Hauptes in die Halbzeitpause gehen. In der 24. Spielminute musste Robert Engelmann verletzungsbedingt ausgewechselt werden, Marcus Block übernahm seine Position ganz ungewohnt im Sturm.
Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste Halbzeit, Goldbeck spielerisch überlegen, unsere Eintracht hielt aber wacker dagegen und fightete. Es sah anfangs nach einem torlosen Spiel mit anschließender Verlängerung und vielleicht sogar einem Elfmeterschießen aus. Na ja, die Zuschauer dachten sich mal was Anderes und würden dann noch mehr Fußball für das Eintrittsgeld bekommen. Jedoch kam es ab der 60. Spielminute anders. Bei den Eintracht-Spielern schwanden die Kräfte und so kamen die Gäste aus Goldbeck mehr und mehr in den Eintracht-Strafraum, oftmals in Überzahl, da das Eintracht-Mittelfeld sich mit dem Zurücklaufen schwer tat. Langsam aber gewiss brannte es im Strafraum lichterloh, Walsleben hatte Mühe und Not, den Ball aus der Gefahrenzone zu bekommen. In der 67. Spielminute war es dann soweit, Goldbeck konnte seine Überlegenheit in ein Tor ummünzen. Durch einen Freistoß kamen sie unter Mithilfe unseres Torhüters zum 1:0 Führungstreffer. Bis dahin und auch mit diesem Spielstand war noch nicht alles verloren. Durch Kontern, Kampf und mit der zweiten Luft könnten unsere Eintracht-Männer noch den Ausgleich schaffen, um sich so im Rennen zu halten. Doch die Kräfte, vor allem im Mittelfeld, schwanden und so überliefen die Gäste das Mittelfeld und konnten schließlich die Führung in ein 2:0 ausbauen. Bei diesem Stand waren alle Hoffnungen begraben, das hätte nicht passieren dürfen. Der in der 81. Spielminute für Brehmer eingewechselte Grünwald brachte zwar noch mal Belebung in das Angriffsspiel der Eintracht, was Trainer Rebitzer erfreute, aber ein Treffer sollte nicht sein, schade. Es war zumindest nicht nur für den Trainer auch für die Zuschauer schön mit anzusehen. So hieß es am Ende der 90 Minuten 2:0 für den Gast und die Eintracht ist somit aus dem Pokalrennen. Aber es ist ja nur eine Pokalrunde….die Punktspielsaison ist wichtiger, also Kopf hoch und weiter. Im Allgemeinen war Trainer Rebitzer mit der Leistung zufrieden, alle haben sich Mühe gegeben und auf Grund der defensiven Taktik konnten sie nicht viel besser spielerisch auftrumpfen. An die Marschroute, erst ab der Mittellinie anzugreifen, haben sich alle gehalten. Lobend erwähnte er aber noch beide Außenverteidiger, Mertens und Hastedt, Vorstopper E. Lukowsky und Mittelfeldakteur J. Schmack.

So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Hastedt, Albrecht, E. Lukowsky, Mertens – Chr. Schmack (67. Stamm), B. Lukowsky, J. Schmack – Schmidt(i), Brehmer (81. Grünwald), Engelmann (24. Block)

27.08.2011, 15 Uhr SV E Walsleben - G.Tangerhütte II 2:1  Eintracht im ersten Heimspiel erfolgreich

Nach dem peinlichen Unentschieden im ersten Saisonspiel auswärts beim OFC sollte es an diesem Wochenende besser gemacht werden. Auf Grund der Selbsteinsicht, der klaren Ansage bezüglich eines Sieges und der Trainingsbereitschaft war sich Trainer Rebitzer ziemlich sicher, dass es im zweiten Spiel klappen sollte. Während der beiden Trainingseinheiten unter der Woche haben seine anwesenden Spieler klar signalisiert, dass sie die Schmach vom Spiel gegen den OFC wegmachen wollen und die Spieleinstellung in Zukunft anders wird. Dementsprechend machte Rebitzer auch seine Aufstellung für das Spiel gegen Tangerhütte. Daraus resultierte natürlich auch, dass einige Spieler der Ersten in der Reserve aushelfen mussten. Mit seiner Entscheidung, wer wo spielt, war er am Ende zufrieden, jedoch war es bei der Reserve nicht von Erfolg gekrönt, sie verloren gg. den 1. FC Insel I mit 5:3.
Und nun etwas zum Spiel.
Von Beginn an zeigten die Eintracht-Männer, dass sie gewillt waren zu gewinnen, jedoch gelang ihnen noch nicht all zu viel. Irgendwie befand sich bei ihnen noch der Sand vom letzten Spiel im Getriebe oder sie waren einfach übermotiviert, der Kopf nicht frei für nur dieses Spiel und die schlechte Leistung von vor einer Woche noch im Hinterkopf. Aber es war ja noch nichts verloren, ein Spiel geht üblicher Weise über 90 Minute. Auch wenn in der gesamten ersten Halbzeit trotz der Bemühungen nicht viel zu Stande kam, konnten unsere Eintracht-Männer in der 28. Spielminute mit 1:0 in Führung gehen. Und dieses Führungstor von Chr. Schmack war dazu fast noch ein Leckerbissen. Nach einer halbhohen Hereingabe von B. Lukowsky nahm Chr. Schmack den Ball gekonnt mit der Brust an, ließ ihn nur einmal aufkommen und zog dann sofort aufs Tor ab. Der Ball landete direkt im gegnerischen Tor. Mit diesem wirklich stark gemachten Torabschluss, welcher technisch mehr als sauber war, zeigte er, dass bei ihm und seinen Mitspielern spielerisch mehr drin ist. Nach dem 1:0 taten sie sich aber weiterhin schwer und es folgte sogar noch der krasse Gegensatz. Ein Fehler von Eintracht-Torhüter Iglodan bescherte den Gästen aus Tangerhütte noch vor der Halbzeitpause den Ausgleichstreffer. Bei einem Angriff der Gäste hätte Iglodan durch Herauslaufen schon vorher klären können, tat es aber nicht und so kam es zu einem Foulspiel. Dann stellte er seine Freistoßmauer falsch und der geschossene Freistoß der Gäste kam direkt in die Torwartecke und schlug nur etwa einen halben Meter neben ihm im Kasten ein, ohne jegliche Bewegung! So hieß es in der 41. Spielminute 1:1 und mit diesem Spielstand ging es dann in die Halbzeitpause.
Für die Eintracht ganz schlecht, denn sie fingen die zweite Hälfte wieder bei Null an und die Gäste waren psychologisch aufgebaut. Rebitzer wechselte in der Pause, nahm Brehmer, welcher zuvor schon in der Reserve gespielt hatte und Grünwald, welcher an diesem Tag nicht gut drauf war, runter und brachte dafür Block und Schmidt(i). Beide spielten zuvor ebenfalls schon in der Zweiten, Schmidt(i) ganze 90 Minuten, Block etwa 25 Minuten. Und diese Wechsel brachten fortan spielerische und kämpferische Belebung in die Partie. Ein Ruck ging durch die Mannschaft und die Spielgeschwindigkeit wurde deutlich erhöht. Tangerhütte hatte es von nun an schwerer und war eigentlich nur noch mit Abwehrarbeit beschäftigt, ein Offensivspiel wurde kaum noch zugelassen. Daraus resultierte, dass unsere Eintracht mehr und mehr torgefährlicher wurde und sich mehrere Torchancen erarbeiteten. Anfangs waren diese noch nicht von Erfolg gekrönt, aber im Strafraum der Gäste brannte es lichterloh und es war nur eine Frage der Zeit. In der 65. Spielminute war es dann soweit. J. Schmack spielte sich in die gegnerische Hälfte, passte von der rechten Seite nach links rüber zu Schmidt(i) und dieser legte nach hinten direkt ab. M. Block konnte sich den Ball noch vor dem Gegner erlaufen und mit seinem schwächeren linken Fuß direkt und ziemlich scharf im gegnerischen Tor unterbringen. 2:1 hieß es nun und Rebitzer hatte mit seinen beiden Einwechslungen nichts falsch gemacht. Ein super Spielzug von allen drei Eintracht-Akteuren. Es gab aber noch weitere gute Spielzüge und Torchancen, so hatte der kleine R. Engelmann nach einer Flanke von Schmidt(i) die Chance per Kopf zu erhöhen, der Gäste-Torhüter konnte jedoch parieren oder ein Freistoß von Chr. Schmack konnte geradeso geklärt werden.
Am Ende blieb es dann beim knappen 2:1 Sieg der Eintracht, Trainer Rebitzer war jedoch zufrieden, auf Grund der zweiten Halbzeit. Zufrieden war er nicht mit den Standards, welche einfach mal nicht flexibel genug ausgeführt werden und mit dem „Spiellesen“ einiger Spieler. Die Schwächen des Gegners werden oft erst nach den 90 Spielminuten erkannt, wenn es schon zu spät ist. Wichtig für ihn ist, dass in der laufenden Saison seine erfahrenen Spieler, wie z.B. Iglodan und Lukowsky, wenig bis keine Fehler machen und die Einstellung stimmt, so dass er die jungen Spieler, wie z.B. beide Robert’s, langsam aufbauen und an das Niveau heranführen kann.

So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Mertens, Albrecht, E. Lukowsky, Schmidt – J. Schmack, B. Lukowsky, Chr. Schmack – Engelmann, Brehmer (46. Block), Grünwald (46. Schmidt(i)) 

21.08.2011, 14 Uhr Osterburger FC - SV E Walsleben 1 : 1     Eintracht mit viel Dusel und schlechter Leistung

Unsere Eintracht-Männer mussten ihr erstes Punktspiel der neuen Kreisliga-Saison ganz ungewohnt am Sonntagnachmittag bestreiten, sie waren zu Gast beim Osterburger FC.
Auch wenn Trainer Rebitzer nicht alle seine Schützlinge an Bord hatte, es fehlten E. Lukowsky, R. Vorlop, M. Block und R. Hastedt, wollte er dennoch einen Sieg einfahren. Trotz nur einem Auswechselspieler sollte es mit der richtigen Einstellung eines Jeden auch klappen, spielerisch haben sie es auf alle Fälle drauf.
Unter etwa 80 Zuschauern, auch einigen anderen Kreisliga-Trainern, wurde das Spiel genau unter die Lupe genommen und am Ende konnten sich fast alle einig sein, dass unsere Eintracht ein schlechtes Spiel abgeliefert hat und mit dem einen Punkt noch gut bedient war.
Das Spiel begann zunächst auf Augenhöhe, mal waren die Osterburger am Drücker, ein anderes Mal unsere Eintracht. Beide Mannschaften konnten jedoch spielerisch nicht überzeugen. Bei unserer Eintracht war es wahrlich kein Sonntagsspiel, ganz im Gegenteil, sie ließen so einiges vermissen, was man im Fußball braucht, um erfolgreich zu sein. Angefangen bei der Manndeckung, über dem Passspiel, dem Zweikampfverhalten, der Einsatz- und Laufbereitschaft bis hin zur gesamten Einstellung eines Jeden. Und mit der taktischen Aufstellung kamen sie anscheinend auch nicht zurecht, denn Rebitzer ließ mit zwei defensiven und zwei davor spielenden offensiven Mittelfeldspielern und zwei Außenstürmern spielen. Wobei in der ersten Spielhälfte noch ein Bemühen unserer Eintracht-Kicker zu sehen war und man nur hoffen konnte, dass sie sich in der zweiten Hälfte enorm steigern, um dem 1:0 Führungstreffer in der 29. Spielminute noch weitere Treffer folgen zu lassen. In der ersten Spielhälfte gab es wenig gut heraus gespielte Torchancen und wenn unsere Eintracht mal einen Angriff begann, so verpuffte dieser spätestens am Strafraum des Gegners, er wurde leichtsinnig vergeben oder verstolpert. Aber nicht nur im Sturm lief wenig zusammen, auch das Mittelfeld bekleckerte sich nicht mit Ruhm, ungenaue Pässe und zu hohe Bälle waren meist der Grund dafür, dass ein Eintracht-Angriff schon frühzeitig vom Gastgeber unterbunden werden konnte.
Mit dem 1:0 für unsere Eintracht ging es in die Halbzeitpause und nun hofften alle, dass es nach den taktischen Anweisungen von Trainer Rebitzer in Hälfte zwei besser wird und drei Punkte sicher mit nach Hause genommen werden können.
Aber alle haben umsonst gehofft, zumindest alle Eintracht-Fans. Osterburg begann die zweite Hälfte mit viel Druck und zeigte klar, dass sie nicht als Verlierer vom Platz gehen wollen. Walsleben hielt nicht dagegen und ließ es mit sich machen. Von wegen besser als in der ersten Halbzeit, nein es ging noch schlechter. Die mannschaftliche Einstellung stimmte nicht und so kassierten sie schnell den nicht überraschenden Ausgleichstreffer zum 1:1 (55. Spielminute). Osterburger spielte weiter munter auf und war stets um Spielkontrolle bemüht, unsere Eintracht das ganze Gegenteil. Selbst die sonst so gute Eintracht-Abwehr zeigte sich von einer schlechten Seite, so dass Osterburg dadurch ziemlich oft zu gefährlichen Angriffen bis rein in den Eintracht-Strafraum kam. Osterburg hatte in Hälfte zwei viele gute Torchancen, die sie aber teils vereitelten bzw. die Latte, der Pfosten oder ein Eintracht-Spieler noch auf der Linie rettete. Walsleben dagegen hatte nur eine klare Torchance, die leider Gottes ungenutzt blieb. Am Spielende hieß es dann 1:1, hier hatte unsere Eintracht aber ganz großes Glück, denn der Gastgeber war in Hälfte zwei klar überlegen, schon wegen der vielen Torchancen und hätte einen Sieg dafür auch verdient. Trainer Rebitzer wollte 3 Punkte, konnten aber mit viel Glück nur einen nichtverdienten Punkt klauen, er war nach dem Spiel und für den Rest des Tages ziemlich angesäuert und zu einem kurzen Statement nicht bereit! Und das nach dem ersten Punktspiel der neuen Saison, was soll das noch werden!?
Hoffen wir, dass es ab jetzt bergauf geht…

So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Mertens, Albrecht, Schmidt, J. Schmack – Ch. Schmack, B. Lukowsky – Brehmer, Grünwald – Schmidt(i) (75. Engelmann), Stamm

Tore: 0:1 Brehmer (29.), 1:1 (55.)

Vorbereitungsspiele:

30.07.2011, 15 Uhr SV E Walsleben - Weiß/Blau Stendal 6:3   In Unterzahl gewonnen, aber nicht mit Ruhm bekleckert

Am Samstag sah es zu Beginn der Vorbereitungspartie gegen den Vertreter aus der 1. Kreisklasse Weiß-Blau Stendal ganz schlecht aus. Trainer Rebitzer hatte nur 10 Spieler zur Verfügung, alle anderen des Eintracht-Kaders waren verhindert, aus welchen Gründen auch immer. Nun gut, er war aber trotzdem optimistisch und sah es als gutes Trainingsspiel.
Mit einer dreier Abwehrkette, zwei defensiven und zwei offensiven Mittelfeldspielern und zwei Außenstürmern sollten sie es trotz einem harten Trainingsprogramm am Vorabend mit dem Gegner aufnehmen und um einen Sieg kämpfen. Unsere Eintracht gab sich auch nicht die Blöße und dominierte sofort das Geschehen auf dem Platz. Bereits in der 9. Spielminute hieß es 1:0 für unsere Eintracht, Marcus Block zeichnete sich hierfür als Torschütze aus. Nur zwei Spielminuten später erzielte unsere Einracht den 2:0 Führungstreffer. Es schien ein Zuschauer freundliches Spiel zu werden. Ja so war es, die Eintracht erhöhte in der ersten Spielhälfte noch auf 4:0. Aber auch der Gast kam noch zu seinem Tor in Hälfte eins. Vor dem Halbzeitpfiff konnte Weiß-Blau Stendal aus sehr abseits verdächtiger Position das 4:1 erzielen. Die Eintracht führte zum Halbzeitpfiff mit 4:1, spielerisch war es halbwegs in Ordnung und anschaubar, es wurde gekämpft und die Lauf- und Einsatzbereitschaft stimmte.
Für die zweite Spielhälfte wurde von Rebitzer klar angesagt, den Druck weiter auszuüben, die Lauf- und Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und viele Torchancen zu erarbeiten und auch zu nutzen. Aber es kam anders, zu Beginn der zweiten Hälfte nahmen die Eintrachtspieler teils nicht nur einen sondern auch mehrere Gänge raus. Logischer Weise kam der Gast aus Stendal immer mehr ins Spiel. Die Worte des Trainers gingen während der Ansprache vermutlich ins eine Ohr hinein und aus dem anderen wieder heraus. So hieß es auch, dass in Hälfte zwei mit nur zwei Ballkontakten gespielt wird und die Zwei folgt gleich nach der Eins und nicht erst nach der Drei oder Vier. Nun gut, Trainer Rebitzer seine Anweisungen wurden nicht befolgt, die Einsatz- und Laufbereitschaft stimmte überhaupt nicht mehr und so wurde das Spiel mehr und mehr aus der Hand gegeben. Stendal konnte mit noch zwei Treffern auf 4:3 herankommen. Rebitzer dachte, dass einige Spieler nur noch zum Blumen pflücken auf dem Platz sind und sich für die Samstagabendparty schon erholen. Das spielerische Niveau war etwas unterirdisch. Stendal sollte ein Aufbaugegner werden und der Eintracht die nötige Spiellaune und die Torhungrigkeit verpassen, aber nun wurde die Eintracht wohl zum Aufbaugegner für Weiß-Blau Stendal. Bei den einfachsten Dingen, Ball annehmen und abgeben, hatten die Eintrachtspieler schon ihre Probleme. Anscheinend konnten sie konditionell nicht mehr, aber Rebitzer ist sich sicher, dass der innere Schweinehund nicht überwunden wurde und das einfach nur eine Kopfsache war. Rebitzer lässt sich diese Kompetenz nicht nehmen, er sieht ob jemand nicht mehr kann oder einfach nicht mehr will. Manch einer konnte bzw. wollte nicht mal mehr ein Bein vor das Andere setzen. Rein theoretisch hätte er noch den ein oder anderen runter nehmen können, aber dann hätte er ja nur diesen Spieler mit einer Pause belohnt. Auch wenn die Stockfehler immer mehr wurden und selbst ein primitiver Spielaufbau nicht möglich war, kamen unsere Männer doch noch zu zwei weiteren Toren und konnten auf 6:3 erhöhen. Sieht man die viel erarbeiteten Torchancen, welche kläglich vergeben wurden, so hätte es aber viel höher ausfallen müssen. Bereits in der ersten Spielhälfte wurden viele Chancen ausgelassen. Neben Block konnten sich Edgar Brehmer und je zweimal Robert Grünwald und Robert Engelmann als Torschützen auszeichnen.
Für Rebitzer war es jedenfalls am Ende keine ansprechende Leistung seiner Männer, auch auf Grund der Grotten schlechten zweiten Halbzeit. Mit dieser Einstellung und der dementsprechenden Leistung kann in der kommenden Kreisliga-Saison vielleicht gerade mal ein Blumentopf gewonnen werden, oder auch nicht!? Nach Spielende hieß es so für alle Zehn – Abbauen, Auslaufen und Löcher im Rasen stopfen – so dass die Frauenmannschaft wieder ordentlich trainieren kann. Kurios fand Trainer Rebitzer die Lobes-Erwartungen seiner Schützlinge. Auch wenn erste Halbzeit in Ordnung geht, die zweite Hälfte war schlecht und wer ihn kennt, ist diesbezüglich bei ihm an der falschen Adresse. Die Spieler sollten zunächst Selbsteinsicht ausüben. Hoffen wir, dass das Spiel schnell aus allen Köpfen ist, auch aus dem Trainers Kopf und dass es am kommenden Wochenende besser wird.

So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Albrecht, Hastedt, Schmidt - E.Lukowsky, Block - Brehmer, Grünwald - Schmidt(i), Engelmann

23.07.2011, 15 Uhr SV E Walsleben - Kreveser SV 3:5   Landesklassenvertreter klar überlegen

Am letzten Samstag wurden unsere Eintracht-Männer von ihrem Trainer zum zweiten Vorbereitungsspiel eingeladen und als Gegner sollte der Landesklassenvertreter aus Krevese zur Stelle sein.
Da der Kreveser SV seit einigen Jahren das Niveau in der Landesklasse bestimmt, war für Rebitzer das Ergebnis am Ende uninteressant, wichtig bei diesem Spiel sollte die Einstellung eines Jeden sein. Und dies wollte Rebitzer bei diesem Spiel bei jedem Einzelnen haarklein überprüfen.
Der Kreveser SV begann bereits nach dem Anpfiff wie ein Feuerwerk, spielerisch besser aufgelegt und klar überlegen zeigten sie sofort ihre Klasse. So dauerte es nicht lange bis sie mit 1:0 in Führung gingen. Bereits in der 9. Spielminute kassierte unsere Eintracht ihr erstes Gegentor. Und dann kam es, wie es sich Trainer Rebitzer auf keinen Fall gewünscht hatte. Die Einstellung, die Lauf- und Kampfbereitschaft, die Motivation – alles desolat - es ging völlig nach hinten los. In der 18. und 26. Spielminute kassierten unsere Männer dann noch weitere Tore, so dass die 1. Halbzeit mit einem 3:0 Rückstand beendet wurde. Auch wenn der Kreveser SV klar das Zepter in der Hand hatte, so hätte doch die Einstellung der Eintracht stimmen können, denn auch mit gemeinsamen Kampf- und Siegeswillen kann man in solch Spielen gegen halten. Da sie dies aber nicht taten, sah es so aus, als ob sie sang- und klanglos auch in der 2. Halbzeit untergehen werden. Schon in der ersten Spielhälfte hätte Krevese die Eintracht mit drei bis vier Toren mehr untergehen lassen können.
Die Halbzeitansprache von Trainer Rebitzer werden so einige Spieler nicht vergessen. 80 Prozent der Eintracht brachte in der 1. Halbzeit eine dürftige bis katastrophale Leistung und dies ließ er auch jeden Einzelnen hören, manchmal sogar unter der Gürtellinie, was halt mal im Eifer des Gefechts passiert. Es fehlte zunehmend die Laufbereitschaft und die Bereitschaft anderen zu helfen, statt dessen wurden nur die Fehler bei den Mitspielern gesucht und sich auf unwesentliche Dinge konzentriert. Für Rebitzer waren unter seinen Spielern einige Mimosen mit Feigheit vor dem Feind.
Die zweite Spielhälfte musste unbedingt besser werden.
Und das wurde sie auch, Krevese nahm zur Freude der Eintracht einen oder auch zwei Gänge raus und die Eintracht begann an zu kämpfen. Spielerisch konnte sie nun auch Akzente setzen und bestimmte dadurch das Geschehen auf dem Platz mit. Doch vorerst war der Gast noch einmal mit dem Tore schießen dran. In der 61. Spielminute erhöhte Krevese auf 4:0, ehe Robert Grünwald nur zwei Spielminuten später auf 1:4 verkürzte. Nach einer Vorlage von Schmidt(i) köpfte Grünwald gekonnt ins gegnerische Tor. In der 73. Spielminute bekam der Kreveser SV einen Strafstoß zugesprochen, den sie auch sicher zum 1:5 verwandelten. Dieses Tor sollte dann auch das Letzte für den Gast sein, denn ab nun war unsere Eintracht dran. In der 75. Spielminute war es wieder eine Kombination zwischen Schmidt(i) und Grünwald, nur anders herum. Grünwald setzte sich auf der linken Seite durch, flankte in den Strafraum und Schmidt(i) verwandelte gekonnt ins kurze Eck. Aber nicht nur der Sturm durfte ran, nein auch Torhüter und Kapitän Maik Iglodan durfte sich am Ende noch in die Torschützenliste eintragen. In der 78. Spielminute bekam auch Walsleben einen Strafstoß zugesprochen, den er sicher zum 3:5 Endstand verwandelte. Und so konnte er sagen, dass er zwar nicht zu Null gespielt hat, im Gegensatz zu Reserve-Torhüter Marcel Neumann, aber zumindest einen Treffer erzielte. Der Kreveser SV besaß auch noch einige Tormöglichkeiten, konnte sie aber nicht verwandeln und so blieb es am Ende bei einer 3:5 Niederlage für die Eintracht. Wäre die Eintracht-Leistung in der ersten Hälfte nicht so schlecht, so wäre Trainer Rebitzer sicherlich mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden. Zweite Halbzeit haben sie so gespielt, wie er es sich wünscht bzw. auf dieser Leistung kann noch aufgebaut werden, was in Hälfte eins überhaupt nicht der Fall gewesen war. Gut fand er in Hälfte zwei das Zusammenspiel der drei flinken Stürmer Schmidt(i), Grünwald und Engelmann, sie waren stets bemüht und zeigten viel Laufbereitschaft. Wieder einmal mehr zeigte Youngstar Grünwald, dass der Kopf nicht zum Hängen da ist und dass auch er kämpfen kann. Klar ersichtlich waren auch die Trainingsrückstände einiger Spieler, wo Rebitzer aber noch dran arbeiten wird, wenn die Einstellung auch an den Trainingstagen stimmt. Was ihn sehr erzürnte war das kollegiale Verhalten von Eintracht-Spieler Brehmer, da sollte er schleunigst dran arbeiten, wenn er in der Stammelf bleiben will, so Trainer Rebitzer.
Nun hofft Rebitzer auf eine Bessere Vorstellung im nächsten Vorbereitungsspiel gegen Blau-Weiß Stendal am kommenden Samstag.

So spielte unsere Eintracht: Iglodan (Neumann) - Albrecht, Mertens, Schmidt, J.Schmack - Block, B.Lukowsky, Chr.Schmack - Engelmann, Grünwald, Brehmer (Neumann, E.Lukowsky, Schmidt(i))

16.07.2011, 15 Uhr SV E Walsleben – Rossauer SV 4:3
Eintracht gewinnt nach dreimaligem Rückstand

Am Samstag hatten unsere Eintracht-Männer ihr erstes Vorbereitungsspiel. Ersatzgeschwächt und ein Kreisoberligist als Gegner, welcher in den letzten Jahren in dieser Liga auch das Geschehen mitbestimmte, war natürlich zu Beginn der Partie kein gutes Omen. Für Trainer Rebitzer war es eine unbekannte Größe, erhoffte sich aber trotzdem von seinen Schützlingen gute fußballerische und kämpferische Leistungen und vielleicht sogar eine kleine Überraschung.

Bei der Eintracht fehlten so einige Stammspieler bzw. Leistungsträger und dies hieß es nun für alle anderen Anwesenden zu kompensieren. Ganz neu am Start waren zur Freude des Trainers die zwei Neuzugänge Stephan Albrecht (Staffelde) und Robert Engelmann (Klein Schwechten), welche auch beide gleich von Beginn an auf dem Platz standen. Das Spiel begann zunächst auf Augenhöhe, Walsleben kämpfte und jeder Eintracht-Spieler gab sich große Mühe den Trainer nicht zu enttäuschen und sich für einen Stammplatz in der kommenden Kreisliga-Saison anzubieten. Nachdem unsere Eintracht nach etwa 15 Spielminuten mit 1:0 zurücklag, ließ sie entgegen der letzten Saison nicht den Kopf hängen. Sie fightete weiter und kam etwa 12 Spielminuten später zum verdienten 1:1 Ausgleich. Verantwortlich hierfür war Mittelfeldakteur Christoph Schmack, welcher nach einer Flanke von Edgar Brehmer den Ball per Kopf im gegnerischen Tor unterbrachte. Der Rossauer SV wollte sich aber nicht die Blöße geben und ging anschließend wieder in Führung. Nach dem 2:1 für Rossau spielte Walsleben weiter wie zuvor, zeigte sich keinesfalls geschockt und kam so wiederum zum Ausgleichstreffer, 2:2. Auch hier hieß der Torschütze Christoph Schmack. Eine Flanke von der linken Seite in den Strafraum kam nicht an, sondern landete überraschender Weise direkt im Tor des Rossauer SV. Aber auch dieser Spielstand hielt nicht lange an, Rossau legte mal wieder vor und schoss das 3:2. Aber unsere Eintracht war immer noch hoch motiviert, zeigte Lauf- und Einsatzbereitschaft und erkämpfte sich den 3:3 Ausgleichstreffer. Nein, nicht Christoph Schmack war der Torschütze, andere durften auch mal ran. Dieses Mal war es Robert Grünwald der den entscheidenden Treffer markierte. Das 3:3 gab der Eintracht noch einmal Auftrieb und so kamen sie letzten Endes noch zum erfreulichen 4:3 Führungstreffer. Nachdem Chr. Schmack schon zwei Treffer markierte, ließ es sich Robert Grünwald nicht nehmen und markierte ebenfalls seinen zweiten Treffer in dieser Partie. Grünwald zeigte in Hälfte zwei auch einmal mehr seinen Kampfgeist und ließ nicht gleich immer den Kopf hängen. Nachdem unsere Eintracht Männer dreimal in Rückstand lagen, konnte sie am Ende noch einen Sieg einfahren. Besser kann die Vorbereitung doch nicht beginnen und das trotz Fehlen einiger Spieler und ohne Auswechsler.

Trainer Rebitzer war mit der Leistung seiner Männer zufrieden, eine gute geschlossene Mannschaftsleistung bei der noch einige Spieler herausragten. Diese werden aber nicht benannt, denn alle sollten sich weiterhin Mühe geben und sich eines Stammplatzes nicht sicher sein. Zufrieden war er auch mit den beiden Neuzugängen, die sich gut in die Mannschaft einfügten und mit dem Kampf und der Motivation aller. Trotz einer harten Trainingseinheit am Vorabend (Reifenziehen) und den sommerlichen Temperaturen brummten sie über die gesamten 90 Spielminuten und ließen nach jedem Rückstand nicht wie gewohnt den Kopf hängen. In der zurückliegenden Saison konnten sie nämlich kaum Rückstände aufholen. Selbst Torhüter Iglodan, welcher in der zweiten Halbzeit als Feldspieler agierte, zeigte Lauf- und Einsatzbereitschaft. Aber keine Angst, er wird euch den Platz im Sturm nicht wegnehmen, außer er kommt mit mir einmal mehr auf die Laufrunde. Am Zweikampfverhalten einiger Eintracht-Spieler muss Trainer Rebitzer allerdings noch arbeiten, aber dazu hat er noch ein paar Wochen Zeit und wird sich diese auch für jeden nehmen.

So spielte unsere Eintracht: Iglodan (45. Neumann) – Hastedt, Albrecht, Schmidt, J. Schmack – Grünwald, B. Lukowsky, Neumann (45. Iglodan), Chr. Schmack – Brehmer, Engelmann

                             Robert Engelmann u. Stephan Albrecht 

                Kreisliga Altmark Ost 2010 / 2011

hinten von links: Edgar Brehmer, Erik Lukowsky, Maik Iglodan, Andreas Schmidt, Marcus Block, Lars Möhring, Andreas Schmidt(i)

vorn von links: Kapitän Robert Vorlop, Jörg Huth, Marcel Neumann, Björn Lukowsky, Florian Mikoleit, Robert Grünwald

es fehlen: Sebastian Stamm, Kai Mertens, Gunnar Falk, Ronny Hastedt, Christoph und Johannes Schmack, Trainer Volker Rebitzer

aktueller Spielerkader: Klicke hier

Rückblick auf die Männer-Kreisliga-Saison 2010 / 2011

Im August 2010 starteten unsere Männer in die neue Fußball-Kreisliga-Saison.
Bereits in der Vorbereitungsphase stand für Trainer Rebitzer fest, dass die bevorstehende Saison besser als die zurückliegende Saison abgeschlossen werden soll. Oben mitspielen und am Ende einen Platz unter den ersten 6 erreichen, das war sein Ziel.
Sein Ziel war auch die vor Saisonbeginn hinzu gestoßenen neuen Spieler schnell in die Mannschaft einzufügen, umso die Mannschaft noch spielstärker zu machen.
Verstärkt wurden unsere Männer durch unsere beiden Rückkehrer Sebastian Stamm und Edgar Brehmer und die von Heide Klein Schwechten kommenden Kai Mertens und Markus Block. Mertens und Block waren im Gegensatz zu Stamm und Brehmer für Rebitzer zwei unbekannte Größen, aber trotzdem versprach er sich von Beginn an viel von ihnen. Und er wurde nicht enttäuscht, sie fügten sich sofort in die Mannschaft ein. Nein, man kann sogar sagen, dass sie wie eine Bombe einschlugen. Beide waren eine Bereicherung für die Eintracht und Abwehrbollwerk Kai Mertens bekam am Ende der Saison zu Recht die Auszeichnung „Spieler der Saison 2010 / 2011“ zugesprochen. Zur Rückrunde stießen außerdem noch die Schmack-Brüder hinzu, welche ebenfalls von Heide Klein Schwechten nach Walsleben wechselten.
Unsere leicht neuformierte Eintracht brauchte nur wenige Spiele um zu zeigen, dass sie oben mitspielen kann, doch für einen Aufstiegsplatz reichte es am Ende leider nicht. Der 3. Tabellenplatz wurde erreicht und nur 3 Punkte und 11 Tore bzw. 4 Punkte fehlten am Aufstieg. Theoretisch wäre der Aufstieg machbar gewesen…praktisch fehlten bei der Eintracht dafür aber noch einige Grundvoraussetzungen. Diese lagen vorwiegend an den zu schwachen Nerven der noch jungen Spieler und der Chancenverwertung, welche oftmals mangelhaft war.
Je dichter das Saisonende kam und die Möglichkeit zum Aufstieg da war, desto schwacher wurden die Nerven einiger Spieler. Sie setzten sich selbst unter Druck, sie wollten siegen und aufsteigen, doch die Nerven versagten und dies wirkte sich auf die Spielweise aus. So wurde bei einigen Spielen, welche auf Augenhöhe mit dem Gegner waren, nur ein Punkt bzw. gar keiner geholt. Bei Mitkonkurrenten wurden Federn gelassen!
Aber nicht nur die Nerven, auch die Chancenverwertung brachte die Eintracht um den Aufstieg, denn die war über die gesamte Saison nicht gerade hervorragend. Ganze 20 Tore schoss die Eintracht weniger als der Erstplatzierte Empor Kamern. Trainer Rebitzer ist enttäuscht über seine Offensiveleute und deren Leistung. Trotz des gut geführten Trainings wurde zu wenig bzw. gar nicht an den Fehlern gearbeitet. Gute Trainingsbeteiligung und aus den Fehlern lernen und daran arbeiten ist das A und O, nur so hätte es besser werden können. In der zurückliegenden Saison hat sich bezüglich der Chancenverwertung jedenfalls keine Steigerung / Besserung gezeigt.
Aber nicht nur an der Chancenverwertung muss die Eintracht arbeiten, auch die Moral und der Teamgeist müssen noch ausgeprägter werden. Zu oft konnte ein knapper Rückstand nicht wieder aufgeholt werden, weil man sich aufgab, die Schuld von sich wies und bei den Mitspielern suchte und das gegenseitige Aufbauen / Motivieren verpasste.
Trotz alledem war es aber für die Eintracht eine erfolgreiche Fußballsaison. Sie zeigten fast immer spielerisch und technisch guten Fußball. Taktische Anweisungen vom Trainer konnten sie gut umsetzen und personell hatten sie kaum Probleme. Auch wenn es nicht für einen Aufstiegsplatz reichte, können sie mit breiter Brust in die nächste Saison gehen. Auf ihre Leistungen können sie und Trainer Rebitzer stolz sein. Stolz können sie aber vor allem auf ihre Defensivabteilung und deren Leistung sein, denn sie haben es geschafft in diesem Jahr mit nur 30 Gegentreffern die beste Abwehr der gesamten Kreisliga zu haben. Weiter so!!!
Zum Abschluss der Saison wurde am 04. Juni nach dem letzten Spiel (Heimspiel gg. Heide Klein Schwechten) noch mit den Frauen und der 2. Männermannschaft gemeinsam und ausgiebig gefeiert. Trainer Rebitzer hatte sich mal wieder kleine Spielchen ausgedacht und die Besten hier mit kleinen Auszeichnungen prämiert. Eine Auszeichnung bekam auch Abwehrspieler Mertens, aber bereits zum Spielbeginn gegen Heide Klein Schwechten.
Als bester Spieler der Saison wurde er ausgezeichnet und erhielt ein ordentliches Präsent, worauf wohl manch einer neidisch war.

Zu später Stunde gab es dann noch ein kleines Barfuß-Match der Männer gegen unsere Frauen. Als Schiedsrichter agierte hier der Männer-Trainer Rebitzer und am Ende besiegten die Frauen die Männer. Ist ja klar, denn sie spielen ja auch in der Landesliga und können den Männern noch so manches beibringen, z.B. den Ball mit der Außenmauke annehmen!?
Wie immer war es ein schöner Saisonabschluss und nun geht es für alle Mannschaften in die neue Saison.
Wir hoffen, dass der Spielerkader bei den Männern für die kommende Saison so bleibt bzw. durch neue Spieler verstärkt wird, um so auch wieder oben mitspielen zu können. Ich wünsche allen Eintracht-Männern einen schönen Sommer, viel Spaß in der bevorstehenden Vorbereitungsphase und natürlich viel viel Erfolg in der kommenden Saison.
P.S. Vielen Dank noch mal, ich habe immer gern die Berichte geschrieben und werde es auch in der kommenden Saison für euch tun. Bitte verzeiht mir, wenn es aus persönlichen Gründen nicht zu jedem Spiel möglich ist.

Die Eintracht sagt Danke an den C&C Getränkemarkt

Vor dem letzten Heimspiel bekamen unsere Männer einen neuen Trikotsatz. Sponsor war der C&C Getränkemarkt in Osterburg, der letzte gesponserte Trikotsatz von C&C ist schon ein paar Jahre her. Aus diesem Grund gab es mal wieder einen neuen. Mit einem Blumenstrauß und dem anschließenden 4:0 Sieg über Staffelde bedankten sich die Männer ganz herzlich bei dem Geschäftsführer vom C&C Getränkemarkt, Knuth Vasiliauskas. Dank des Trainer gab es für jeden Spieler noch seine entsprechende Wunschnummer auf dem Rücken.

                         


                      Kreisliga Altmark Ost 2009/ 2010 

  

hinten von links: Robert Vorlop, Andreas Schmidt, Björn Lukowsky, Erik Lukowsky, Torsten Leist, Andreas Schmidt(i), Marco Näpfli                                                   

vorn von links: Robert Grünwald, Marcel Neumann, Maik Iglodan, Florian Mikoleit, Gunnar Falk, Lars Möhring

es fehlen: Thomas Parsing, Jörg Huth und Trainer Volker Rebitzer


News:

Vor dem Spiel bekamen unsere Eintracht-Männer einen neuen langärmeligen Trikotsatz überreicht. Ein Dank geht an Firma Achim Henning (Bauunternehmen), welcher die Bedruckung finanzierte.

 

Ein "kurzer" Rückblick auf die Hinrunde

Unsere Eintracht begann die neue Fußballsaison 2009 / 2010 am 01. August im Eichengrund mit einer 0:1 Pokal-Niederlage gegen Preußen Schönhausen. Dies bedeutete somit ein schnelles Aus und aber auch eine "Hürde" weniger, wenn man bedenkt, wie klein der diesjährige Kader ist.

Am darauffolgenden Samstag ging es dann zum 1. Punktspiel, zur Reserve des 1. FC Lok Stendal. Mit einem 0:0 begannen unsere Eichtracht-Männer die Saison und das gegen einen Titelanwärter, das war schon echt beeindruckend und Trainer Rebitzer konnte mehr als zufrieden sein.

Es gab aber auch so nur wenige Spiele an denen er nicht zufrieden war,

wie z.B. die Spiele gegen Uetz und Krüden.

Freuen kann er sich über den mittlerweile gefestigten Mannschaftsgeist, bei wenigen Ausnahmen machte sich dies natürlich gleich am Ergebnis bemerkbar, in Krüden 0:5 u. in Uetz.

Einige Spieler sieht Trainer Rebitzer noch als Sorgenkinder, an der Disziplin hapert es oft und die Einstellung im Spiel lässt zu wünschen übrig. Oft hat die Einstellung der Eintracht einen Punkt gekostet.                So sieht er auch ein großes Defizit bei der Zuverlässigkeit zu den Spielen, meist weiß er am Samstagvormittag noch nicht, wer mit Anwesenheit glänzt oder aus unerklärlichen Gründen fehlt.

Im Gegensatz dazu haben sich einige Spieler sehr gut entwickelt.  So zum Beispiel die Lukowsky-Brüder, als ehemalige „Meckerköppe“ bezeichnet, spielen sie jetzt disziplinierten Fußball, „Ein Lichtstreif ist am Horizont zu sehen“. So hat Erik Lukowsky als leistungsstarker Manndecker in der gesamten Hinrunde nur 3 gelbe Karten erhalten von insgesamt 24 Karten aller Eintrachtakteure. Für Rebitzer sind 24 Gelbe und zwei Gelb-Rote Karten einfach zu viel, im folgenden Jahr muss daran noch gefeilt werden, denn ein Großteil von diesen waren einfach nur mal sinnlos. Zuviel des Guten sind auch die Gegentore, 23 geschluckte Tore stehen nur 25 geschossenen Toren gegenüber. Auch wenn die Defensivabteilung ihre Aufgaben gut umgesetzt haben, sind auf Grund individueller kapitaler Fehler, meist von  erfahrenen Spielern, zu viele Gegentore gefallen. Trainer Rebitzer würde sich außerdem freuen, wenn die Spielge-schwindigkeit von den Mittelfeldspielern und Stürmern in Tore umgemünzt wird. Hier fängt es aber bei der Trainingseinstellung an, schon im Training sollte versucht werden aus der Geschwindigkeit heraus ein Tor zu schießen und nicht dem Keeper einfach mal den Ball aus 7 Meter Entfernung um die Ohren zu hauen. Einige Spieler müssen im nächsten Jahr an ihrer Trainingsbeteiligung arbeiten. Oftmals stehen selbst freitags mehr Frauen auf dem Trainingsplatz als Männer, natürlich positiv für die Frauen! (Da nehmt euch mal ein Beispiel dran!)

Positiv ist hier u. a. Marcel Neumann zu erwähnen, er ist Trainingsfleißig und auch Bereitwillig in der ersten und zweiten Mannschaft zu spielen und das nicht nur als Torhüter.  In der Reserve agierte er stets als Stammtorhüter und zusätzlich half er bei der ersten Mannschaft aus, was eigentlich schon nicht mehr als Aushilfe bezeichnet werden kann. Bei 11 von 15 möglichen Spielen agierte er als Feldspieler und bei einem als Torhüter, das ist schon beachtlich!                                                                  Positiv auch die Entwicklung der Spieler Schmidt und Vorlop.                       Andreas Schmidt, der erfahrene Stammspieler, der Sturmtank der Eintracht, beisst sich auf dem Platz immer durch, egal ob ein oder vier Manndecker bei ihm sind, er lässt den Kopf nicht hängen, er reißt seine Mitspieler regelrecht mit und vor allem kann er sich jetzt schon einmal mehr auf die Zunge beißen, wo er sich vor einem Jahr noch  Gelbe bzw. Gelb-Rote Karten eingehandelt hätte. Schmidti beweist seine Diszipliniertheit mit nur vier Gelben Karten und seine Torhungrigkeit mit 8 Toren, außerdem bestritt er alle 14 Punktspiele, fehlte nur bei der Pokal-Niederlage.                                                                                                          Robert Vorlop agierte als Einziger bei allen 15 möglichen Spielen mit und dass ohne Auswechslungen, er schoss 7 Tore und ist somit zweiter in der Torschützenliste der Eintracht nach Schmidti. Er hat sich von den Jünglingen am besten weiter entwickelt, als Mittelfeldakteur ist er eine feste Größe, manchmal noch zu zurückhaltend im Spiel, was sich an nur einer Gelben Karte bemerkbar macht und auch gegenüber seinen Mitspielern.                                                                                                            Die Jugend um Grünwald, Mikoleit und Lücke hat sich ebenfalls gut weiterentwickelt, dennoch weisen sie Defizite auf, jeder seine eigenen. So ist Robert G. zu ruhig, Florian fehlt es am Trainingsfleiß und Tobias fehlt es an der Zuverlässigkeit.

Im Großen und Ganzen kann Trainer Rebitzer aber mit seiner Mannschaft und dessen Leistung zufrieden sein, klar hätten noch die einen oder anderen Punkte mehr geholt werden können. Fakt ist, dass wenn sich Sirko Lausch und Sven Kleemeier nicht zu Beginn der Saison abgemeldet hätten und Jens Kleemeier nicht seit Ende August „spurlos verschwunden“ wäre, dann stände die Eintracht ein paar Plätze weiter oben in der Tabelle.

Aber wie sagt man so schön: „Hätt’ der Hund nicht gesch…, hätt’ er den Hasen gefangen“ und man soll sich mit dem zufrieden geben, was man hat und das ist schon gut. Vielleicht findet ja noch der ein oder andere Spieler den Weg zur Eintracht und über ein paar mehr Zuschauer würden sich die Eintracht-Kicker auch freuen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Eintracht-Kickern einen wunderschönen feucht fröhlichen Rutsch ins neue Jahr und viel Glück und Können für die Rückrunde! Prosit!!!



                                                                                                                       
Platzierungen:

Saison 2003/2004:   7. Platz in der Kresioberliga

Saison 2004/2005:   4. Platz in der Kreisoberliga

Saison 2005/2006:   3. Platz in der Kreisoberliga

Saison 2006/2007: 12. Platz in der Kreisoberliga

Saison 2007/2008: 13. Platz in der Kreisoberliga (Abstieg in die Kreisliga)

Saison 2008 / 2009: 6. Platz in der Kreisliga

Saison 2009 / 2010: 8. Platz in der Kreisliga

Saison 2010 / 2011: 3. Platz in der Kreisliga