1. Männermannschaft
Kreisliga Altmark Ost 2010 / 2011
hinten von links: Edgar Brehmer, Erik Lukowsky, Maik Iglodan, Andreas Schmidt, Marcus Block, Lars Möhring, Andreas Schmidt(i)
vorn von links: Kapitän Robert Vorlop, Jörg Huth, Marcel Neumann, Björn Lukowsky, Florian Mikoleit, Robert Grünwald
es fehlen: Sebastian Stamm, Kai Mertens, Gunnar Falk, Thomas Parsing, Torsten Leist, Trainer Volker Rebitzer
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NEWS:
Die Eintracht sagt Danke an den C&C Getränkemarkt
Vor dem letzten Heimspiel bekamen unsere Männer einen neuen Trikotsatz. Sponsor war der C&C Getränkemarkt in Osterburg, der letzte gesponserte Trikotsatz von C&C ist schon ein paar Jahre her. Aus diesem Grund gab es mal wieder einen neuen. Mit einem Blumenstrauß und dem anschließenden 4:0 Sieg über Staffelde bedankten sich die Männer ganz herzlich bei dem Geschäftsführer vom C&C Getränkemarkt, Knuth Vasiliauskas. Dank des Trainer gab es für jeden Spieler noch seine entsprechende Wunschnummer auf dem Rücken.
aktuelle Spielberichte:
04.09.2010, TuS Bismark II - SV E Walsleben 0 : 0 Torloses Unentschieden in Bismark - Neuzugänge Block und Mertens mit starker Leistung
Bericht folgt
28.08.2010, SV E Walsleben – Grün-Weiß Staffelde 4:0
Männer fahren Sieg gegen Tabellenletzten G/W Staffelde ein
Bei unerwartet herrlichem Sonnenschein und mal wieder ein paar mehr Zuschauern durften unsere Eintracht-Männer gegen den Tabellenletzten Grün-Weiß Staffelde antreten. Mit fast allen Spielern an Bord, es fehlten lediglich Thomas Parsing, Marcel Neumann und Florian Mikoleit (langzeitverletzt), war das Ziel des Trainers und der Mannschaft 3 Punkte und schon zu Beginn der Saison etwas für das Torverhältnis tun.
Alle Spieler waren hoch motiviert und fanden sofort besser ins Spiel als Staffelde. Es dauerte auch nicht lange, da klingelte es schon im gegnerischen Kasten. In der 8. Spielminute erzielte Torjäger Schmidt(i) das 1:0. Das erste Ziel war erreicht, denn das hieß keinen Gegentreffer in der Anfangsphase kassieren und so schnell wie möglich in Führung gehen. Unsere Eintracht machte weiter Druck und behielt klar die Oberhand. Sie erspielte sich viele Torchancen, welche jedoch wie schon so oft kläglich vergeben wurden oder der ein oder andere Eintracht-Stürmer im Abseits stand. In der 26. Spielminute konnte dann Schmidt(i) doch noch zum 2:0 nachlegen. Dieses Ergebnis hatte bis zum Seitenwechsel bestand. Schmidt(i) hätte für sich zwar noch einen Hattrick perfekt machen können, scheiterte aber vergebens. Und so ging es mit dem 2:0 in die Pause.
Auch in der zweiten Hälfte übernahm unsere Eintracht von Beginn an das Heft in die Hand. Es wurden sich wieder viele Torchancen erarbeitet, eine davon konnte Erik Lukowsky in der 65. Spielminute nutzen. Er gab mit seinem 3:0 der Eintracht die nötige Sicherheit fürs weitere Spiel, die drei Punkte schienen auf alle Fälle in Walsleben zu bleiben. Jetzt kam es nur noch auf die Höhe des Sieges an. Torchancen im Minutentakt hätten einen ziemlich hohen Sieg perfekt gemacht, aber sie blieben alle ungenutzt. Die Chancenverwertung war wie das Wetter, nämlich schlecht, in der zweiten Halbzeit gab es mehrere starke Regengüsse. Stürmer Brehmer, Grünwald und Schmidt(i) vergaben viele 100prozentige, nur Brehmer allein hatte schon dreimal hintereinander die Chance zum 4:0. In der 82. Minute kam dann die Sonne doch noch einmal durch, der zuvor eingewechselte Robert Grünwald brachte mit dem 4:0 die endgültige Entscheidung, damit war der Drops gelutscht.
Trotz der spielerischen Überlegenheit unserer Eintracht hielten die Gäste gut dagegen, ihr Widerstand war von unsere Eintracht schwer zu brechen. Ihre spielerischen Mittel waren sehr begrenzt aber im Kampf zeigten sie vollen Einsatz. Und so blieb es dann auch beim 4:0 Endstand. Für die Zuschauer war es mal wieder ein schönes aber auch aufregendes Spiel, auf Grund der vielen vergebenen Torchancen. Trainer Rebitzer konnte sich zwar über den Sieg auch freuen, dennoch war er etwas enttäuscht. Enttäuscht von einigen Spielern, bei denen die Disziplin, auf die er immer so viel Wert legt, zu wünschen übrig ließ. Die Eintracht ist nicht als Mannschaft aufgetreten. Auch von der schlechten Chancenverwertung, die auch durch Eigensinnigkeit hervorgerufen wurde, ist er enttäuscht, „Einige Chancen hätte meine Oma mit der Zunge reingelutscht!“
Am Ende dominierten aber die 3 Punkte und Null Gegentore.
Am kommenden Samstag müssen unsere Männer nach Bismark, Gegner wird die Reserve des TuS Schwarz-Weiß Bismark sein. Fehlen wird auf alle Fälle Kapitän Robert Vorlop, er zieht es leider vor, sich auf Ibiza die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen.
So spiele unsere Eintracht: Iglodan – Vorlop, Mertens, E.Lukowsky, Schmidt, Block, B. Lukowsky, Stamm (78. Henning), Brehmer (75. Falk), Möhring (65. Grünwald), Schmidt(i)
22.08.2010, Osterburger FC - SV E Walsleben 1 : 1 Walslebener Eintracht mit Remis beim Osterburger FC
Mit großen Erwartungen fuhren Trainer Rebitzer und seine Schützlinge zum Osterburger FC, mit nur einem Unentschieden kamen sie Sonntagnachmittag wieder nach Walsleben zurück. Der den Walslebenern noch gut bekannte Schiedsrichter Koschecknick pfiff das Spiel im Osterburger Stadion pünktlich an. Bereits nach 2 Spielminuten stand es schon 1:0, ein Start nach Maß, jedoch nicht für Walsleben. Der Osterburger FC traf nach einem kollegialen Tiefschlaf der Walslebener Defensivabteilung zum 1:0. Die gesamte Eintrachtabwehr, einschließlich Torhüter Iglodan, gaben eine absolut schlechte Figur ab. Durch diesen schnellen Gegentreffer wurden unsere Eintracht-Kicker wach gerüttelt und begannen dann an zu spielen. Sie waren stets bemüht das Spiel in ihre Hände zu nehmen, sie erarbeiteten sich Torchancen im 5-Minuten-Takt. Diese wurden jedoch u.a. von Schmidt, Stamm und Huth kläglich vergeben. Keiner von ihnen erkannte, dass der Osterburger Torhüter nur geschätzte 1,50 m groß war und das Tor doch mehrere Zentimeter höher. In der 20. Spielminute stellte Trainer Rebitzer um. Er nahm Vorlop von der Liberoposition und setzte ihn ins defensive Mittelfeld, das Mittelfeld sollte gestärkt werden um noch mehr Druck auszuüben. Erik Lukowsky übernahm daraufhin den Liberoposten. Die Osterburger versuchten das Spiel langsam zu machen und unsere Eintracht quälte sich, das Spiel schnell zu gestalten. Unsere Eintrachtspieler taten sich, trotz taktischer Anweisung vor dem Spiel, schwer, die beiden Dorn-Brüder aus dem Spiel zu nehmen. Folgerichtig ging es mit dem 1:0 für Osterburg in die Halbzeitpause.
Die zweite Spielhälfte verlief ähnlich wie die erste Halbzeit. Walsleben war stets bemüht und Osterburg gab in der Defensive alles. Konditionell bauten die Osterburger frühzeitig ab, ihre wenigen Angriffe in Richtung Eintracht-Strafraum resultierten aus Konter. Unsere Eintracht war spielbestimmend, konnte aber nicht wirklich die gut erarbeiteten Torchancen nutzen. Das Spiel über die linke Seite, über unseren immer wieder brandgefährlichen Stürmer Schmidt(i) wurde von allen Eintrachtspielern zu wenig genutzt. Hinzu kamen noch einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, welche die Eintracht in ihrer Spielgestaltung beeinflussten und ihnen auch die ein oder andere gelbe Karte bescherte. So gab der Schiri Koschecknick ein regulär erzieltes Tor von Schmidt nicht oder einen Strafstoß auf Grund eines an Schmidt verursachten Fouls im Strafraum nicht. Auch wenn die Gesamtleistung der Eintracht nicht gerade als gut zu bezeichnen war, waren sie doch die bessere Mannschaft und hatten doch noch in der Nachspielzeit das Glück des Tüchtigen. In der 92. Spielminute lenkte Erik Lukowsky noch einen Freistoß von Stamm ins gegnerische Tor. Es stand somit 1:1 zum Spielende. Die Eintracht war glücklich, hätte aber auf Grund ihrer vielen Torchancen auch gewinnen müssen. Trainer Rebitzer war unzufrieden mit der Leistung, er meinte, dass sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden. Einige Spieler sollten ihre gebrachten Leistungen überdenken, denn von Normalform konnte er an diesem Tag nicht reden. Am kommenden Samstag erwartet unsere Eintracht im heimischen Eichengrund Grün-Weiß Staffelde. Da müssen sie sich auf alle Fälle steigern um drei Punkte einfahren zu können.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Mertens, Vorlop, Falk, Schmidt - Block, E.Lukowsky, Stamm - Grünwald (54. Möhring), Huth (46. Parsing), Schmidt(i)
07.08.2010, SV E Walsleben - Kreveser SV II 4 : 2 Walslebener Eintracht gewinnt Auftaktspiel
Am Samstag mussten unsere Eintrachtkicker im Auftaktspiel zu Hause gegen die Reserve des Kreveser SV ran. Trainer Rebitzer freute sich schon lange auf die neue Saison und so auch an diesem Samstag schon vor Beginn der Partie. Er konnte auf fast alle Eintrachtakteure zurückgreifen, selbst der schon fast verschollene Kai Mertens fand wieder den Weg vom Acker zum Eichengrund. Dem entsprechend war Bully auch ganz optimistisch, fast in Idealbesetzung liebäugelte er mit drei unbeschwerten Punkten und einem vorzeige fähigen Endstand.
Die Eintracht begann viel versprechend und behielt von Beginn an klar die Oberhand. Schon früh erzielten sie nicht ganz überraschend die 1:0 Führung. Torjäger Schmidt(i) zeichnete sich hier aus und brachte den Ball in der 7. Spielminute über die Linie des gegnerischen Tors. Der gute Spielfluss der Eintracht mit ansprechenden Kombinationen hielt weiter an. Folgerichtig fiel in der 26. Spielminute das 2:0. Nach einem Foul an Schmidt im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Neu-Kapitän Robert Vorlop verwandelte diesen sicher. Walsleben drückte immer weiter und gab überlegen den Ton an. Doch dann waren sie sich zu sicher und wurden etwas zu leichtsinnig. In der Abwehr schlichen sich Fehler ein, die zu einigen kritischen Situationen im eigenen Strafraum führten und von der Offensive kam auch nicht mehr all zu viel. Sie nahm sich ihre „Auszeit“ schon vor Ende der ersten Halbzeit. Krevese nutzte dies kaltschnäuzig aus und erzielte in der 39. Spielminute nach einem Eckball den 2:1 Anschlusstreffer. Mit diesem 2:1 Stand ging es dann in die Halbzeitpause.
Eine mahnende Halbzeitansprache von Trainer Rebitzer rüttelte die Eintracht wieder wach und sie begann die zweite Halbzeit ähnlich wie die erste. Fast schon wie ein Feuerwerk, drückende Überlegenheit und gute Kombinationen brachten die Eintracht zu einigen guten Tormöglichkeiten. Mittelfeldakteur Marcus Block, der zur Freude des Trainers über die gesamten 90 Spielminuten „brummte“, setzte ein Achtungszeichen mit einem Pfostenschuss, Schmidt(i) tanzte schön die Kreveser Abwehr aus, scheitert dann jedoch am eigenen Unvermögen und lässt die Torchance aus. Ein schnelles Tor zu Beginn der zweiten Halbzeit wäre das K.O. für die Kreveser Reserve gewesen. Aber so bauten unsere Eintrachtspieler den Gegner auf, diese versuchten immer wieder das Spiel der Eintracht zu stören und es selbst in die Hand zu nehmen. Aber vergebens, denn nach einem Foul an Jörg Huth zeigte der Schiedsrichter wieder einmal auf den Elfmeterpunkt. Wie erwartet verwandelte R. Vorlop auch diesen Strafstoß sicher. Es stand somit 3:1 in der 63. Spielminute für unsere Eintracht und alle dachten es steht eine scheinbar sichere Führung zu Buche. Aber denkste, im Gegenzug zeigte der mit Blindheit geschlagene Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt im Eintracht-Strafraum. Ein Foulspiel an R. Vorlop an der Strafraumgrenze wurde vom Schiri nicht gepfiffen, E.Lukowsky versuchte daraufhin den Ball aus dem Strafraum zu befördern und ging bei dem Foulspiel dazwischen, welches der Schiri völlig verkehrt erkannte und Strafstoß für Krevese anzeigte. Nun war es schwierig die Nerven zu behalten. Trainer Rebitzer kochte an der Außenlinie, wäre wahrscheinlich jetzt selbst gern Spieler gewesen. Den Strafstoß verwandelten die Kreveser ebenfalls unhaltbar zum 3:2 (65. Spielminute). Nun hieß es für die Eintracht nach zulegen bzw. die Führung über die Zeit zu bringen. Nur 5 Minuten später hatten unsere Eintrachtspieler das Glück des Tüchtigen und Stürmer Edgar Brehmer konnte in der 70. Spielminute per Kopfball auf die nun sichere 4:2 Führung erhöhen. Anschließend plätscherte das Spiel so vor sich hin, Walsleben erarbeitete sich noch ein paar ungenutzte Torchancen und Krevese versuchte über lange Bälle vergebens torgefährlich zu werden. So blieb es am Ende beim völlig verdienten 4:2 Sieg für unsere Eintracht. Trainer Rebitzer konnte sich nach dem Spiel nicht wirklich freuen, von der Schiedsrichterleistung ziemlich enttäuscht war er kaum zum bändigen, sein Blutdruck hatte Höchstwerte erreicht. Aber trotz alle dem konnten sich die Spieler, natürlich auch Bully über den Sieg freuen. Es war ein wichtiger Sieg, gerade aus den ersten Spielen einer neuen Saison sollten soviel Punkte wie möglich eingefahren werden. Das ist gut für die Psyche aller und lockt natürlich die Zuschauer an. Am nächsten Wochenende haben sie spielfrei, in 2 Wochen geht es dann zum Osterburger FC. Wir wünschen der Männermannschaft viel Glück und Erfolg für die neue Saison.
So spielte unsere Eintracht: Neumann - Mertens, Vorlop, Schmidt, E.Lukowsky, Block, B.Lukowsky, Stamm, Brehmer, Huth (75.Grünwald), Schmidt(i)
31.07.2010 - Altmark Pokal Ost - 1. Ausscheidungsrunde Eintracht Walsleben verliert mit 3:1 gegen Tangerhütte II
Eine herbe Niederlage mussten unsere Eintrachtakteure am Samstag in Tangerhütte einstecken. Der Aufsteiger zur 1. Kreisklasse, die Reserve von Germania Tangerhütte war Gastgeber in der ersten Ausscheidungsrunde im Altmark-Pokal-Ost. Auch wenn Tangerhütte II im letzten Jahr den Kreispokal gewann und somit in diesem Jahr die Berechtigung hatte am Altmark-Pokal teilzunehmen und unsere Eintracht in den Jahren zuvor immer frühzeitig aus dem Pokal flog, so war die Eintracht doch als Favorit gesetzt. Doch es kam anders, der Favorit wurde in Grund und Boden gespielt. Und das nicht, weil die Tangerhütter so guten Fußball spielten, nein, unsere Eintracht ließ mal wieder alles vermissen, was man im Fußball braucht um erfolgreich zu sein. Alle Eintrachtakteure zeigten schlechte Leistungen, ausgenommen Andreas Schmidt(i), der immer noch verletzungsbedingt auf der Auswechselbank saß und das "Grottenspiel" kaum mit anschauen konnte. "Hätte ich nicht zwei Spieler mitgenommen, so wäre ich in der Halbzeitpause wieder nach Hause gefahren. Das konnte man sich nicht mit ansehen.", so Schmidt(i). Trainer Rebitzer wäre dann wahrscheinlich gleich mitgefahren. So wie ein Spieler die Zweikämpfe nicht annahm, bei einem anderen die Laufbereitschaft gen Null ging und für den nächsten der Ball wie ein Fremdkörper war, so trug jeder Eintracht-Spieler zu der 3:1 Niederlage bei. Mehr kann eigentlich nicht zum Spiel der Eintracht gesagt werden. Unsere Eintracht lag frühzeitig mit 1:0 zurück, konnte aber noch in der ersten Halbzeit ausgleichen. Mit dem 1:1 ging es dann in die Halbzeit zur Pausenansprache von Trainer Rebitzer. Die zweite Halbzeit verlief dann nicht viel besser für unsere Einracht. Sie versuchten zwar alles, aber es blieb auch beim Versuch. Tangerhütte machte es besser und ging etwa 10 Spielminuten vor Schluss mit 2:1 in Führung und setzte kurz vor dem Abpfiff noch einen zum 3:1 Endstand drauf. So fuhren unsere Spieler mit hängenden Köpfen und Angst vor dem Dienstagtraining wieder in Richtung Heimat. Aus dem Altmark-Pokal sind sie jetzt raus, nun müssen sie sich voll auf die Kreisligasaison konzentrieren. Wünschen wir ihnen viel Glück dabei.
So spielte unsere Eintracht: Neumann - Schmidt, Möhring, E.Lukowsky, Falk, Grünwald (80. Henning), B.Lukowsky, Block, Huth, Vorlop, Brehmer
24.07.2010, 15 Uhr SV Eintracht Walsleben - Post SV Stendal 3 : 1
Kreisligist Walsleben schlägt Landesklassenvertreter Post Stendal
Im letzten Vorbereitungsspiel für die kommende Kreisligasaison konnten unsere Männer einen 3:1 Heimsieg gegen den Landesklassenvertreter Post Stendal einfahren.
Trainer Volker Rebitzer war nach dem Spiel rundum zufrieden und sprach seinen Schützlingen ein Riesenlob aus. Trotz des Fehlens mehrere Spieler wie Erik Lukowsky, Thomas Parsing, beide Andreas Schmidt’s, Sebastian Stamm, Florian Mikoleit und Gunnar Falk, zeigten die anwesenden Eintrachtakteure hohe Einsatzbereitschaft und vollen Siegeswillen.
Das Spiel begann etwas verspätet und ganz entspannt.
Unsere Eintracht hielt sich an die Marschroute des Trainers, sie waren defensiv eingestellt, ließen sich bis zur Mittellinie fallen und versuchten durch Konter einige Nadelstiche zu setzen. Die Gäste aus Stendal nahmen so das Spiel in die Hand. Trotz der größeren Spielanteile der Stendaler kamen diese nicht unbedingt zu mehr Tormöglichkeiten. In der ersten Halbzeit konnte sie sich nur eine 100prozentige Torchance erarbeiten, die Christian Beer jedoch kläglich vergab. Unsere Abwehr um Libero Robert Vorlop stand sehr gut und ließ nicht mehr zu. Auf Grund der defensiven Einstellung griffen unsere Offensivakteure (Sturm) erst ab der Mittellinie an und konnten sich durch Konterspiel einige kleine Torchancen erarbeiten. Diese blieben jedoch bis zur Halbzeitpause ebenfalls ungenutzt. Und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.
Die 2. Halbzeit versuchte unsere Eintracht offener zu gestalten. Hinten standen sie kompakt und im Mittelfeld und Sturm wurde mehr für das Spiel investiert. Auch wenn einige Spieler schon in der ersten Hälfte alles gaben, setzen sie in der zweiten Hälfte noch eine Schippe drauf, so z.B. Mittelfeldakteur Björn Lukowsky. Für seine gute Leistung wurde er auch mit einem Tor belohnt. Nachdem es nach einem Foul an Jörg Huth in der 63. Spielminute einen Strafstoß für die Eintracht gab und diesen Kapitän Vorlop ohne Probleme zum 1:0 verwandelte, konnte nur fünf Spielminuten später Björn Lukowsky mit einem unhaltbaren 20 m Fernschuss zum 2:0 erhöhen. Diese beiden Tore waren aber noch nicht genug, die Einsatz- und Laufbereitschaft aller wurde durch das 3:0 in der 72. Spielminute belohnt. Einen schnellen Konter unserer Eintracht konnte Post noch zum Seitenaus klären. Gegen den daraufhin von Edgar Brehmer schnell ausgeführten Einwurf auf den kurz zuvor eingewechselten Akteur der 2. Mannschaft Eric Hoffmann hatten sie jedoch nichts mehr entgegen zu setzen. Eric Hoffmann lief mit dem Ball in Richtung Tor und konnte ihn trotz einiger Gegenspieler auch dort zur Freude aller unterbringen. In der 78. Spielminute kassierten unsere Eintracht-Kicker zwar noch einen Gegentreffer, dieser spiegelte aber wahrlich nicht die Leistung unserer Eintracht wieder. Es war nur eine Ergebniskosmetik, die aber wohl dem Post-Trainer seine Unzufriedenheit kein bisschen verringerte, denn seine Schützlinge präsentierten den Zweiklassenhöhenunterschied keinesfalls.
Trainer Rebitzer freute sich nicht nur über den Sieg gegen den Landesklassenvertreter, sondern auch über die Leistungen einiger Spieler. So zeigten wieder einmal die Neuzugänge, dass sie eine Verstärkung sind und die Eintracht quantitativ und auch qualitativ zugelegt hat. Selbst über die Leistung von Neuzugang Martin Schneider, welcher aus der 2. Kreisklasse kommt und für die zweite Männermannschaft vorgesehen ist, freut er sich. Als Vorstopper hat er sich gut in die Mannschaft eingefügt und ist auf alle Fälle für die kommende Saison eine gute Alternative für die erste Männermannschaft, vorausgesetzt er ist weiterhin trainingsfleißig und um Leistungssteigerung bemüht.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Vorlop – Möhring, Schneider, Mertens – Neumann, B. Lukowsky, Block – Brehmer, Huth, Grünwald (Henning, Hoffmann)
Platzierungen:
Saison 2003/2004: 7. Platz in der Kresioberliga
Saison 2004/2005: 4. Platz in der Kreisoberliga
Saison 2005/2006: 3. Platz in der Kreisoberliga
Saison 2006/2007: 12. Platz in der Kreisoberliga
Saison 2007/2008: 13. Platz in der Kreisoberliga (Abstieg in die Kreisliga)
Saison 2008 / 2009: 6. Platz in der Kreisliga
Saison 2009 / 2010: 8. Platz in der Kreisliga
1. Männermannschaft
Kreisliga Altmark Ost 2009/ 2010
hinten von links: Robert Vorlop, Andreas Schmidt, Björn Lukowsky, Erik Lukowsky, Torsten Leist, Andreas Schmidt(i), Marco Näpfli
vorn von links: Robert Grünwald, Marcel Neumann, Maik Iglodan, Florian Mikoleit, Gunnar Falk, Lars Möhring
es fehlen: Thomas Parsing, Jörg Huth und Trainer Volker Rebitzer
News:
aktuelle Spielberichte:
29.05.2010, 15 Uhr SV E Walsleben - Empor Kamern 0 : 6 Eintracht kassiert höchste Saisonniederlage
Mit einer ganz schlechten Ausgangsposition gingen unsere Eintracht-Männer vor nur wenigen Zuschauern in eines ihrer letzten Punktspiele dieser Saison.
Personalprobleme gab es an fast jedem Wochenende, aber an diesem Samstag stand unsere Eintracht beim Spielanpfiff mit nur 10 Spielern auf dem Platz. Trainer Rebitzer war enttäuscht, vor allem von den Spielern, die sich nicht ordnungsgemäß abgemeldet haben. Bis zur letzten Minute hofften noch alle, aber es kam niemand mehr. Auffüllen konnten sie erst in der zweiten Halbzeit als Spieler der 2. Mannschaft zustießen.
Aber nicht nur von der Personalsituation an sich war Trainer Rebitzer enttäuscht. Nein, auch von der kämpferischen Einstellung seiner Männer und deren vielen taktischen Fehlern. Die Defensivabteilung leistete sich an diesem Tag zu viele Fehler und gab des Öfteren Schützenhilfe. Was die Defensive in der Vergangenheit ausgezeichnet hatte wurde heute komplett ins Gegenteil umgesetzt.
Nur Björn Lukowsky, Robert Vorlop und Thomas Parsing zeigten über 90 Spielminuten Normalform, Robert Grünwald konnte ihn noch in der zweiten Hälfte überzeugen, vom restlichen Teil der Mannschaft kam einfach zu wenig.
Unsere Männer gingen schon früh mit 1:0 in Rückstand und das 2:0 und 3:0 ließ nicht lange auf sich warten. Zur Halbzeitpause stand es dann bereits 4:0 für die Gäste aus Kamern.
Zur zweiten Spielhälfte stieß dann Oldie Lothar Beer als elfter Mann hinzu. Somit hatte unsere Stopperreihe (Libero u. Vorstopper) ein Alter von 100 Jahre erreicht.
Später konnte Trainer Rebitzer noch Felix Henning gegen Michael Krüger (2.Mannschaft) wechseln und Thomas Frank für Andreas Schmidt bringen.
In der zweiten Spielhälfte kam trotz aufgefüllter Mannschaft auch nicht viel mehr, sie kassierten noch 2 Gegentore und so stand es am Ende 0:6.
Die Niederlage war in dieser Höhe etwas unglücklich, aber trotzdem ein achtbares Ergebnis, wo doch z.B. Felix Henning als Spieler der 2. Mannschaft von Beginn an mit ran musste und die Elf durch den 54-jährigen Lothar Beer aufgefüllt wurde, welcher schon 90. Spielminuten bei der zweiten Mannschaft bestritt.
Dieses Spiel muss nun ganz schnell wieder aus dem Kopf und die volle Konzentration gehört nun dem nächsten Spiel, welches bei der Reserve vom Post SV Stendal ausgetragen wird.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Möhring, Parsing, Schmidt (77. Frank), Beer (ab 46.), B.Lukowsky – Neumann, Vorlop, Grünwald – Schmidt(i), Henning (55. Krüger)
15.05.2010, 15 Uhr B/W Gladigau - SV E Walsleben 1 : 0
Trotz Zufriedenheit des Trainers dritte Niederlage in Folge
Stark ersatzgeschwächt fuhr Trainer Rebitzer mit seinen Schützlingen nach Gladigau, es fehlten Abwehrchef Möhring, Björn Lukowsky, Torsten Leist, Florian Mikoleit und Torjäger Schmidt(i). Seine Elf für diesen Sonntag machte er mit den zuvor in der 2. Männermannschaft für eine Halbzeit spielenden Marcel Neumann, Felix Henning und Erik Hoffmann komplett.
Trotz der „Notelf“ war Rebitzer optimistisch und glaubte ganz fest an einen Auswärtssieg, zumal Blau/Weiß Gladigau sich in den letzten Spielen nicht gerade von der besten Seite zeigte.
Wie erwartet fanden unsere Männer auch besser ins Spiel und nahmen das Heft in die Hand. Bereits in der 12. Spielminute zeigten sie ihren Siegeswillen und setzten das erste Achtungszeichen. Ein von Vorlop scharf geschossener Freistoß aus etwa 30 Meter Entfernung schmetterte jedoch nur an den Pfosten. Unsere Männer waren stets um die Spielkontrolle bemüht. Gladigau hatte in der ersten Halbzeit nicht viel dagegen zu setzen, sie ließen alles vermissen was man im Fußball braucht um erfolgreich zu sein. Ihre einzige Chance zum Torerfolg wurde von Eintracht-Keeper Iglodan vereitelt. Allerdings profitierten sie von der schwachen Chancenauswertung unserer Eintracht und konnten so das 0:0 bis zur Halbzeitpause halten. Eigentlich hätte es nach 45 Spielminuten schon 3:0 für unsere Eintracht stehen müssen.
Aber so ging es mit dem 0:0 in die Kabinen. Viel zu sagen hatte Trainer Rebitzer nicht in seiner Kabinenansprache, denn er war mit der Leistung bisher zufrieden, nur die Tore fehlten. Torjäger Schmidt(i), der auf Grund einer Zahn-OP nur auf der Bank saß, konnte sich die Chancenauswertung auch nicht wirklich mit anschauen.
Ein ähnliches Bild bot sich in der zweiten Hälfte. Walsleben war spielbestimmend aber ohne dass Zählbares heraussprang. Vom abstiegsbedrohten Gastgeber war immer noch nicht mehr zu sehen. Es war nur eine Frage der Zeit, wann das erste Tor für unsere Eintracht fällt. Doch dann kam es anders, ganz anders !!!
In der 67. Spielminute brachte Erik Lukowsky einen Gladigauer Spieler zu fall, leider war dieses Foulspiel im eigenen Strafraum und so zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Der Strafstoß wurde vom Gladigauer Kobelt sicher verwandelt, Iglodan ahnte zwar die richtige Ecke, kam aber nicht mehr an den Ball. Es stand somit 1:0 für Gladigau und das völlig unverdient. Aus dem Spiel heraus wären sie nie und nimmer zu einem Torerfolg gekommen. Aber unsere Eintracht war in diesem Punkt auch nicht besser. Sie hätten wahrscheinlich noch ewig spielen können ohne ein Tor zu erzielen. Das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. Grünwald und Näpfli hatten noch mehrere gute Möglichkeiten scheiterten jedoch am Torwart oder eigenem Unvermögen.
Und so blieb es am Ende beim ganz unverdienten 1:0 für die abstiegsbedrohten Blau-Weißen. Ihre Freude kannte natürlich keine Grenzen, der Dank ging auch an Unglücksrabe Erik Lukowsky. Auch wenn bei diesem Spiel keine Punkte heraussprangen und unsere Eintracht auf den neunten Tabellenplatz rutschte, so war Trainer Rebitzer dennoch zufrieden mit seiner Mannschaft. Sie zeigten mal wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung und spielten sehr diszipliniert. Disziplin über 90 Minuten zeigte auch M. Näpfli, Rebitzer war positiv überrascht und freute sich, dass er dies noch mal erleben durfte. Auch Felix Henning und Erik Hoffmann erwähnte er positiv, denn beide Spieler der zweiten Mannschaft bestritten schon eine Halbzeit bei der Spielgemeinschaft mit Osterburg und fügten sich anschließend nahtlos in die erste Mannschaft ein.
Am kommenden Samstag haben unsere Männer wieder ein Heimspiel, Gast wird der SV Groß Garz sein. Hoffen wir, dass unsere Männer mal wieder einen Sieg einfahren.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan- Vorlop, Parsing, E. Lukowsky, E. Hoffmann, Falk, Schmidt, Neumann, Näpfli, Henning, Grünwald
08.05.2010, 15 Uhr SV E Walsleben - TuS S/W Bismark 0 : 1 Schlechteste Chancenauswertung der Saison führen zur knappen Niederlage
Eine weitere Niederlage mussten unsere Eintracht-Männer in Kauf nehmen, 0:1 hieß es am Ende gegen die Reserve vom TuS Schwarz / Weiß Bismark. Beide Mannschaften traten mit Personalproblemen an, mit nur 11 Spielern. Unsere Eintracht fand den klar besseren Start und konnte sich bereits in den ersten zehn Minuten hochkarätige Torchancen erarbeiten. Diese blieben jedoch ungenutzt, was sich später rächen sollte. Fast im Minutentakt hatten Vorlop, Schmidt(i) und Grünwald die Chancen die Führung zu erzielen und diese auszubauen, aber nein, sie waren an diesem Samstag einfach mal zu nachlässig. Diese Nachlässigkeitkeit zog sich wie ein roter Faden durchs ganze Spiel. Die Bismarker schöpften mit jeder vergeigten Torchance unserer Eintracht mehr Mut und kamen dem zu Folge auch nach und nach besser ins Spiel. Nach etwa 30 Spielminuten war die Überlegenheit der Eintracht dann zerronnen und das Spiel war ausgeglichen. Die Bismarker kamen durch gute Kontermöglichkeiten auch zu einigen Torchancen, nutzten diese aber ebenfalls nicht. Eintracht-Torhüter Iglodan konnte nach schlechtem Abwehrspiel seiner Mitstreiter die Chance zur Gästeführung noch glückerlicher Weise verhindern. Zwei hundertprozentige Tormöglichkeiten unsere Eintracht kurz vor der Halbzeitpause war das"i"-Tüpfelchen. Mit ganz schlechter Laune des Trainers ging es dann zur anstehenden Halbzeitansprache. Ob Trainer Rebitzer vor lauter Wut die passenden Worte fand oder mit viel Überwindung ganz ruhig blieb, das wissen nur die Spieler und soll auch dessen Geheimnis bleiben. Auf alle Fälle hatten unsere Eintracht-Männer wie zu Beginn der ersten Hälfte eine starke Anfangsphase. Von den vielen Torchancen der ersten Hälfte motiviert stürmten sie wieder in Richtung Gästekasten, es war ihre Seite und sollte sie auch bleiben. Der Druck wurde erhöht und Tormöglichkeiten wurden sich erspielt. Doch dies hielt leider nicht all zu lange an. Wahrscheinlich wollten sie zu viel, es zu perfekt machen und waren einfach mal zu motiviert. Immer mehr verzettelten sie sich in den Zweikämpfen statt den Ball und Gegner laufen zu lassen. Das Spielniveau ließ langsam nach, es gab zwar noch einige Tormöglichkeiten, mit diesen wurde aber sehr nachlässig umgegangen. Der Knackpunkt für unsere Eintracht war dann wohl die 200-prozentige Torchance, als Schmidt(i) und Grünwald allein vor dem Gästetorhüter Kannenberg auftauchten und keiner das Ding rein machte. Beide hätten es machen können, nein machen müssen, aber keiner tat's, beide vergeigten jämmerlich. Und die Strafe folgte auf dem Fuße, ach nein, diesen Samstag war ja alles anders. Die Strafe folgte auf dem Kopf. Ein Kopfballtor der Bismarker in der 80. Spielminute nach einer Ecke fügte unserer Eintracht eine ganz bittere 0:1 Niederlage zu. Die Gäste konnten die Führung gut halten und ließen kaum noch etwas in ihrer eigenen Hälfte zu. Trainer Rebitzer war von seiner Mannschaft und dessen Leistung mehr als enttäuscht. Unsere Eintracht bleibt weiterhin auf Platz acht und muss nächsten Samstag nach Gladigau reisen. Auch dort wird es für unsere Eintracht ein schweres Spiel, denn wie immer fehlen Stammspieler und Gladigau wird alles geben um Abstand zum Abstiegsplatz zu schaffen.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Möhring, Parsing, Näpfli, Leist - B. Lukowsky, Vorlop, Neumann, Schmidt - Grünwald, Schmidt(i)
02.05.2010, 14 Uhr SV E Walsleben - SSV Havelwinkel/Warnau 1 : 3
Walslebener Männer verlieren gegen den Tabellenersten
Unsere Eintracht-Männer unterlagen ihr Nachholspiel gegen den SSV Havelwinkel / Warnau daheim im Eichengrund mit 3:1.
Vor dem Spiel liebäugelte Trainer Rebitzer noch mit mindestens einem Punkt. Nach dem Spiel war er total enttäuscht, enttäuscht vom Spielgeschehen, von den Leistungen einiger seiner Schützlinge und natürlich von dem Ergebnis.
Bei der Eintracht waren fast alle Spieler an Bord, es fehlten nur Mikoleit und Neumann, so dass man von einer Bestbesetzung sprechen konnte. Es bestand also ein Funken Hoffnung bezüglich einer Punkteeroberung, auch wenn der Gegner hier absoluter Favorit war.
Aber der Funken erlosch schon in den ersten 20 Spielminuten, zu dieser Zeit hieß es nämlich schon 2:0 für den Gast aus Havelwinkel. Die ersten Spielminuten haben unsere Eintracht-Kicker total verpennt und kassierten so zwei schnelle Gegentore. Nach dem Rückstand waren sie natürlich verunsichert und brauchten noch eine ganze Weile um endlich ins Spiel zu kommen. Sie konnten sich schließlich durch Kampf die ein oder andere Tormöglichkeit erspielen, diese aber nicht in Tore ummünzen. Bei den Gästen sah es nach der 2:0 Führung auch nicht anders aus. Sie versuchten zwar ihre spielerische Überlegenheit auszunutzen, Walsleben hielt aber mit viel Kampf dagegen. Auch wenn sich einige Walslebener Spieler mehr mit dem Schiedsrichter beschäftigten als mit dem Spiel, so war es doch bis zur Halbzeitpause ein ausgeglichenes Spiel. Auf Grund des Kampfes und der Anzahl der Tormöglichkeiten hätte unsere Eintracht den Anschlusstreffer zum 2:1 verdient. Es ging aber leider mit dem 0:2 in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeitpause versuchten unsere Eintracht-Männer durch noch mehr Kampf das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Vom Gast dagegen war nicht mehr viel zu sehen, sie versuchten nur das Spiel zu kontrollieren, das 2:0 zu halten und bei Gelegenheit vielleicht noch einen nachzulegen. Da unsere Eintracht mehr ins Spiel investierte, wurden sie auch folge richtig mit dem Anschlusstreffer belohnt. Andreas Schmidt köpfte in der 62. Spielminute zum 1:2 ein. Anschließend war es überwiegend ein Spiel von einem Strafraum zum anderen, wobei unsere Eintracht mehr Spielanteile besaß und auch den Gast einmal mehr ins Schwitzen brachte. Walsleben war näher an dem Ausgleichstreffer dran als der Gast an dem 3:1. Ein Hauch von Hoffnung war wieder da. Doch dann kam es anders, Walsleben stellte sich selbst ein Bein. Einen von Möhring verursachten Strafstoß in der 81. Spielminute verwandelte der Gästespieler souverän zum 3:1. Und so floss auch der letzte Funken Hoffnung die Uchte hinunter in Richtung Calberwisch. Wäre das 3:1 nicht gefallen, so hätten die Gäste zuletzt noch ziemlich heiße Spielminuten überstehen müssen, denn unsere Eintracht-Kicker waren stets bemüht den Ausgleich zu erzielen. Aber so waren die Gäste auf der sicheren Seite und unsere Eintracht versuchte noch alles, aber vergebens. Es blieb dann schließlich beim 1:3, zur Unzufriedenheit des Trainers. Positiv erwähnte er nur die starken Leistungen von den drei Säulen des Spiels, B. Lukowsky, R. Vorlop und A. Schmidt. Aber drei gegen elf können nun mal nicht gewinnen.
Am nächsten Samstag hat unsere Eintracht wieder Heimspielrecht, Gast wird die Reserve vom TuS Schwarz/Weiß Bismark sein. Unsere Eintracht muss jetzt wieder anfangen mit Punkte sammeln, ansonsten können sie ihren derzeitigen 8. Tabellenplatz nicht mehr halten.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Möhring, Parsing, E. Lukowsky, Falk, B. Lukowsky, Schmidt, Näpfli (64. Leist), Vorlop, Huth (52. Grünwald), Schmidt(i)
25.04.2010, 14 Uhr Kreveser SV II - Eintracht Walsleben 1 : 2
Walslebener Eintracht mit schwachem Auswärtssieg
Unsere Männer mussten an diesem Wochenende wie unsere Frauen am Sonntag ran. Es ging zur Reserve des Kreveser SV, welcher im unteren Drittel der Tabelle steht. Auch wenn unsere Eintracht als Favorit ins Spiel ging, war schon vor Beginn der Partie klar, dass es kein leichtes Spiel wird - Krevese mit dem Heimvorteil und Walsleben bei sommerlichen Temperaturen ohne Auswechselspieler, es fehlten wichtige Spieler wie Erik Lukowsky, Marcel Neumann und Florian Mikoleit. Letzterer hatte einen Arbeitsunfall und wird bis auf weiteres ausfallen. Wir wünschen auf diesem Weg gute Besserung. Und nun ein paar Worte zum Spiel.
Beide Mannschaften begannen das Spiel auf Augenhöhe, wobei unsere Offensivleute die ersten Akzente setzten und sich die einen oder anderen Torchancen erarbeiteten. Die Defensivabteilung machte auch gute Arbeit und ließ keine Chancen des Gastgebers zu. Walsleben nahm im Laufe der ersten 45 Minuten das Heft in die Hand und erhöhte den Druck immer mehr. So kamen sie in der 34. Spielminute zur verdienten 1:0 Führung durch Robert Vorlop. Nach sehr guter Kombination auf der linken Seite zwischen Leist und Vorlop und zwei gewonnenen Zweikämpfen von Schmidti in der Offensive, konnte Vorlop einen Abpraller vom Torwart nach einem guten Torschuss selbst verwerten. Die Walslebener gaben nun den Ton an, von Krevese kam nicht mehr viel. Mit dem 1:0 ging es dann in die Halbzeitpause. Die zweite Halbzeit begann dann wie die erste endete. Die Walslebener dominierten das Geschehen auf dem Platz. Bereits in der 56. Spielminute hieß es 2:0 für Walsleben, wobei es sich hier lediglich um einen Glückstreffer von Eintracht-Torhüter Iglodan handelte. Nach seinem langen Abschlag aus der Hand sprang der Ball noch einmal hinter dem Libero auf, der Kreveser Torhüter konnte den Ball nicht fassen, da Stürmer Schmidti ebenfalls versuchte an den Ball zu kommen und so landete er unerwartet und glücklicherweise im Kreveser Kasten.
Nach diesem 2:0 kam die Arroganz von Walsleben zu tragen, sie machten fußballerisch weniger als nötig wäre, obwohl sie es hätten können. Und so kam Krevese immer mehr ins Spiel, sie erhöhten den Druck und bekamen Oberwasser. Verdient erzielten sie in der 82. Spielminute den Anschlusstreffer zum 2:1. Da sich unsere Eintracht immer noch nicht besann kam Krevese weiterhin zu guten Tormöglichkeiten. Sie hätten sogar den Ausgleichstreffer erzielen können, die Querlatte rettete jedoch. Gleich im Gegenzug hätte Mittelfeldakteur Vorlop nach gutem Zusammenspiel mit Schmidti zum 3:1 erhöhen können, er schließt aber zu überhastet ab und so fliegt der Ball über die Querlatte. Am Ende blieb es dann beim schwachen 2:1 Sieg unserer Eintracht. Nächsten Sonntag (02.Mai) haben unsere Männer ein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SV Havelwinkel/Warnau. Trainer Rebitzer freut sich schon heute riesig auf das Spiel.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Möhring, Parsau, Näpfli, Falk, B. Lukowsky, Schmidt, Leist, Vorlop, Grünwald, Schmidt(i)
10.04.2010, 15 Uhr Eintracht Wittenmoor - Eintracht Walsleben 0 : 0
Männer holen mit schwacher Leistung beim Vorletzten nur einen Punkt
Am heutigen Tag mussten unsere ersatzgeschwächten Männer zum Tabellenvorletzten Eintracht Wittenmoor reisen und wollten eigentlich auch mit drei Punkten wieder heim kommen. Aber daraus wurde leider nichts, mit einem 0:0 mussten sie sich zufrieden geben.
Auf Grund des Fehlens einiger Spieler musste Trainer Rebitzer mal wieder auf wichtigen Positionen Veränderungen vornehmen. So fehlte zum Beispiel der wichtige Spieler Björn Lukowsky, der sonst die "klassische 6" spielt. Dies machte sich auch über die gesamte Spiellänge bemerkbar, der Spielaufbau kam bei unseren Eintracht-Männern gar nicht erst ins Rollen. Aber nicht nur am Spielaufbau haperte es, von allen elf Spielern auf dem Platz zeigte nicht einer Normalform bis auf den "Oldie" und Aushilfsspieler Christian Hoffmann. Er war an diesem Tag der beste Mann auf dem Platz, spielte mit Auge und zeigte allen anderen, dass man auch (ohne viel Training) bei schlechten Platzverhältnissen Fußball spielen kann. Trainer Rebitzer fand auch nicht viele Worte zum Spiel, er fand es einfach nur schlecht, vom Torwart angefangen, über Abwehr, Mittelfeld bis hin zum Sturm. Jeder spielte für sich, keiner miteinander, sie ließen alles vermissen, was man im Fußball braucht um erfolgreich zu sein. Wirkliche Torchancen konnten nicht erarbeitet werden und wenn unsere Männer dann doch mal eine hatten, dann war es eher ein Zufallsprodukt. Die Freistöße waren am heutigen Tag überhaupt nicht erwähnenswert und die Abwehr ließ ihren Gegenspielern immer mehr Freiraum, so dass Wittenmoor in der zweiten Halbzeit sogar zeitweise mehr Spielanteile hatte.
Letztendlich blieb es beim gerechten 0:0 und Trainer Rebitzer bangt jetzt schon vor der schlaflosen Nacht.
Am nächsten Samstag empfangen unsere Eintracht-Männer den Tabellenzweiten VfB Elbe Uetz, "Autsch". Hoffen wir dass alle an Bord sind und es ein sonniger und spielerisch guter Tag für unsere Eintracht wird.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Parsing, Möhring, E.Lukowsky, Hoffmann, Leist, Neumann, Schmidt, Vorlop, Mikoleit (56. Grünwald), Schmidt(i)
05.04.2010, 15 Uhr SV Eintracht Walsleben – SV Post Stendal II 2 : 1
Ziel des Trainers erfüllt und Heimsieg eingefahren
Am Ostermontag hatten unsere Eintracht-Männer ein Nachholspiel gegen die Reserve vom SV Post Stendal zu bestreiten. Nachdem unsere Frauen um 13 Uhr gegen den SV Pouch-Rösa antraten und mit 1:0 gewannen, waren die Männer in Zugzwang. Aber das Ziel des Trainers wurde auch klar angesagt, ein Heimsieg sollte her. Da sich am Samstag Spielmacher Robert Vorlop die gelb-rote Karte einhandelte und Erik Lukowsky fehlte musste Trainerfuchs Rebitzer mal wieder seinen Kopf qualmen lassen und improvisieren. Für Lukowsky stieß Parsing ins Team zurück und für Vorlop angelte er sich noch schnell mit wenigen Überredungskünsten Jörg Huth ans Land. Ein großer Dank geht an ihn, denn eigentlich hätte er sich als Schiedsrichter an diesem Tag ein wenig dazu verdienen können und als Sturmtank machte er seine Aufgabe gut, verteilte die Bälle ordentlich nach vorn und schoss sogar das wichtige Ausgleichstor kurz vor der Halbzeitpause. Und nun zum Spiel. Die Postler fingen das Spiel mit viel Dampf an und besaßen dem entsprechend leichte Feldvorteile. Bereits in der 8. Spielminute konnte ihr Spielmacher das 1:0 erzielen. Unsere Männer ließen sich davon aber nicht beeindrucken und stellten sich anschließend schnell auf das Postspiel ein. Eine der schwierigsten Aufgaben hatte an diesem Tag wohl Andreas Schmidt, der den Spielmacher von Post in den Griff bekommen musste. Auch wenn es ihm nicht immer gelang, so war dann noch Björn Lukowsky zur Stelle, der seine Rolle in der Abwehr mal wieder mit Bravour löste. In der ersten Hälfte passierte dann auch nicht mehr viel. Es war ein typisches 0:0 Spiel, ein hoch und runter und aus den wenigen Standards konnten unsere Eintracht-Männer auch nicht viel machen. So sah es aus, dass es mit einem 0:1 in die Halbzeitpause ging. Aber nein, da war doch noch Aushilfsoldie „Mütze“ Huth, der in der 44. Spielminute ganz unverhofft den Ausgleichstreffer zur Freude aller Spieler, Zuschauer und Trainer schoss. Und so konnte es ganz beruhigt in die Pause gehen. Jetzt hieß es wieder „2. Halbzeit auf unser (Sieg-) Tor!“. Walsleben gab alles, die Abwehr stand gut, der Sturm kam zu vielen guten Tormöglichkeiten und von den Postlern kam nicht mehr viel. Wirkliche Torchancen hatten sie in Hälfte zwei nicht mehr. Nachdem M. Näpfli für F. Mikoleit eingewechselt wurde kam noch mal frischer Wind ins Walslebener Spiel und der Sturmlauf begann. Folgerichtig konnte Torjäger Schmidt(i) nach vielen vergebenen Chancen den verdienten 2:1 Führungstreffer erzielen. Und so blieb es dann auch bis zum Abpfiff durch den Schiedsrichter, welcher an diesem Tag eine sehr gute Leistung zeigte. Im Gegensatz zum Schiri am Samstag hatten er und seine Assistenten sich eine Bockwurst nach dem Spiel verdient. Verdient waren auch die drei Punkte für unsere Eintracht-Männer. Zwar haben sie das Gesamtziel von Trainer Rebitzer (4 Punkte) übers Osterwochenende nicht ganz geschafft, aber das lag keines Falls an der Mannschaft, sondern eher am Schiri. Unsere Eintracht-Kicker bleiben weiterhin auf dem 8. Tabellenplatz mit nunmehr 8 Punkten Vorsprung vor dem 9. Platz (Heide-Adler). Am kommenden Samstag geht es zum vorletzten Eintracht Wittenmoor.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Parsing, Möhring, B. Lukowsky, Falk, Leist, Schmidt, Neuman, Huth, Mikoleit (51. Näpfli), Schmidt(i)
03.04.2010, 15 Uhr SV Eintracht Walsleben – 1. FC Lok Stendal II 0 : 1
Walsleben verliert dank der schlechten Schiri-Leistung
Am Ostersamstag mussten unsere Männer gegen die Reserve von Lok Stendal ran. Für Trainer Rebitzer war schon vor dem Spiel klar dass die technisch spielerische Überlegenheit der Gäste nur durch viel Kampf auszugleichen ist, demzufolge muss man auch viele Freistöße gegen sich akzeptieren. Und so kam es dann auch. Die Lok-Spieler machten von Beginn an Druck und spielten den technisch feineren Fußball. Schon in der ersten Minute hätten sie in Führung gehen können, als ein Lok-Akteur allein vor Torhüter Iglodan auftauchte. Zum Glück wollte dieser das Leder technisch perfekt über die Linie drücken und verzettelte sich dabei, die Walslebener konnten so noch rechtzeitig mit dem Fuß dazwischen gehen. Das Geschehen auf dem Platz dominierten ganz klar die Lok-Kicker. Nach einer Viertelstunde erholten sich unsere Eintracht-Akteure von dem Druck und konnten sich auch die eine oder andere Torchance erarbeiten. Bereits in der 16. Spielminute brach unser Torjäger Schmidti auf der linken Seite durch, ließ drei Lok-Spieler stehen und gab einen wunderschönen platzieren Pass in die Mitte, doch leider kam Klein-Liften einen Schritt zu spät. Dies hätte das 1:0 für Walsleben sein können, wer weiß wie es dann weiter gegangen wäre… Aber „hätt’ der Hund nicht gesch…, hätt’ er nen Hasen gefangen…“ In der Folgezeit sahen dann die Zuschauer ein Spiel von Technik gegen Kampfkraft und mittendrin der absolut überforderte Schiedsrichter mit seinen zwei Assistenten. Positiv äußerte sich Trainer Rebitzer, dass seine Mannschaft mit den vielen Fehlentscheidungen des Schiris gut umgegangen ist und weiter diszipliniert gespielt hat. Bis zur Halbzeitpause passierte dann auch nicht mehr viel. In der zweiten Spielhälfte ging es dann für unsere Eintracht-Spieler auf unser (Sieg-) Tor, mit Hoffnung auf einen Fitnesseinbruch der Lok-Kicker. Doch leider konnten sie über die gesamten 90 Spielminuten gegenhalten. Der Druck wurde immer größer und unsere Eintracht musste sich immer mehr nach hinten ziehen und die ganze Kraft in die Abwehr legen. Die Torchancen auf unserer Seite wurden dem entsprechend auch weniger und kaum erwähnenswert. Und so wie unsere Torchancen weniger wurden so wurde auch die Leistung des Schiris noch schlechter. In der Halbzeitpause hätte man sagen können „schlechter geht nicht…“, aber es ging !!! Die Krönung war der gegebene Strafstoß gegen uns. Einfach ohne Worte, jeder hat’s anders gesehen selbst der Schiri, außer dem Assistenten, ein Schönwetter-Gucker, dieser hob die Fahne. Der Schiri zeigte dann auf den Elfmeterpunkt. Die Lok-Spieler nutzen diese Chance und verwandelten den Strafstoß ohne Probleme. 0:1 und so blieb es dann auch bis zum Spielende, obwohl sich unsere Männer noch mal aufbäumten und sich sogar zwei Torchancen erarbeiteten. Quatsch, was ganz Wichtiges haben wir noch vergessen. Einen nicht gegebenen Strafstoß für Walsleben (hätte man geben können) und die gelb-rote Karte für unseren Spielmacher Robert Vorlop in der Nachspielzeit, wo der Schiri mal wieder sein nicht habendes Fingerspitzengefühl zeigen konnte. Nochmals einen Dank dafür an den Schiri. Aber das Spiel gegen Post Stendal II, an dem R. Vorlop wegen der Karte aussetzen musste haben unsere Männer trotzdem gewonnen, ätsch. Und dieses Spiel hätte sich der Schiri anschauen sollen, sein Kollege zeigte eine hervorragende Leistung!
Mehr gibt es eigentlich nicht zum Spiel gegen die Reserve von Lok Stendal zu sagen. Das Ziel einen Punkt zu holen wurde auf Grund der sehr sehr schwachen Schiri-Leistung verfehlt. Der Sieg für die Lok-Spieler geht aber in Ordnung, war auch verdient. Seinen Schützlingen konnte Trainer Rebitzer keinerlei Vorwürfe machen. Nun hoffte er zumindest auf drei Punkte im Spiel gegen die Reserve von Post Stendal am Ostermontag.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan – E. Lukowsky, Möhring, Falk (83. Grünwald), B. Lukowsky, A. Schmidt, Vorlop, Leist (46. Näpfli), Neumann, Mikoleit, Schmidt(i)
Vor dem Spiel bekamen unsere Eintracht-Männer einen neuen langärmeligen Trikotsatz überreicht. Ein Dank geht an Firma Achim Henning (Bauunternehmen), welcher die Bedruckung finanzierte.
27.03.2010, 15 Uhr Schönberger SV - SV Eintracht Walsleben 1 : 3 Zweiter Auswärtssieg in Folge - Kuriose aber verdiente Tore
Unsere Eintracht-Kicker fuhren den zweiten Auswärtssieg in Folge ein, 3:1 gewannen sie am Samstagnachmittag beim Schönberger SV.
Ziel von Trainer Rebitzer für diesen Tag waren drei Punkte und einen ruhigen Nachmittag zu verleben, beides konnte von seinen Schützlingen erfüllt werden, bis auf die Situation, die zum Gegentreffer geführt hat. „Da haben sie sich etwas frisch angestellt“ war seine Aussage.
Absolut stark dagegen war seiner Meinung nach das Auftreten als Mannschaft was bei ihm immer mit ganz oben steht. Sogar der „schwierige“ Neuzugang Marko Näpfli fügte sich in die Mannschaft ein, im Gegensatz zum Spiel gegen Klein Schwechten war bezüglich seiner Disziplin auf dem Platz schon eine deutliche Steigerung zu sehen.
Erik Lukowsky und Christian Hoffmann fehlten an diesem Tag, dafür rückten Näpfli und Gunnar Falk mit in die Anfangself, welche ihre Aufgaben hervorragend lösten.
Hauptaugenmerk bei diesem Spiel lag auf dem Sportplatz, denn dieser war fast quadratisch. Das hieß also tief stehen, immer schön die Manndeckung beibehalten und nicht spielen lassen. Dies wurde auch gut gelöst, vor allem durch B. Lukowsky, welcher an diesem Samstag einen technisch und athletisch guten Manndecker abgab. Bei hohen Bällen war er stets da, wie ein Fels in der Brandung...
Schönberg versuchte mit seinen vielen jungen Leuten den Walslebenern den Schneit abzukaufen, unsere ließen sich aber nicht beeindrucken und konnten gut gegenhalten.
Die erste Halbzeit verlief eher durchwachsen, manchmal mehr schlecht als recht. Kurzzeitig versuchten unsere Kicker durch Kurzpässe das Spiel zu beherrschen, hatten die Schönberger auch gut im Griff, konnten daraus aber trotzdem keine Tore erzielen. Die einizige Torchance in der ersten Hälfte hatte unsere Stürmer Schmidti, der Ball ging aber leider nur gegen die Querlatte.
In der zweiten Halbzeit hatten unsere Eintracht-Kicker noch mehr Spielanteile als schon in der ersten Hälfte. In der 53. Spielminute fiel dann das erlösende 1:0 für Walsleben, nur 8 Minuten später das 2:0. Für beide Tore war Robert Vorlop verantwortlich, wobei aber auch gesagt werden muss, dass der Schönberger Torwart hier eine schwache Leistung abgab.
Aber nicht nur unsere Eintracht bekam Schützenhilfe, auch die Schönberger kamen zum Torerfolg durch eine schwache Leistung auf unserer Seite. Auf einen Pfiff vom Schiedsrichter wartend und allgemein verwirrt und verunsichert, konnte ein Schönberger locker in der 74. Spielminute zum 2:1 einschieben. Robert Vorlop konnte seine gute Leistung dann aber noch in der 88. Minute mit einem verwandelten Strafstoß zum 3:1 krönen.
Und so fuhren unsere Eintracht-Männer mit 3 Punkten wieder nach Hause. Zufrieden war Trainer Rebitzer vor allem mit Neuzugang Andreas Schmidt und Jungspund Florian Mikoleit, welche gute Leistungen zeigten. Auch Gunnar Falk zeigte gute Leistungen dafür, dass er schon seit mehreren Wochen kein Spiel und Training mehr hatte.
Am kommenden Samstag (Ostersamstag) empfangen unsere Männer im heimischen Eichengrund die Reserve des 1. FC Lok Stendal.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Möhring, Näpfli, B. Lukowsky, Falk, Schmidt, Neumann, Vorlop, Grünwald, Schmidt(i), Mikoleit
20.03.2010, 15 Uhr TuS Wahrburg - SV Eintracht Walsleben 0:1
Die ersten drei Auswärtspunkte werden eingefahren
Nachdem am letzten Wochenende das Heimspiel gegen den SSV Havelwinkel Warnau auf Grund der Unbespielbarkeit des Platzes ausgefallen ist, mussten unsere Eintracht-Männer an diesem Samstag mal wieder auswärts ran. Die Reise ging nach Stendal, zum TuS Wahrburg. Auch wenn die Wahrburger vom Heimvorteil profitierten und in der Tabelle zwei Plätze weiter oben standen, so hatten sich Trainer und Spieler doch einen Sieg als Ziel gesetzt.
Ob es am Ende dann auch so sein sollte ???
Da unsere zweite Vertretung (SpG Osterburg II / Walsleben II) beim Auswärtsspiel in Schollene nicht antrat, dürfte Trainer Rebitzer zumindest schon einmal auf einige Akteure mehr zurückgreifen können als sonst, aber denkste...
Der Samstag fing ganz schlecht an! Nach Absagen von Leist, Parsing und Näpfli war auch von unserer "Zweiten" nicht viel Hilfe zu erwarten.
Wieder einmal musste Vorstandsmitglied Christian Hoffmann aushelfen und von unserer Reserve stieß nur Felix Henning hinzu, welcher vorerst auf der Auswechselbank Platz nehmen durfte und innerlich auf seinen ersten Einsatz bei den "Großen" hoffte. Dass in der Auswechselspieler-Spalte auf dem Spielformular nur ein oder sogar kein Spielername steht, das ist ja nun mittlerweile bei den Männern wie auch bei den Frauen zur Normalität geworden.
Also hieß das Motto wie immer: "Disziplin, Zusammenhalt, Kampf und Sieg".
In der ersten Halbzeit spielte unsere Eintracht gegen den Wind, welcher an diesem Tag zeitweise schon recht stark war und dadurch auch der Spielverlauf beeinträchtigt war. Unsere Offensive hatte wohl an diesem Tag die schwerste Aufgabe zu bewältigen, ein guter Spielaufbau war fast unmöglich. Die Wahrburger konnten ihr Spiel mit dem Wind aber auch nicht wirklich ausnutzen. Ihre langen Bälle nach vorn gingen meist durch Unterstützung vom Wind ins Grundlinienaus, unsere Abwehrreihe hatte somit leichtes Spiel. Trotz des Spieles gegen den Wind konnten sich unsere Kicker doch die ein oder andere Torchance erarbeiten. So hatte Robert Vorlop durch zwei gute Standards (Freistöße) die Möglichkeit das erste Tor in dieser Partie zu schießen oder auch Andi Schmidt(i), welcher im Strafraum gefoult wurde, es aber kein Strafstoß gab und einmal der Wahrburger Torhüter noch sensationell rettete. Die Wahrburger hatten in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit zwar mehr Spielanteile, konnten dieses aber auch nicht in Tore ummünzen. Und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitkabine. Nicht gerade unzufrieden gab Trainer Rebitzer seinen Schützlingen aber trotzdem noch ein paar taktische Anweisungen für die zweite Halbzeit. Wichtig war nun den Ball wie auch im Training flach zu halten und nicht die Fehler machen, die von der Wahrburgern in der ersten Halbzeit vorgeführt wurden.
Aber meistens kommt es anders als man denkt...
Auch unsere Männer konnten die Vorteile des Spiels mit dem Wind nicht ausnutzen, sie spielten genauso (schlecht) wie der Gastgeber in der ersten Hälfte, lange Bälle nach vorn gingen meist ins Grundlinienaus. Aber auch hier versuchte unsere Offensive und der Sturm alles um ein Tor zu erzielen, bei vielen Standards lag das erste Tor schon fast auf dem Schlappen von R. Vorlop, aber es sollte nicht sein. Der Wahrburger Torhüter riskierte einige Male Kopf und Kragen und ließ einfach keinen Ball durch. Am Ende wurden unsere Kicker aber doch belohnt und es war mal wieder eine Standardsituation. Ein Freistoß getreten von Abwehrchef Lars Möhring aus etwa 40 m scharf in Richtung gegnerisches Tor wurde durch den Wahrburger Lippmann mit dem Kopf ins eigene Tor gelenkt, für den Torhüter nichts zu machen.
Tor, Tor, Tor !!! 1:0 für Walsleben in der 72. Spielminute !!!
So und nun bloß aufpassen, dass nicht das passiert was vor zwei Wochen bei den Heide-Adlern passierte, die Führung noch aus der Hand geben. Und mit Bravour überstanden unsere Männer die letzten Minuten und sicherten sich so 3 Auswärtspunkte. Youngster Felix Henning kam leider nicht mehr zu seinem ersten Einsatz, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Kopf hoch Junge !
Trainer Rebitzer war wieder einmal mit seinen wenigen Schützlingen zufrieden, seine vorgegebenen Aufgaben wurden umgesetzt und alle haben sich als Mannschaft präsentiert. In letzter Zeit schien es oftmals schon so, dass die lange Winterpause einige Akteure verwildern ließ, aber heute keimte wieder Hoffnung auf. Selbst Youngster Florian Mikoleit löste seine Aufgabe auf der linken Stürmerposition gut. Am nächsten Samstag haben unsere Männer wieder ein Auswärtsspielzu bestreiten. Sie werden beim Schönberger SV erwartet. Auch wenn die Schönberger auf dem letzten Tabellenrang stehen, sind sie dennoch nicht zu unterschätzen, denn am heutigen Tag schlugen sie den Tabellenfünften Krüden mit 1:0. Also aufgepasst und bis dahin immer schön fleißig trainieren Leute !!!
So spielten unsere Eintracht-Männer: Iglodan - Möhring, E. Lukowsky, Hoffmann, B. Lukowsky, A. Schmidt, Vorlop, Grünwald, Neumann, A. Schmidt(i), Mikoleit
06.03.2010, 15 Uhr Heide Kl Schwechten - SV Eintracht Walsleben 2 : 2
Walsleben weiter Spitzenreiter im Unentschieden
Nach einer langen Winterpause war es am Samstag endlich wieder so weit. Auf einigen Plätzen im Kreis rollte der Fußball, so auch in Klein Schwechten, wo unsere Eintracht als Gastmannschaft antrat.
Trotz zweier Abgänge in der Winterpause (Wiehetek u. Lücke – beide Goldbeck II) war Trainer Rebitzer ganz optimistisch, denn es stießen zwei gestandene Neulinge zum Team dazu.
Marko Näpfli, zuletzt beim Osterburger FC aktiv, ist dem Trainer Rebitzer aus alten Erxlebener-Zeiten gut bekannt. Neben Näpfli meldete sich ein zweiter Andreas Schmidt bei der Eintracht an, er kam vom Bertkower SC und bekam auf Grund seiner guten Trainingsleistung auch gleich einen Platz in der Anfangself der ersten Männermannschaft.
Der Eintracht-Kader ist ja bekanntlich schon seit Beginn der Saison sehr klein und auf Grund dessen war es für den Trainer nicht schwer die Aufstellung zu machen. Jedoch hatte er für den Vorstopper-Posten keine Stammbesetzung und so musste unser Vorstandsmitglied und nicht mehr aktive Spieler Christian Hoffmann mal wieder seine alten Fußballschuhe hervorkramen.
Da die Heide-Adler ersatzgeschwächt (es fehlten u.a. beide Schmacks, Hafner, Richert) und die Walslebener fast mit Bestbesetzung antraten, versprach sich nicht nur der Trainer relativ viel vom Spiel.
Es kam jedoch ganz anders !!!
Das Spiel begann bei herrlichem Sonnenschein und endete letztendlich im Schnee. Und so wechselhaft das Wetter an diesem Tag war, so waren auch die Mienen der Eintracht-Fans.
Nach einer 1:0 und 2:1 Führung der Eintracht hieß es am Ende doch nur 2:2.
In der 17. Spielminute bekam unsere Eintracht einen Freistoß nach Foul an M. Näpfli zugesprochen. Der Torhüter konnte den von Robert Vorlop aus etwa 30 m Entfernung scharf geschossenen Freistoß nicht festhalten. Unser Schmidti setzte nach und konnte zum 1:0 einköpfen. Spielerisch passierte nicht viel mehr in der ersten Halbzeit außer das es anfing zu schneien.
In der Halbzeitpause mussten sich die wenigen mitgereisten Fans der Eintracht bei Kaffee und Glühwein aufwärmen, den Spielern dagegen wurde wahrscheinlich von der dicken Luft in der Kabine warm.
Die zweite Halbzeit war aber nicht viel besser als die Erste, mehr schlecht als recht.
In der 67. Spielminute kam der Gastgeber zum 1:1 Ausgleichstreffer, postwendend nur eine Minute später führten unsere Männer aber wieder mit 2:1. Nach einem schönen Pass von M. Näpfli auf R. Vorlop konnte dieser mit einem schönen unhaltbaren Schuss aus etwa 20 Meter einnetzen. Die Sonne ging wieder auf !
In der 83. Minute hätte Näpfli den Sack zumachen können bzw. machen müssen. Allein mit Ball in Richtung Tor unterwegs wählte er die falsche Variante zum Torerfolg. Den Torhüter „schicki micki“ auszuspielen ist ihm noch halbwegs gelungen, er legte sich den Ball dann aber zu weit vor und das ersehnte Tor ist ihm leider verwehrt geblieben. Die Sonne verzog sich schnell und die Heide-Adler wurden für ihre kämpferische Leistung 3 Minuten vor Spielende mit dem 2:2 Ausgleichstreffer belohnt.
Für Trainer Rebitzer war es ein schlechter Tag, selbst die Bayern konnten leider noch aus einem 0:1 Rückstand ein 1:1 machen. Das (schlechte) Wetter war wohl noch das Beste...
Von den Leistungen einiger Stammspieler war er enttäuscht, seiner Meinung nach spielten manche sogar „unter aller Kanone“. Wenn man die Leistungen der Spieler dem Ergebnis gegenüber stellt, kann unsere Eintracht mit dem Unentschieden noch zufrieden sein.
Die Schwechtener zeigten viel mehr Kampf, einige Walslebener hatten vermutlich am Spielende nicht einmal Schweißperlen auf der Stirn, geschweige denn, dass das Trikot nass war. Vielleicht wollten sie einfach nur das Waschgeld sparen?
Zufrieden konnte Rebitzer mit unseren spritzigen und kämpferisch starken Schmidti und R. Vorlop sein, beide krönten ihre Leistungen mit einem Tor. Herzlichen Glückwunsch! Aber auch unser Neuzugang, der zweite Andreas Schmidt, spielte für sein erstes Spiel bei der Eintracht stark auf, der Trainer war jedenfalls zufrieden.
Vom Neuzugang M. Näpfli hat er sich mehr versprochen. Aber was nicht ist kann ja noch werden, wollen wir es hoffen.
Am nächsten Wochenende muss unsere Eintracht gegen den SSV Warnau / Havelwinkel ran.
Hier müssen einige Spieler ihre Leistung noch wesentlich steigern.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan – Parsing, Möhring, Hoffmann, Lukowsky, E. – Grünwald, Lukowsky, B., Vorlop, Schmidt, A. – Schmidti, Näpfli
Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft 2010
Am 02.01.2010 fand für unsere 1. Männermannschaft in der Goldbecker Sporthalle die Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft 2010 statt. Bei der Gruppenauslosung, welche schon im Vorfeld vollzogen wurde, hatten unsere Eintracht-Männer das Losglück auf ihrer Seite und fanden sich in einer noch zumutbaren Gruppe wieder. Neben der Eintracht startete in der Gruppe B Rot-Weiß Arneburg I, Grün-Weiß Staffelde und der SV Heide Klein Schwechten. In der Gruppe A gingen der SV Grieben, VfB Elbe Uetz, TuS Wahrburg und die Reserve des 1. FC Lok Stendal an den Start.
Unsere Männer hatten ihr erstes Spiel gegen den SV Heide Klein Schwechten und gewannen dieses auch ganz souverän mit 2:0. A. Schmidt und E. Lukowsky waren die Torschützen. Für Trainer Rebitzer war das Tagesziel erreicht, die Heide-Adler waren besiegt... Im zweiten Spiel kam dann schon ein anderer Gegner, der Gruppenfavorit Rot-Weiß Arneburg. Aber auch hier schlugen sich unsere Männer ganz wacker, das Spiel endete 2:2, Torschützen waren R. Vorlop und J. Huth. Das dritte und letzte Spiel hieß dann Walsleben gegen Staffelde. Ein Unentschieden würde für das Weiterkommen in die Ausscheidungsrunde reichen, für Staffelde musste unbedingt ein Sieg her. Sehr optimistisch gingen unsere Kicker ins Spiel und lagen kurzer Hand schnell 2:0 zurück. Davon ließen sie sich aber nicht beeindrucken, spielten weiter frohen Mutes auf und wurden für ihre Disziplin und ihre kämpferische Leistung belohnt. R. Vorlop war es, der unsere Eintracht zu einem noch umjubelten 2:2 Unentschieden brachte. Walsleben wurde somit Gruppenzweiter hinter Rot-Weiß Arneburg. In der Ausscheidungsrunde musste dann Rot-Weiß Arneburg gegen den Gruppenzweiten der Staffel A, dem 1. FC Lok Stendal II eine 1:0 Niederlage hinnehmen. Auch für unsere Spieler reichte es nicht für ein Weiterkommen in die Endrunde am 16.01. in Stendal. Der VfB Elbe Uetz (Gruppenerster Staffel A) schlug unsere Eintracht mit 3:2, zweifacher Torschütze der Walslebener war wieder einmal R. Vorlop. Vielleicht war ja einfach auch mal der Aushilfs-Coach (Klein-Mütze Huth) auf der Walslebener Bank zu jung.
Auch wenn es für ein Weiterkommen nicht gereicht hat, kann Trainer Rebitzer doch zufrieden sein. Die Männer haben sich gut präsentiert und optimal gespielt, sportlich gesehen war es ein Erfolg, wenn man bedenkt wie die Turniere so in den Jahren zuvor verlaufen sind...Es gab für Walsleben bei diesem Turnier keine Verletzten, keine Zeitstrafen und die Männer hatten neben ihrer spielerisch und kämpferisch guten Leistung auch noch jede Menge Spaß an diesem Turnier. Trainer Rebitzer ist das Nichtweiterkommen ganz recht, denn er möchte sich nun mit seinen Schützlingen auf die Rückrunde vorbereiten und freut sich schon auf diese.
Für Walsleben spielten: M. Neumann - E. Lukowsky, L. Möhring, R. Vorlop, A. Schmidt, G. Falk, R. Grünwald, J. Huth
Ergebnisse zu allen Vorrunden und der Endrunde gibt's hier: KFV Altmark Ost
Ein "kurzer" Rückblick auf die Hinrunde
Unsere Eintracht begann die neue Fußballsaison 2009 / 2010 am 01. August im Eichengrund mit einer 0:1 Pokal-Niederlage gegen Preußen Schönhausen. Dies bedeutete somit ein schnelles Aus und aber auch eine "Hürde" weniger, wenn man bedenkt, wie klein der diesjährige Kader ist.
Am darauffolgenden Samstag ging es dann zum 1. Punktspiel, zur Reserve des 1. FC Lok Stendal. Mit einem 0:0 begannen unsere Eichtracht-Männer die Saison und das gegen einen Titelanwärter, das war schon echt beeindruckend und Trainer Rebitzer konnte mehr als zufrieden sein.
Es gab aber auch so nur wenige Spiele an denen er nicht zufrieden war,
wie z.B. die Spiele gegen Uetz und Krüden.
Freuen kann er sich über den mittlerweile gefestigten Mannschaftsgeist, bei wenigen Ausnahmen machte sich dies natürlich gleich am Ergebnis bemerkbar, in Krüden 0:5 u. in Uetz.
Einige Spieler sieht Trainer Rebitzer noch als Sorgenkinder, an der Disziplin hapert es oft und die Einstellung im Spiel lässt zu wünschen übrig. Oft hat die Einstellung der Eintracht einen Punkt gekostet. So sieht er auch ein großes Defizit bei der Zuverlässigkeit zu den Spielen, meist weiß er am Samstagvormittag noch nicht, wer mit Anwesenheit glänzt oder aus unerklärlichen Gründen fehlt.
Im Gegensatz dazu haben sich einige Spieler sehr gut entwickelt. So zum Beispiel die Lukowsky-Brüder, als ehemalige „Meckerköppe“ bezeichnet, spielen sie jetzt disziplinierten Fußball, „Ein Lichtstreif ist am Horizont zu sehen“. So hat Erik Lukowsky als leistungsstarker Manndecker in der gesamten Hinrunde nur 3 gelbe Karten erhalten von insgesamt 24 Karten aller Eintrachtakteure. Für Rebitzer sind 24 Gelbe und zwei Gelb-Rote Karten einfach zu viel, im folgenden Jahr muss daran noch gefeilt werden, denn ein Großteil von diesen waren einfach nur mal sinnlos. Zuviel des Guten sind auch die Gegentore, 23 geschluckte Tore stehen nur 25 geschossenen Toren gegenüber. Auch wenn die Defensivabteilung ihre Aufgaben gut umgesetzt haben, sind auf Grund individueller kapitaler Fehler, meist von erfahrenen Spielern, zu viele Gegentore gefallen. Trainer Rebitzer würde sich außerdem freuen, wenn die Spielge-schwindigkeit von den Mittelfeldspielern und Stürmern in Tore umgemünzt wird. Hier fängt es aber bei der Trainingseinstellung an, schon im Training sollte versucht werden aus der Geschwindigkeit heraus ein Tor zu schießen und nicht dem Keeper einfach mal den Ball aus 7 Meter Entfernung um die Ohren zu hauen. Einige Spieler müssen im nächsten Jahr an ihrer Trainingsbeteiligung arbeiten. Oftmals stehen selbst freitags mehr Frauen auf dem Trainingsplatz als Männer, natürlich positiv für die Frauen! (Da nehmt euch mal ein Beispiel dran!) Positiv ist hier u. a. Marcel Neumann zu erwähnen, er ist Trainingsfleißig und auch Bereitwillig in der ersten und zweiten Mannschaft zu spielen und das nicht nur als Torhüter. In der Reserve agierte er stets als Stammtorhüter und zusätzlich half er bei der ersten Mannschaft aus, was eigentlich schon nicht mehr als Aushilfe bezeichnet werden kann. Bei 11 von 15 möglichen Spielen agierte er als Feldspieler und bei einem als Torhüter, das ist schon beachtlich! Positiv auch die Entwicklung der Spieler Schmidt und Vorlop. Andreas Schmidt, der erfahrene Stammspieler, der Sturmtank der Eintracht, beisst sich auf dem Platz immer durch, egal ob ein oder vier Manndecker bei ihm sind, er lässt den Kopf nicht hängen, er reißt seine Mitspieler regelrecht mit und vor allem kann er sich jetzt schon einmal mehr auf die Zunge beißen, wo er sich vor einem Jahr noch Gelbe bzw. Gelb-Rote Karten eingehandelt hätte. Schmidti beweist seine Diszipliniertheit mit nur vier Gelben Karten und seine Torhungrigkeit mit 8 Toren, außerdem bestritt er alle 14 Punktspiele, fehlte nur bei der Pokal-Niederlage. Robert Vorlop agierte als Einziger bei allen 15 möglichen Spielen mit und dass ohne Auswechslungen, er schoss 7 Tore und ist somit zweiter in der Torschützenliste der Eintracht nach Schmidti. Er hat sich von den Jünglingen am besten weiter entwickelt, als Mittelfeldakteur ist er eine feste Größe, manchmal noch zu zurückhaltend im Spiel, was sich an nur einer Gelben Karte bemerkbar macht und auch gegenüber seinen Mitspielern. Die Jugend um Grünwald, Mikoleit und Lücke hat sich ebenfalls gut weiterentwickelt, dennoch weisen sie Defizite auf, jeder seine eigenen. So ist Robert G. zu ruhig, Florian fehlt es am Trainingsfleiß und Tobias fehlt es an der Zuverlässigkeit.
Im Großen und Ganzen kann Trainer Rebitzer aber mit seiner Mannschaft und dessen Leistung zufrieden sein, klar hätten noch die einen oder anderen Punkte mehr geholt werden können. Fakt ist, dass wenn sich Sirko Lausch und Sven Kleemeier nicht zu Beginn der Saison abgemeldet hätten und Jens Kleemeier nicht seit Ende August „spurlos verschwunden“ wäre, dann stände die Eintracht ein paar Plätze weiter oben in der Tabelle.
Aber wie sagt man so schön: „Hätt’ der Hund nicht gesch…, hätt’ er den Hasen gefangen“ und man soll sich mit dem zufrieden geben, was man hat und das ist schon gut. Vielleicht findet ja noch der ein oder andere Spieler den Weg zur Eintracht und über ein paar mehr Zuschauer würden sich die Eintracht-Kicker auch freuen.
In diesem Sinne wünsche ich allen Eintracht-Kickern einen wunderschönen feucht fröhlichen Rutsch ins neue Jahr und viel Glück und Können für die Rückrunde! Prosit!!!
21.11.2009, 14 Uhr Empor Kamern - SV Eintracht Walsleben Walsleben verliert mit 1:2, Möhring, Grünwald und Lücke fehlen
Am 13. Spieltag mussten unsere Eintracht Männer ohne die 3 Stammspieler zum Empor Kamern reisen. Lars Möhring musste seine Gelb-Rote-Karte vom letzten Punktspiel in Groß Garz absitzen, Robert Grünwald lag mit Grippe zu Hause im warmen Bett und Tobias Lücke hatte wohl das schlechteste Los gezogen, er musste arbeiten.
Vor dem Spiel stellte Trainer Rebitzer seine ersatzgeschwächten Schützlinge sehr defensiv ein, liebäugelte dabei aber trotzdem mit dem Klau eines Punktes auf Gegnersplatz. Den sonst von Möhring besetzten und ausserordentlich wichtigen Liberoposten bekam zum ersten Mal Robert Vorlop zugesprochen. Seine Aufgabe setzte er trotz Rückennummer "10" gut um, er ist auf alle Fälle eine Alternative für "Oldi" Möhring, auch wenn R. Vorlop dann im offensiven Mittelfeld fehlen würde. Neben Vorlop spielten Erik Lukowsky und Thomas Parsing als Außenverteidiger und Gunnar Falk agierte vor ihm als Vorstopper. Die von Rebitzer vorgegebene Defensivtaktik wurde von allen gut umgesetzt. Viel Unterstützung bekamen sie vom ebenfalls defensiv eingestellten Mittelfeld, welches von Michael Krüger (2.Mannschaft), Björn Lukowsky und Ersatzkeeper Marcel Neumann besetzt war. Auch wenn es ein nicht eingespieltes Team war, machten auch sie ihre Sache gut. Der Gegner wurde frühzeitig angegiffen, so dass die Gefahr meist schon vor der Strafraumgrenze gebannt war. Den Gegner ließ man in seiner eigenen Hälfte spielen, bei Übertreten der Mittellinie wurde sofort angegriffen und das Spiel des Gegners kaputt gemacht. Dadurch kamen sie auch kaum zu Torchancen. Auf Grund der Defensivtaktik und der fehlenden guten Offensivakteuren im Mittelfeld und Sturm (Vorlop, Lücke, Grünwald) kam Walsleben zu noch weniger Torchancen. Andreas Schmidt im Sturm war oftmals auf sich allein gestellt, allein kann er einfach keine Bäume ausreißen. In der 40. Spielminute gab der Schiedsrichter dann berechtigt gegen unsere Eintracht einen Freistoß an der Walslebener Strafraumgrenze. Diese Torchance ließ sich der Schütze von Kamern nicht nehmen und verwandelte den Freistoß direkt. So stand es 1:0 für Kamern. Unsere Männer ließen sich davon aber nicht beeindrucken und spielten mit erhobenen Hauptes weiter. Nur 4 Spielminuten später gelang Schmidt dann auch der Ausgleich. Nach einem Angriff von Kamern und einem Missverständnis in der Walslebener Abwehr behielt Torhüter Iglodan einen klaren Kopf, konnte den Ball erobern und ihn lang nach vorn zu Schmidt schießen. Schmidt, zu diesem Zeitpunkt allein gelassen, brauchte sich den Ball nur noch einmal vorlegen und dann ins lange Eck einschieben. Und schon war das Runde im Eckigen, mit dem 1:1 ging es dann in die Halbzeitpause.
Die zweite Spielhälfte gestaltete sich ähnlich wie die 1.Halbzeit, unsere Eintracht war defensiv eingestellt und die Kicker aus Kamern versuchten mit einigen geglückten Angriffen den Siegtreffer zu erzielen. Ab Mitte der 2. Halbzeit ließen dann bei einigen Walslebener Spielern die Kräfte nach und der Trainingsrückstand machte sich bei dem ein oder anderen bemerkbar. Im Gegensatz zu Kamern konnte unser Coach nicht wechseln, trotz mehrfachen Blickes zur Wechselbank füllte sich diese nicht, sie blieb wie schon oft an diesem Spieltag unbesetzt. Und so musten alle bis zum Schlusspfiff durchspielen. In der 72. Spielminute gelang Kamern dann ein Sonntagsschuss, ein scharf, direkt und platziert geschossener Ball fand sich im Dreiangel im Walslebener Kasten wieder. Somit stand es 2:1 für Kamern, zu Recht, denn Kamern hatte über 90 Minuten wesentlich mehr Spielanteile als unsere Eintracht. Walsleben versuchte trotz des Kräfteverschleiß nochmal in Richtung gegnerisches Tor zu drücken, konnte sich aber keine wirklich richtigen Torchancen mehr erarbeiten. So blieb es am Ende beim 2:1 für Kamern. Trainer Rebitzer war dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, wenn man nur bedenkt wer alles gefehlt hat. Selbst der Trainer von Kamern war von der Leistung unserer Eintracht, vorallem das disziplinierte Auftreten, beeindruckt. Diesbezüglich war es ein wesentlich besseres Spiel als das Spiel in der letzten Saison, das war mehr Chaos als alles andere. Wünschen wir uns dass das so weiter geht und zusätzlich noch Punkte eingefahren werden. Am kommenden Samstag wird wieder im heimischen Eichengrund gespielt, Gegner wird die Reserve von Post Stendal sein. Post steht derzeit auf dem 12. Tabellenplatz, Walsleben ist auf Grund der Niederlage vom 5. auf den 6. Rang gerutscht.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Vorlop, E.Lukowsky, Parsing, Falk - M. Krüger, B.Lukowsky, Neumann - Leist - Wiehetek, Schmidt
07.11.2009, 14 Uhr SV Groß Garz - SV Eintracht Walsleben Schnelle Gegentore - Schnelle Aufholjagd - Nach 28 Minuten bereits 2:2 Gelb-Rote Karte für Abwehrchef Möhring
Auf Grund der vielen Regengüsse in den letzten Tagen wurde aus einem Heimspiel für den SV Eintracht Walsleben ein Auswärtsspiel gemacht. Der Sportplatz im heimischen Eichengrund war mal wieder nicht bespielbar und so wurde die Partie gedreht. In der Rückrunde wird dann im Eichengrund gespielt.
Pünktlich um 14 Uhr lag der Spielball auf dem Mittelpunkt und der Schiedsrichter pfiff die Partie an. Nur eine Minute später lag der Ball schon wieder auf dem Mittelpunkt zum Anstoß. Was war passiert?
Die Eintracht-Männer hatten nach dem esrten Spielanstoß die erste Torchance, doch der junge noch etwas unerfahrene Robert Grünwald vertendelte den Ball, es waren etwa 20 Sekunden gespielt. Daraufhin kamen die Groß Garzer mit einem Konter vor das Walslebener Gehäuse und konnten den Ball auch gleich darin unterbringen. Somit stand es bereits in der ersten Spielminute 1:0 für Groß Garz. Unsere Abwehr sah bei diesem Gegenangriff und dem anschließenden Tor nicht gerade rosig aus. In den folgenden 10 Minuten waren die Spielanteile beider Mannschaften etwa ausgeglichen, sehenswerte Aktionen gab es jedoch nicht. In der 11. Spielminute kam der Gastgeber zu seiner zweiten Torchance und promt landete der Ball wieder in den Walslebener Maschen. Auch hier sah unsere Abwehrreihe um Lars Möhring ganz schlecht aus. Auch wenn der noch zu seiner Form findende Groß Garzer Torjäger D. Glombitza durch Manndeckung aus dem Spiel genommen werden sollte, so konnte er doch dieses 2:0 aus dem Mittelfeld heraus einrühren. Der Walslebener Manndecker, in diesem Fall Marcel Wiehetek, war mit seiner Aufgabe überfordert. Nach dem schnellen 2:0 gegen unsere Eintracht musste sich Trainer Rebitzer etwas einfallen lassen. Und so wie wir ihn kennen hatte er auch schnell eine Lösung parat. Die Abwehrreihe wurde durchgetauscht und die Manndeckung bekam Björn Lukowsky zugesprochen, dieser machte seine Aufgabe auch sehr gut. Diese Umstellung fruchtete natürlich sofort. Die Groß Garzer waren nicht mehr so gefährlich und kamen in der ersten Hälfte kaum noch zu Torchancen. Unsere Eintracht hatte wesentlich mehr Spielanteil als der Gastgeber. Bereits in der 21. Spielminute wurden unsere Kicker belohnt und es stand nur noch 2:1 für Groß Garz. Nach einem langen Ball von Torhüter Iglodan war Eintrachtakteur Andreas Schmidt der Nutznießer einer schlechten Groß Garzer-Abwehrreihe. Nur 7 Spielminuten später war es wieder Schmidt, der Unstimmigkeiten in der Abwehrreihe ausnutze und auf der rechten Außenbahn durchgehen konnte. Mit einem Flachpass in die Mitte zu Robert Grünwald, der nur noch den Fuß hinhalten und den Ball einschieben brauchte, war Schmidt nun auch am zweiten Eintrachttor beteiligt. 2:2 in der 28. Spielminute und das Spiel war wieder für alle offen... Bis zur Halbzeitpause hatten unsere Eintrachtkicker noch einige Torchancen, welche aber leider ungenutzt blieben, dem 3:2 waren sie sehr nahe.
Nach der Halbzeitpause plätscherte das Spiel so vor sich hin. Unsere Männer hatten zwar noch die ein oder andere Tormöglichkeit, konnten diese aber wie Ende der ersten Hälfte nicht nutzen. Auf Grund der guten Umstellung von Trainer Rebitzer nach dem schnellen 0:2 kamen die Groß Garzer nur sehr schlecht ins Spiel. Erst nach der berechtigten Gelb-Roten Karte für den Walslebener Abwehrchef Lars Möhring (wiederholtes Foulspiel) drückte der Gastgeber wieder in Richtung Eintracht-Kasten. Sie waren von da an auch wieder kreuzgefährlich und standen dem Sieg ziemlich nahe. In der 89. Spielminute hatte Torjäger Glombitza eine mehr als 100%ige Torchance. Aus nur 10 Meter Entfernung von Eintracht-Torhüter Iglodan schoss er ihm direkt in den Bauch, so dass er den Ball gut halten konnte. Glück für unsere Eintracht, dass er seine schlechte Form nicht in diesem Spiel beendete. Und so blieb es dann am Ende bei einem für Trainer Rebitzer zufriedenen 2:2 Unentschieden, auch wenn "3 Punkte" seine Zielstellung war.
Am kommenden Samstag haben unsere Eintracht-Männer spielfrei, da sie aus dem Pokal bereits raus sind. In 2 Wochen müssen sie gegen Empor Kamern ran. Es wird ein schweres Spiel, es ist auswärts und Kamern steht in der Tabelle punktgleich mit dem besseren Torverhältnis einen Platz über der Eintracht. Für die nächsten Spiele wünscht sich Rebitzer noch etwas mehr Selbstbewusstsein der jüngeren Spieler.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Möhring, Leist, falk, E. Lukowsky - B. Lukowsky, Lücke, Wiehetek, Vorlop - Schmidt, Grünwald
31.10.2009, 12 Uhr TuS SW Bismark II - SV Eintracht Walsleben 1 : 1 Walslebener Eintracht bleibt auf 5. Tabellenplatz
Mit einem 1:1 Unentschieden trennten sich unsere Eintracht-Männer von der Bismarker Reserve. Die Eintracht begann sehr spielstark und wurde dafür auch gleich belohnt. Nach einem schönen Pass von Abwehrspieler Torsten Leist schoss Stürmer Andreas Schmidt per Direktabnahme ins Bismarker Gehäuse, 1:0 für unsere Eintracht in der 11. Spielminute. Anschließend gab es eher weniger sehenswerte Aktionen, das Spielgeschehen fand zwischen beiden Strafräumen statt, ohne jegliche Torchancen auf beiden Seiten. Die Abwehrreihe um Libero Möhring stand wie fast immer gut. Mit dem 1:0 ging es dann in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte kamen die Bismarker besser ins Spiel, aber auch hier konnten sie sich keine Torchancen erarbeiten. Die Begegnung spielte sich wie schon in der ersten Halbzeit zwischen den beiden 16er ab. Anders als im ersten Abschnitt war die Partie ruppiger und kampfbetonter, wobei Trainer Rebitzer mit seinen Kickern bezüglich der Diszipliniertheit mehr als zu frieden sein konnte. Die Eintracht versuchte das 1:0 zu halten, doch wie aus heiterem Himmel kassierten sie noch in der 81. Spielminute das unglückliche 1:1. Bismarks D. Rose hatte Glück und legte von der Strafraumgrenze einen Sonntagsschuss hin, welcher leider den Ball in den Eintracht-Kasten beförderte. Bei diesem Unentschieden blieb es dann auch. Auch wenn es nur einen Punkt gab, so konnten unsere Männer doch mit erhobenen Hauptes vom Platz gehen, der 5. Tabellenplatz wurde gehalten. Am nächsten Samstag empfängt unsere Eintracht den SV Groß Garz, welche derzeit auf dem 9. Tabellenplatz stehen.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Möhring, Parsing, Leist, E. Lukowsky - B.Lukowsky, Falk - Wiehetek, Vorlop - Schmidt, Grünwald (72. Tessmer)
17.10.09, 15 Uhr VfB Elbe Uetz - SV Eintracht Walsleben 5 : 0 Walslebener Eintracht mit erster Niederlage
Am 9. Punktspieltag in der Kreisliga mussten unsere Eintracht-Männer ihre erste Niederlage in Kauf nehmen. 5:0 hieß es am Ende für den VfB Elbe Uetz, ein etwas zu hoch ausgefallener, aber völlig verdienter Sieg. Die erste 100%ige Torchance lag jedoch auf Seiten unserer Eintracht. Andreas Schmidt konnte sie jedoch nicht nutzen. Vielleicht wäre das Spiel anders verlaufen, hätte unsere Eintracht geführt. Da gibt es ja ein schönes Sprichwort mit dem Hund und dem Hasen... Aber nun mal zum Spiel. Bis zur 20. Spielminute stand unsere Abwehr gut und sicher vor Torhüter Iglodan. Die Uetzer stürmten immer wieder bis in unseren Strafraum, strahlten aber nicht die ganz große Torgefahr aus. In der 20. Minute fiel dann wie aus heiterem Himmel das 1:0 gegen unsere Eintracht. Sie spielten in Folge dessen wie ausgewechselt / verwandelt, "neben den Botten stehend", weiter und kassierten nur 6 Minuten später das 2:0. Zwar konnten sich unsere Kicker noch 2 bis 3 Torchancen erarbeiten und gut getretene Freistöße vorweisen, jedoch alles ohne Torerfolg. Die Uetzer spielten auf ihrem kurzgeschnittenen Rasen so richtig gut auf. Sie gingen aggressiver in die Zweikämpfe, waren im Gegensatz zu unseren Eintracht-Kickern immer frisch und frei im Kopf und konnten dem entsprechend schneller umschalten, bei Freistößen waren sie kreuzgefährlich. Zum Pausenpfiff fiel dann noch das 3:0 gegen unsere Eintracht und so ging es dann in die Kabine mit recht lauter Ansprache. Auch in der zweiten Halbzeit kam nicht viel mehr von unserer Eintracht, ihr Spiel plätscherte so dahin. Die Uetzer knüpften an ihr schnelles Spiel der ersten Halbzeit an und versuchten die Eintracht-Abwehr über außen zu knacken. Individuelle Fehler in der Abwehr brachten den Uetzern viele Torchancen ein, welche sie zu Gunsten unserer Eintracht meist kläglich vergaben, oftmals auch allein vor Iglodan. Zweimal musste unser Torhüter dann aber doch noch hinter sich greifen, in der 55. und 78. Spielminute. Unsere Stürmer dagegen konnten kaum Gefahr ausstrahlen, welches aber auch aus einer meist doppelten Deckung durch die Uetzer Abwehr resultierte. Am Ende steht eine verdiente 5:0 Niederlage unserer Eintracht-Kicker, wo sich doch Trainer Rebitzer mindestens ein Unentschieden gewünscht hätte. Mit diesem Ergebnis kann er nicht zufrieden sein, seine taktische Marschroute wurde keinesfalls eingehalten, es standen nur etwa 5 Spieler in Normalform auf dem Platz, was für einen Sieg nie und nimmer reicht. Die Konstante, vorallem bei den jungen Spielern, fehlt ihm.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Möhring, Tessmer, B. Lukowsky, E. Lukowsky - Lücke (78. Mikoleit), Vorlop, Wiehetek, Neumann - Grünwald, Schmidt
03.10.09, 15 Uhr SV Eintracht Walsleben - Eintracht Wittenmoor 5 : 3 Knoten bei Schmidt endlich geplatzt !?
Am Freitagabend nach dem Training um 20 Uhr im Sportlerheim in Walsleben ließ Trainer Rebitzer seinen Schützlingen bezüglich des Spiels gegen Eintracht Wittenmoor wissen - "Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung für mich!". Und seine Schützlinge enttäuschten ihn keinesfalls, neben einer Superleistung holten sie am Ende noch 3 Punkte, wo er sich doch zwischenzeitlich schon mit einem Unentschieden zufrieden gab.
Walsleben spielte von Beginn an mit hoher Geschwindigkeit sehr offensiv und meist über die Außenpositionen. Wittenmoor dagegen tat nicht viel fürs Spiel, sie ließen unsere Eintracht-Kicker das Spiel allein gestalten. Viele Torchancen wurden erspielt, welche aber wie schon so oft ungenutzt blieben. Auf Grund der hohen Spielgeschwindigkeit war der Torabschluss zu ungenau. Meist rettete die Latte, der Pfosten oder auch der stark haltende Torwart der Gegner. Nach etwa 25 Minuten Spielzeit hätte Walsleben dann mit Hilfe vom Gegner das 1:0 erzielen können. Unsere Eintracht-Kicker bekamen einen Strafstoß zugesprochen. Diesen konnte jedoch Vorlop nicht verwandeln, schlecht geschossen und gut gehalten, mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. 2 Minuten später kam Wittenmoor zur ersten Torchance. Sie machten es besser und trafen aus 20 m unhaltbar ins Eck - 0:1 (27.). Walsleben spielte natürlich weiter offensiv und wurde kurze Zeit später dafür belohnt. Nach einem Flügellauf von Schmidt auf der rechten Seite, schob dieser von der Grundlinie zu Grünwald, welcher nur noch zum 1:1 einschieben brauchte (29.). In der 38. Spielminute kam Eintracht Wittenmoor ein zweites Mal gefährlich vor den Walslebener Kasten. Und prompt war das Runde wieder im Eckigen, unhaltbar. Für unsere Eintracht war das Eckige wie vernagelt, Torchance über Torchance, der Ball wollte einfach nicht rein. Und so ging es dann mit einem 1:2 Rückstand in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit spielten unsere Walslebener weiter offensiv und machten das Spiel. In der 67. Minute war es wieder Grünwald, welcher zum 2:2 abstaubte. Ein Unentschieden sollte den Walslebener aber nicht reichen, sie wollten mehr. In der 76. Minute kam dann Schmidt endlich zu seinem Tor. So viele Torchancen, wie er in diesem Spiel und auch in den letzten Spielen vergeigte, hat er dieses Tor mehr als verdient - 3:2 Führung. Nur 4 Spielminuten später war es wie verhext, die Wittenmoorer kamen zu ihrem wohl dritten Angriff. Nach einem Foul durch unsere Defensive und dem geschossenen Freistoß stand es auf einmal wieder 3:3 Unentscheiden (80.). Der erhoffte Sieg sollte doch wohl nicht ausbleiben...? Nein !!! Da waren doch noch Schmidt, der endlich wieder das Tor traf und seine 10 Freunde auf dem Platz, welche 3 Punkte einfahren und vorallem nicht den Trainer enttäuschen wollten. Schmidt schlug noch zur Freude seiner Mitspieler, des Trainers und der Zuschauer zweimal zu (84., 87.). 5 : 3 hieß es dann am Ende. Auch wenn Walsleben die klar bessere Mannschaft war und auch viele viele Torchancen mehr hatte, so hatte kaum noch einer an den Sieg geglaubt.
Für Trainer Rebitzer war es ein sehr angenehm faires Spiel auf beiden Seiten. Walsleben war eindeutig die spielerisch bessere Mannschaft, vorallem in der Offensive. Sturmführer Schmidt zeigte eine sehr gute kämpferische Leistung und zog regelrecht seine jungen Mitspieler mit. Aber nicht nur Schmidt, die gesamte Mannschaft zeigte Kampfgeist, spielerisches Können und Siegeswillen. Erfreulich ist, dass alle 5 Tore von unseren Stürmern erzielt wurden. Hoffen wir, dass es auch so in den nächsten Spielen sein wird. Am nächsten Samstag haben unsere Eintracht-Männer spielfrei. Am 17.10. reisen sie zum VfB Elbe Uetz. Das wird eine schwere Aufgabe, haben sich die Uetzer doch mit einigen Jugendspielern aus Tangermünde verstärkt.
So spielte unsere Eintracht: Neumann - Parsing, Möhring, Leist, E. Lukowski - Lücke, B. Lukowski, Wiehetek - Vorlop - Schmidt (88. Mikoleit), Grünwald
26.09.09, 15 Uhr SV Eintracht Walsleben - Schönberger SV 1 : 0 Walsleben weiter ungeschlagen klettert auf 5. Tabellenplatz
Einen knappen aber verdienten 1:0 Sieg fuhren unsere Eintracht-Männer am Wochenende im heimischen Eichengrund gegen den Schönberger SV ein. In der ersten Halbzeit waren Torchancen auf beiden Seiten Mangelware, wobei Walsleben noch den größeren Anteil hatte. Nach ca. 10 Minuten Spielzeit hatte unsere Eintracht mit einem guten Torschuss von Vorlop flach ins lange Eck die erste Chance, welche aber vom gegnerischen Torhüter grandios verhindert wurde. 5 Minuten später hatte Schönberg eine von wenigen Chancen, hier bekamen sie aber Unterstützung von unserem Torhüter Iglodan, welcher den gegnerischen Stürmer ausspielen wollte und dabei den Ball verlor. Der Stürmer machte es aber auch nicht beser und verstolperte ihn. Die Herzen der Eintracht-Spieler und Fans schlugen weiter. In der 20. Minute kam es bei einem Abwehrversuch zum Zusammenprall von Eintracht-Spielern Leist und Lukowski,B.. Hierbei zog sich Torsten Leist eine Platzwunde am Kopf zu und musste ausgewechselt werden. Eingewechselt wurde das Geburtstagskind Florian Mikoleit, welcher 17 Jahre alt wurde und sein Debüt in der Männermannschaft gab. Die Eintracht ließ sich aber vom frühen Wechsel und der daraus resultierenden Umstellung nicht beeinflussen und spielte weiter nach vorn. Nach einem schlecht getretenen Freistoß von Schmidt versuchte er es in der 25. Minute noch einmal. Sein scharfer Freistoß in den 16-Meterraum nimmt Lücke direkt, den anschließenden Abpraller staubt B. Lukowski ab. Nach einem schönen Volleyschuss stehts 1:0. Schmidt hatte im Laufe der ersten Halbzeit noch mehrere Chancen den Spielstand zu erhöhen, ließ sie aber ungenutzt. So lief er einmal allein mit dem Ball in Richtung Torhüter, legte sich den Ball für den Torschuss aber zu weit vor. Schönberg hatte dann so gut wie gar keine Torchancen mehr, sie kamen lediglich bis zum 16er vor. Mit dem 1:0 ging es dann in die Halbzeitpause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte Schönberg in Richtung Eintracht-Kasten zu drücken. Die Abwehr, unterstützt vom Mittelfeld stand aber wie auch schon in den letzten Spielen gut und somit kam der Gegner nur zu wenigen Torchancen. Das Defensivverhalten der Eintracht war aber völlig entgegen der Order von Trainer Rebitzer. Dieser wollte Offensivverhalten nach vorn und ein zweites Tor. In den letzten 20 Minuten der 2. Halbzeit setzten sie dies auch um und kamen durch Standards und Konter zu mehreren Möglichkeiten. So hatte Neuling Mikoleit zwei fast 100prozentige, z.B. konnte er einen schönen Pass von R. Grünwald, welcher bei diesem Spiel eine sehr gute Leistung zeigte, nicht verwerten. Allein vor dem Torhüter schießt er den Ball weit über das Tor hoch in die Wolken. So blieb es am Ende bei einem 1:0 Sieg für unsere Eintracht. Das knappe Ergebnis hatte Trainer Rebitzer schon vorher gesehen, denn ihm war klar, dass Schönberg versuchen wird die hohe Niederlage (1:9) gegen Krüden am letzten Wochenende weg zumachen. Unsere Eintracht zeigte mal wieder zur Zufriedenheit vom Trainer Diszipliniertheit und Fairniss. Selbst der Schiedsrichter zeigte mit wenigen Ausnahmen eine gute Leistung.
Weniger erfreulich war, dass nur wenige Zuschauer den Weg zum Eichengrund gefunden haben. Am nächsten Samstag müssen die Eintracht-Männer zu Hause gegen Eintracht Wittenmoor (14. Platz) ran. Iglodan und Parsing werden auf alle Fälle fehlen. Fest steht dass Marcel Neumann zwischen den Pfosten stehen wird. Wünschen wir den Männern einen Sieg und mehr Zuschauer !!!
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Möhring, Parsing, E. Lukowski, Leist (20. Mikoleit) - Tessmer, Vorlop, B. Lukowski, Lücke - Schmidt, Grünwald
19.09.09, 15 Uhr SV Eintracht Walsleben - TuS Wahrburg 3: 2 Rasante Aufholjagd der Eintracht - aus 0:2 noch ein 3:2 erspielt
Die erste Halbzeit war auf beiden Seiten von langen Bällen geprägt. Beide Mannschaften versuchten über die Außenstürmer in der gegnerischen Hälfte Gefahr auszustrahlen. Es konnten nur wenige Torchancen erarbeitet werden, welche auch alle ungenutzt blieben. Die Abwehrreihen auf beiden Seiten standen gut und hatten so die gegnerischen Stürmer im Griff. Ganz plötzlich und unerwartet kam für unsere Eintracht-Männer das 0:1. Ein Wahrburger Freistoß aus etwa 20 Meter ging an die Latte und prallte von dort steil nach oben ab und kam auch so "Kerzen gerade" und fast in Zeitlupe im 5 Meterraum wieder herunter. Statt unser Torhüter versucht ihn wegzufäusten oder ein Mitspieler ihn wegzuköpfen, kam ein Wahrburger-Spieler ungehindert an den Ball und köpfte ihn locker flockig über unseren Torhüter ins Tor, welcher ihn wohl über die Latte gehen sehen hat... Nach diesem 0:1 herrschte bei unserer Eintracht ein wenig das Chaos. Dies zeigte sich auch darin, dass die Wahrburger nur kurze Zeit später das 0:2 erzielten. Nach einem Eckball unserer Eintracht führte der Wahrburger Torhüter den Abstoß schnell und lang aus, direkt in unsere eigene Hälfte. Unsere Abwehrreihe, vom Eckball noch taktisch unklug stehend, wurde so leicht vom gegnerischen Stürmer ausgespielt. Dann wurde der Eintracht-Torhüter noch per Lupfer überwunden und schon stand es 0:2. Die Rettung war hier die anstehende Halbzeitpause. Nach einer kleineren Standpauke und den Ansporn, dass auch ein 0:2 Rückstand aufzuholen ist (die Frauen haben es gg Schochwitz bewiesen, nach 0:2 noch 4:2 gewonnen, 2008), ging es in die 2. Halbzeit. Unsere Eintracht war von Anfang an bemüht den Rückstand zu verkürzen, was auch frühzeitig gelang. Nach einem Pfostenschuss von Lücke staubte Vorlop ab, er schoss flach, scharf und direkt ins Tor - nur noch 1:2. Die Wahrburger dagegen kamen immer mehr aus dem Spiel, sie hatten mit sich, ihren Mitspielern und dem Schiedsrichtergespann zu tun. Es gab eine gelbe Karte nach der Anderen. Die Eintracht konzentrierte sich aufs eigene Spiel und versuchte durch Kurzpassspiel und auch Konter in den gegnerischen Strafraum zu gelangen und den Ausgleichstreffer zu erzielen. Ein Standard führte erfreulicher Weise zum Ausgleich. Ein ausgeführter Eckball von Schmidt, geschossen in den 5 Meterraum, kann B. Lukowski ungestört zum 2:2 per Kopf verwandeln. Jubel, Trubel, Heiterkeit...Aber das soll es noch nicht gewesen sein. Wenn man schon mal in Gang ist, dann sollte man auch nachlegen. Die Walslebener drückten immer und immer wieder in Richtung Wahrburger Tor. Angespornt vom Trainer und den Zuschauern, sollte dies auch beloht werden. Die Gegner dagegen hatten immer mehr mit dem Schiri zu tun... Ein ausgeführter Freistoß von Robert Vorlop ging scharf und unhaltbar ins obere linke Eck - 3:2 Führung !!! Trainer Rebitzer: "Weltklasse-Freistoß" (das hat er ja schon Freitagabend gesagt ;-)) Mit der Führung im Rücken spielte die Eintracht weiter so und hatte auch noch die ein oder andere Chance (Schmidt, Wiehetek) die Führung auszubauen, konnte diese aber nicht mehr nutzen. Und so blieb es dann am Ende bei einem glücklichen 3:2 Sieg unserer Eintracht, welcher auf Grund der 2. Halbzeit so in Ordnung ging. Gratulation !!! Trainer Rebitzer kann zufrieden sein, wo doch endlich mal seine Marschroute umgesetzt wurde - der Kapitän führte mustergültig seine Mannschaft zum Sieg. Ein großes Lob auch an Marcel Neumann, welcher ein gutes Spiel im linken Mittelfeld machte und zuvor schon 90 Minuten bei unserer 2. Männermannschaft im Tor stand. Weniger erfreulich ist die Gelb-Rote Karte von Marcel Wiehetek, welcher für den kommenden Samstag gesperrt ist. Die Hansi Abrams - Elf ging mal wieder leer aus, wie fast immer wenn es heißt Walsleben - Wahrburg oder Wahrburg - Walsleben. Wollen wir hoffen, dass es auch in der Rückrunde so bleibt. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Am kommenden Samstag spielt unsere Eintracht wieder daheim im Eichengrund gegen den Schönberger SV (Spiel wurde gedreht).
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Parsing, Möhring, Leist, E. Lukowski - Lücke, Vorlop, B. Lukowsk, Neuman - Grünwald (46. Wiehetek), Schmidt
12.09.09, 15 Uhr SSV Havelwinkel / Warnau - SV Eintracht Walsleben 1 : 1
Das vierte Unentschieden im 5. Spiel fuhren unsere Eintracht-Männer am Samstag gegen den SSV Havelwinkel / Warnau ein. Beide Mannschaften waren bis zu diesem Spiel noch ohne Niederlage und wollten dies auch so bei behalten. Unsere Eintracht wurde wieder einmal defensiv von Trainer Rebitzer eingestellt und setzte dies auch mit Bravour um. Die gesamte Mannschaft ohne Ausnahme zeigte eine gute kämpferische Leistung. Der SSV hatte zwar wesentlich mehr Spielanteile und auch viele 100 %ige Torchancen, jedoch vergaben sie kläglich oder es war noch unser Torhüter Iglodan zur Stelle, welcher mal wieder sehr gut drauf war. Die Abwehrreihe um Möhring hatte viel zu tun war aber kämpferisch immer auf Höhe. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit bis zum ersten Tor des SSV Havelwinkel / Warnau. Und so kam der SSV in der 37. Spielminute durch einen Fehler in unsere Abwehr zum 1:0. Unsere Männer ließen sich aber davon nicht beeindrucken und versuchten über Konter den Ausgleich zu schaffen. Bei einem Foul an Schmidt im Strafraum kurz vor Ende der 1. Halbzeit zeigte der Schiedsrichter auf den Elf-Meter-Punkt. Vorlop verwandelte diesen sicher und es ging mit einem 1:1 in die Halbzeitpause. In der Kabinenansprache wurde unsere Eintracht nochmals defensiv eingestellt und motiviert. Auch die 2. Spielhälfte gehörte dem SSV, jedoch stand die Abwehr tief und machte die Räume eng. Ein Durchkommen war fast unmöglich. Walsleben versuchte es wieder über Konter, hatte auch zwei klare Torchancen (Schmidt u. Huth), die aber nicht genutzt wurden. Der SSV konnte ebenfalls seine Torchancen nicht nutzen und so blieb es am Ende bei einem glücklichen 1:1 Unentschieden. Der Trainer war mit der kämpferischen Leistung und mit dem Abstauben des einen Punktes beim Tabellenersten voll und ganz zufrieden. Am nächsten Samstag geht es dann zum Tabellenzweiten TuS Wahrburg.
So spielte unsere Eintracht: Iglodan - Parsing, Möhring, E.Lukowski, Tessmer - Grünwald, Vorlop, B. Lukowski, Leist - Schmidt, Huth
SV Eintracht Walsleben I - Heide Klein Schwechten 1 : 1
Unsere Eintracht-Männer trennten sich am letzten Samstag von Heide Klein Schwechten mit einem 1:1 Unentschieden. Auch wenn es keine 3 Punkte gab und es in der Tabelle 2 Plätze nach unten ging, konnte Trainer Rebitzer doch sehr zufrieden sein, vorallem mit dem mannschaftlichen Auftreten über die gesamte Spielzeit, wo es doch in den letzten Spielen des öfteren zu Undiszipliniertheiten kam. Zwischen beiden Mannschaften gab es einen großen Unterschied im Auftreten. So gab es für die Heide-Kicker gleich doppelt so viele gelbe Karten, als bei unserer Eintracht.
Die erste Halbzeit war eher ausgeglichen, für beide Mannschaften gab es nur wenige Torchancen, trotzdem konnten unsere Männer mit 1:0 durch Björn Lukowsky nach einem Eckball von Schmidt in Führung gehen. Ein Torschuß auf der anderen Seite von M. Nikolai (allein vorm Torhüter) konnte Iglodan gut halten. Viele Freistöße konnten leider nicht in Tore umgemünzt werden, die Schwechtener machten es aber auch nicht besser. Sie waren noch torungefährlicher als unsere Eintracht. Auf den stark bespielten Positionen der Schwechtener konnten unsere teils schwächeren Eintracht-Kicker stark mithalten und sich auf Grund der guten geschlossenen Mannschaftsleistung auch oft klar durchsetzen. Dennoch war der Trainer mit einigen Spielern unzufrieden, da sie ihre von ihm gestellten Aufgaben nicht zu 100 % erfüllten. Vorallem von den Leistungsträgern erwartet er mehr Verantwortung und Durchsetzungsvermögen, das "sich im Spiel verstecken" muss von dem ein oder anderen Eintracht-Kicker noch abgelegt werden. Die 2. Halbzeit gehörte dann mehr oder weniger den Heide-Kickern. Ihren "Sturm und Drang" nach vorn zeigten sie immer mehr. Sie wollten mindestens einen Punkt mit nach Hause nehmen und drückten unsere Eintracht immer und immer wieder in die eigene Hälfte. Doch die Abwehrreihe Lukowsky-Möhring-Lukowsky stand gut. In der 72. Minuten wurden die Heide-Kicker dann aber doch mit dem 1:1 drch J. Schmack mit Hilfe vom Eintracht-Torhüter Iglodan belohnt. Wie schon in der ersten Halbzeit wurde aus den Standards, Freistößen und Konter nichts brauchbares gemacht. Ein klarer Strafstoß kurz vor Schluss (Foul an Schmidt) hätte es dennoch sein können, doch dieser wurde vom Schiedsrichter leider nicht gegeben. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden. Eintracht Walsleben: Iglodan - Möhring, B. Lukowsky, E. Lukowsky, Falk - Grünwald, Vorlop, Neumann (55. Wiehetek), Huth - Lücke, Schmidt
Am kommenden Samstag hat unsere Eintracht spielfrei (Pokal), gespielt wird wieder am 12.09. beim SSV Warnau / Havelwinkel.